Montag, 29. Mai 2017

 
Donnerstag, 16. Februar 2017

TORGAU

Hallenausbau bei Pro Montessori im Blick

Links: Christian Pirl. Rechts: Um diese Halle geht es. Hier sind unter anderem zwei Klassenräume und eine Aula geplant. Die Außenfassade ist bereits gedämmt.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau. Seit dem vergangenen Jahr wird beim Verein Pro Montessori Torgau die Planung zum Ausbau einer Lagerhalle intensiv vorangetrieben. Was es damit auf sich hat erfragte die Torgauer Zeitung bei Christian Pirl, dem Geschäftsführer des Vereins.

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TZ: Schon 2015 war hier einmal ein „Haus für Musik und Bewegung“ angedacht. Was ist von diesen Plänen übrig geblieben?
Christian Pirl:
Im Grunde genommen verfolgen wir den Kunstgedanken auch weiterhin. In der Halle soll jedoch neben einer Kunstwerkstatt vor allem eine große Aula sowie ein weiterer Klassenraum entstehen, in dem Naturwissenschaften gelehrt werden. Die Aula ist dabei besonders wichtig. Weil wir in den vergangenen Jahren unsere Kinderzahlen immer weiter steigern konnten, brauchen wir beispielsweise einen geeigneten Versammlungsraum. Unsere Cafeteria platzt schon jetzt bei Elternabenden aus allen Nähten.

Wann wird die Halle bezogen werden können?
Ich hoffe zu Beginn des neuen Schuljahres. Derzeit laufen Verhandlung mit unserer Hausbank.

Mit welchem Bauvolumen kalkulieren Sie?
Das Projekt beläuft sich auf etwa 220 000 Euro.

Wurden zu Beginn des Jahres die Elternbeiträge deswegen erhöht, um eben jenen Ausbau finanzieren zu können?
Die Erhöhung hat mit dem Bau nichts gemein. Vielmehr ist es die allgemeine Kostensteigerung, die damit abgefangen werden soll. Einen Großteil davon machen die Lohnkosten aus. Um gute Leute zu halten und zu bekommen, muss man immer wieder auf die Entlohnung schauen. Auch wenn wir als freier Träger nachwievor leicht unter dem Tarif liegen.

Wie stark wurde an der Beitragsschraube gedreht?
So pauschal lässt sich das nicht sagen. Unterm Strich haben wir erhöht, keine Frage. Aber unsere Mitglieder hatten sich dazu entschieden, der Erhöhung eine soziale Komponente entgegenzusetzen. So gibt es erstmals eine Ermäßigung für Geschwisterkinder. Auf der anderen Seite müssen nun erstmals auch Hartz-IV-Familien Elternbeiträge leisten, die jedoch zur Hälfte ermäßigt wurden. Ungeachtet möglicher Ermäßigungen werden nun für ein Kind in der Grundstufe 95 Euro, für eines in der Mittelstufe 135 Euro fällig. Das entspricht einer Steigerung von bis zu 23 Euro pro Kind und Monat.

Wie kamen die höheren Elternbeiträge im Verein an?
Ehrlich gesagt hatte ich mit deutlich mehr Kritik gerechnet. Dass dies, bis auf eine Nachfrage, jedoch nicht so war, unterstreicht den hohen Stellenwert, den unser Konzept genießt. Eltern, auch wenn es einigen sicherlich finanziell schwerfällt, entscheiden sich bewusst dafür, ihre Kinder zu uns zu schicken.

Wie viele Kinder werden täglich durch den Verein betreut?
Derzeit zählen wir 101 Kinder. Diese Zahl konnte mit der Inbetriebnahme unseres Krippenbaus 2014 erreicht werden. Im kommenden Schuljahr gehen wir von bis zu 43 Jungen und Mädchen im Kinderhaus, 26 Grundschülern sowie 40 Jungen und Mädchen in der Mittelstufe aus.


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