Donnerstag, 23. November 2017

 
Mittwoch, 17. Mai 2017

BELGERN-SCHILDAU

Belgern sucht nach Marktstand-Lösung

Eike Petzold.Foto: TZ/Archiv

von unserem Redakteur Sebastian Lindner

Das Marktstand-Problem hält Beltern weiter in Atem. Vereine, Verwaltung und Stadträte haben nun über Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Welche Ideen dabei vorne lagen, lesen Sie hier:

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Belgern-Schildau. In der vergangenen Woche trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung, des Stadtrates und verschiedener Belgeraner Vereine, um über die zukünftige Verfahrensweise mit den stadteigenen Marktständen zu beraten. Bürgermeisterin Eike Petzold gab der Torgauer Zeitung ein Resümee.

TZ: Frau Petzold, im Voraus war das Interesse an dem Thema riesengroß. War das auch noch so bei der letzten Veranstaltung?
E. Petzold:
An der Diskussion haben insgesamt acht Vereine teilgenommen, die sich alle zuvor schon um die Stände beworben hatten. Das heißt aber auch, dass 14 Vereine, die im Losverfahren einen Stand haben wollten, nicht teilnahmen. Weitere eingeladene Vereine waren ebenfalls nicht dabei. Von 22 Stadträte haben sich sechs an der Runde beteiligt.

Wie soll es jetzt weitergehen mit den Marktständen?
Es herrschte Einigkeit darüber, dass die Marktstände in keinem guten Zustand mehr sind und nicht mehr zur Nutzung von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Um einen Ersatz für die Vereinsveranstaltungen und insbesondere für den Weihnachtsmarkt zu haben, sollen probeweise Marktstände angemietet werden, die von privaten Anbietern zur Verfügung stehen.

Wo sehen Sie die Vorteile einer solchen Lösung?
Hier fallen nur dann Kosten an, wenn die Stände tatsächlich benötigt werden und eine Lagerung mit Mietkosten und auch Kosten für die Reparatur der eigenen Stände könnte dann zukünftig entfallen.

An welcher Stelle kommen die Vereine ins Spiel?
Die Vereine tragen dann einen Teil der Mietkosten, um sich so an dem Aufwand der Mietzahlung zu beteiligen. Damit würde die Stadt weiterhin eine Vereinsunterstützung für Veranstaltungen gewähren.

Sind sich alle Beteiligten bei diesem Prozedere einig?
Es wurde während der Diskussion auch deutlich, dass in der Zukunft einzelne Vereine durchaus andere Lösungen in Betracht ziehen, wenn dann für die Stände Mieten zu zahlen sind. Daher wird bei den in nächster Zeit anstehenden Vereinsveranstaltungen geprüft, wie sich die Nutzung von Mietständen von den Vereinen finanzieren läßt.

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