Donnerstag, 23. November 2017

 
Freitag, 14. Juli 2017

OSTELBIEN

Russische Botschaft am Denkmal interessiert

Links: Der Panzer im Beilroder Park bekam im Juni eine optische Auffrischung. Rechts: Bürgermeister René Vetter und Generalkonsul Wjatscheslaw Logutow. Foto: privat

von unserem Redakteur Nico Wendt

Beilrode. Beteiligt sich Russland an der Instandsetzung des Panzers? Bürgermeister Vetter hat jetzt eine entsprechende Initiative gestartet und die Russische Botschaft eingeschaltet.

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Am vergangenen Donnerstag wurde der Generalkonsul der Russischen Föderation in Leipzig, Wjatscheslaw Logutow, offiziell verabschiedet. Auch Beilrodes Bürgermeister René Vetter war der Einladung gefolgt und vertrat die ostelbische Region. Er bedankte sich beim Generalkonsul für die konstruktive Zusammenarbeit der Mitarbeiter des Generalkonsulates. In der vergangenen Woche war ein Vertreter der Behörde in Beilrode und informierte sich über das Panzerdenkmal. Aktuell wird geprüft, ob über die Russische Botschaft eine Förderung möglich ist.

Schon jetzt kann man sich in der ostelbischen Gemeinde über die Rettung des Denkmals freuen. Ende Juni bekam der T-34 im Beilroder Park nach erfolgtem Sandstrahlen einen neuen Anstrich verpasst. Verschiedene Helfer und Sponsoren unterstützten die Aktion, brachten unter anderem einen Dickschichtlack per Spritzpistole und Rolle auf.

Die Farbe wird den Panzerstahl nun wieder über viele Jahre vor Korrosion schützen. Zusätzlich wurden sämtliche Lüftungsschlitze und Öffnungen des Kettenfahrzeugs gegen eindringendes Regenwasser geschützt. Davon hatten sich im Laufe der Zeit immerhin knapp zwei Kubikmeter in dem Panzer, der nun trockengelegt ist, angesammelt. Maßgeblichen Anteil an der Aufarbeitung des Panzers hatte zudem Vize-Bürgermeister Jochen Pulver. Bürgermeister René Vetter möchte nun dran bleiben an diesem historischen Highlight und nutzt seine Kontakte – unter anderem zur Russischen Föderation.

Zurück zum Abschied des Generalkonsuls: Wjatscheslaw Logutow bekleidete fast sieben Jahre diese Position in Leipzig und kehrt nun nach Moskau zurück. Sein Nachfolger steht bereits fest und wird demnächst in Leipzig erwartet. Unter den zahlreichen Gästen waren weiterhin Dr. Fritz Jäckel (Chef der Sächsischen Staatskanzlei), Leipzigs OBM Burkhard Jung, Andrea Staude, Vizepräsidentin der Landesdirektion Leipzig, sowie zahlreiche Vertreter des Konsularischen Korps. Als besonderer Ehrengast wurde der erste deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn in Leipzig begrüßt.

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