Mittwoch, 23. August 2017

 
Dienstag, 18. Juli 2017

TORGAU

Soziales Engagement auf breiter Basis für die Senioren der Region

Blick auf das Seniorenzentrum „Am Gutspark“.Foto: TZ/Lehmann

von unserem Redakteur Frank Lehmann

Zufriedene Bewohner, zufriedene Angehörige, engagierte und langjährige Mitarbeiter – dies alles macht den Charakter des Seniorenzentrums „Am Gutspark“ in Mockrehna aus.

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„Als ich mich 1992 als Krankenschwester im Bereich der häuslichen Krankenpflege selbstständig machte, merkte ich sehr schnell, dass nicht jede Pflege optimal unter häuslichen Bedingungen möglich war“, erinnert sich Rosel Müller-Süptitz, Leiterin des Seniorenzentrums und Investorin. Also reifte der Entschluss zum Bau eines Seniorenheimes, das 1998 mit 32 vollstationären Pflegeplätzen eröffnet werden konnte. Im Jahr 2015 folgte die nächste große Investition, die gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter realisiert wurde. 18 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen und 12 Tagespflegeplätze entstanden, gliederten sich baulich und strategisch perfekt in das Seniorenzentrum „Am Gutspark“ ein. Natürlich wurde auch die ambulante Hauskrankenpflege nicht vernachlässigt.

Erreichtes sichern

„Wir haben in den 25 Jahren wirklich viel erreicht. Das gilt es jetzt auf hohem Niveau zu sichern“, sagt Rosel Müller-Süptitz. Neue Mitarbeiter, darunter viele junge Leute, gilt es in das Team zu integrieren. Stolz ist die Chefin darauf, dass ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Tätigkeiten in anderen Unternehmen jetzt wieder zurückkehren. Die Wertschätzung gegenüber dem Personal, die im Unternehmen in Mockrehna gemachten Erfahrungen und das hier herrschende Sozialsystem sieht sie als wichtige Gründe dafür. Aber auch familienfreundliche Arbeitszeiten und die Berücksichtigung von Wünschen bei der Dienstplanung spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um die Personalführung geht.
Bereits seit dem Jahr 2000 erfolgt im Seniorenzentrum die Ausbildung von jungen Menschen im Pflegebereich. Eine enge Zusammenarbeit existiert mit den Berufsschulen der Region, ebenso wie mit anderen Heimen und Verbänden.   
„Heute bieten wir neben der vollstationären Pflege auch die ambulante Pflege und betreutes Wohnen, Tagespflege sowie die Vermittlung ergänzender Dienste wie Physiotherapie, Ergotherapie und die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln durch Sanitätshäuser an“, erklärte Rosel Müller-Süptitz. Kurze Wege und direkte Ansprechpartner vor Ort sind ein großes Plus dabei. Apropos Ansprechpartner: Sowohl Senioren als auch Familienangehörige bekommen jederzeit Rat, Hilfe und Unterstützung, wenn es um Fragen aus dem sozialen und Pflegebereich geht. „Gerade die neue Sozialgesetzgebung wirft viele Fragen auf“, weiß Rosel Müller-Süptitz. Da kommt dann auch das von ihr geknüpfte Netzwerk mit Ärzten, Sanitätshäusern und verschiedensten Dienstleistern zum Tragen.

Ausbau der Seniorenarbeit

Für die kommenden Monate und Jahre ist ein neues Ziel ins Auge gefasst – der Ausbau der Seniorenarbeit. Bereits im Jahr 2005 wurde der Förderverein „Lebens‘wert*...“ gegründet. Er hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner der Region Mockrehna beizutragen. „Wir wollen alle Bürger ansprechen, die gemeinsam mit uns hier im ländlichen Raum unser Leben bis ins hohe Alter mit gestalten wollen. Sei es als ehrenamtliches Mitglied, als Sponsor oder als Gast bei unseren Veranstaltungen“ , erläutert Rosel Süptitz.  Also im Klartext: Alle Altersgruppen sollten sich angesprochen fühlen. Denn einbringen kann sich wirklich jeder!
Ziel des Verein ist es, alten (Wann ist man alt?) und  jungen Menschen aufzuzeigen, dass  man sich auf eine lange Lebenszeit freuen darf. Gleichzeitig besitzt man die Möglichkeit, das eigene Leben dauerhaft selbstbestimmt lebenswert zu gestalten. Weiterhin möchte der Verein die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Aspekte des Alterns lenken. Gespräche mit den Seniorenbeauftragten in und um Mockrehna gab es bereits. Weitere konkrete Schritte werden folgen.

"Es ist eine wahre Erfolgsgeschichte, die geprägt ist von sozialem Engagement, dem Gefühl für die Bedürfnisse der älteren Menschen und gleichzeitig das Ringen um selbstbestimmtes Leben bis zum letzten Tag."


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