Samstag, 21. April 2018

 
Donnerstag, 26. Januar 2017

MOCKREHNA

Kein Lichtzeichen für Klitzschener Bahnübergang

Bei der Verkehrsschau vertreten waren die Torgauer Straßenmeisterei durch Maximilian Proft (3.v.links) und Stefan Reich (links), die Polizeidirektion Torgau durch Thomas Lehmann (2.v.l.), die Gemeinde Mockrehna durch Michael Thul (4.v.l.), das Straßenbauamt durch Thomas Roscher (5.v.l.) sowie der von Büroleiterin Diana Kammer vertretene Bundestagsabgeordnete Marian Wendt. Von der Deutschen Bahn AG waren Detlef Noffke (r.), Holger Eschke (2.v.r.), Karl-Heinz Friedrich (4.v.r.) und Sven Schulze (5.v.r.) dabei. Alle suchten nach einer Lösung für die Bahnübergangsproblematik.Foto: TZ/Leukhardt

Von Nick Leukhardt

Klitzschen. Nachdem allein im vergangenen Jahr insgesamt sechs Fahrzeuge mit der  Klitzschener Bahnschranke kollidierten und auch im Januar 2017 die Unfälle, zwei an der Zahl, nicht ausblieben, wurde nun am gestrigen Tag, eine so genannte Verkehrsschau durchgeführt. Im Schatten der beiden Schranken trafen sich die Vertreter der verschiedenen, in das Problem involvierten Parteien, um gemeinsam nach einer Lösung für eben dieses zu suchen.

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Dabei stand eine große Frage die gesamte Zeit im Mittelpunkt: Was hat sich  seit 2015 verändert? Anhand der technischen Funktionsweise des Bahnübergangs konnten die Vertreter der Deutschen Bahn das Problem nicht ausmachen, diese sei laut aktuellen Gesetzen und Normen absolut zulässig, wenn auch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Und auch etwaige Handlungsdefizite des zuständigen Schrankenwärters könnten ausgeschlossen werden, dieser sei seiner Aufgabe stets absolut gewissenhaft nachgekommen. Und so sei ein Ausbau des Bahnübergangs, weg von einem rein akustischen Signal, hin zu einer Warnlichtanlage in der nächsten Zeit von der Deutschen Bahn nicht vorgesehen.

Zwar keine sofortige, aber eine zeitnahe Lösung, wurde von den Vertretern der Straßenmeisterei Torgau vorgeschlagen: Die Anbringung sogenannter Rüttelmarkierungen. Diese, sieben Milimeter hohen, Straßenmarkierungen, sollen auf beiden Seiten des Bahnübergangs angebracht werden, um die Autofahrer schon vorher auf diesen aufmerksam zu machen. Dieser Maßnahme stimmten alle Anwesenden zu, sodass die Straßenmeisterei diese nach der Fertigstellung der B 87 in Angriff nehmen wird.


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