Donnerstag, 18. Oktober 2018

 
Donnerstag, 1. Juni 2017

MOCKREHNA

Mockrehnaer Gutshof wird komplett umgestaltet

v.l.n.r.: Fred Reiche, Bauplaner Detlef Bölke, Ortsvorsteher Bernhard Wagner, Bürgermeister Peter Klepel und Bauamtsleiterin Alexandra Schmidtke während der Bauanlaufberatung. Auch die Wahl des Pflasters stand zur Debatte. Foto: TZ/S. LIndner

von unserem Multimedia-Redakteur Sebastian Lindner

Mockrehna. Ein ganz wesentlicher Teil des Pumphutdorfes wird künftig in neuem Erscheinungsbild daherkommen: Der Gutshof Mockrehna wird mithilfe von Fördermitteln aus dem LEADER-Programm komplett umgestaltet.

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Bauausführender ist die Firma GaLaBau Fred Reiche aus Sitzenroda. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt rund 263 000 Euro. Ein Viertel davon muss die Gemeinde Mockrehna als Antragssteller aus eigener Kasse zahlen.
Seit Anfang der Woche werden im Rahmen des Projektes nun Nägel mit Köpfen gemacht, nachdem das Thema zuvor auf der Tagesordnung mehrerer Sitzungen des Gemeinderates stand.

Am Montag trafen sich Vertreter der Gemeinde, des Planungsbüros sowie der Baufirma vor Ort zur Bauanlaufberatung, um letzte Absprachen zu treffen, bevor sich die ersten Arbeiter auf das Gelände stürzen. Denn die Zeit drängt durchaus: Bis Mitte September soll alles erledigt sein. Weil die LEADER-Gelder nur in diesem Jahr verbaut werden dürfen, lässt sich am Zeitplan auch wenig rütteln.

Und weil auf diverse Veranstaltungen Rücksicht genommen werden muss beziehungsweise Bestellzeiten für das Natursteinpflaster, das verwendet werden soll, etwas länger sein können, ist das durchaus ein  straffer Zeitplan. Da sich auch die Archäologen angekündigt haben, könnte sich bei entsprechenden Funden auch der geringe Puffer in Luft auflösen.

In erster Linie geht es um eine Verschönerung des etwa 630 Quadratmeter großen Platzes vor dem Gutshaus, das von der Gemeinde als Standesamt genutzt wird. Der Freifläche selbst dient als Veranstaltungsort, etwa für den Wochenmarkt, den Trödelmark oder Veranstaltungen des Heimatvereines wie zum Beispiel kleine Konzerte. Aktuell ist es jedoch eine Mischung aus Betonplatten und Schotter, die als Untergrund dient – einerseits äußerlich nicht gerade ansprechend,  andererseits durch Unebenheiten und eine fehlende Entwässerung anfällig für nicht abfließendes Wasser und obendrein nicht wirklich behindertengerecht.

Das sind dann auch die zentralen Punkte der Umgestaltung: Ein Kanal soll eingezogen werden, der die Oberflächenentwässerung regelt; umliegende Anwohner sollen dabei gleich angeschlossen werden. Ansonsten wird Wert gelegt auf eine Begradigung der Oberfläche. Durch verschiedenes Pflaster werden die diversen Funktionalitäten der Fläche abgegrenzt, denn ein Teil soll auch weiterhin als Parkplatz zur Verfügung stehen.

Neu gestaltet werden auch die Grünflächen als Abgrenzung des Gutshofes sowie vor dem Gutshaus. Die Rasenflächen sollen bepflanzt werden, um somit auch Anschluss an den bereits gestalteten kleinen Park rund um den Teich zwischen Gutshaus und Seniorenresidenz zu schaffen. Um diese Flächen, auf der auch ein Insektenhotel entstehen soll, werden sich künftig die örtlichen Kita-Gruppen kümmern. Somit dient die gesamte Fläche nicht nur der Erholung – natürlich werden auch Bänke aufgestellt –, sondern ermöglicht Kindern spielerisch den Zugang zu Themen wie Biodiversität, Landnutzung und Ernährung.


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