Donnerstag, 18. Oktober 2018

 
Dienstag, 1. August 2017

DOMMITZSCH

Zwei LEADER-Projekte begutachtet

Dieses ehemaligen Gutshaus im Trossiner Ortsteil Roitzsch will Harald Prätzsch mit Hilfe der LEADER-Förderung durch EU und Freistaat ab August zum Mehrgenerationenhaus mit integrierten Praxisräumen umbauen.Foto: TZ/Julia Tiedke

Pressemitteilung

In den Gemeinden Trossin und Dreiheide informierte sich Minister Thomas Schmidt über zwei Projekte, die gerade über LEADER umgesetzt werden.

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Großwig/Roitzsch. Staatsminister Thomas Schmidt hat gestern die beiden LEADER-Gebiete „Dübener Heide“ sowie „Delitzscher Land“ besucht. Bei den Besuchen in Bad Düben sowie Schkeuditz informierte er sich über die Umsetzung des LEADER-Programms und über konkrete Projekte, die mithilfe der Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) unterstützt werden.

In den Gemeinden Trossin und Dreiheide informierte sich der Minister über zwei Projekte, die gerade über LEADER umgesetzt werden: So will Harald Prätzsch in Roitzsch das ehemalige Gutshaus zu einem Mehrgenerationenhaus mit integrierten Praxisräumen umnutzen. Das Gebäude beherbergte bis zum Jahr 2003 den kommunalen Kindergarten und steht seit dessen Schließung im Jahr 2004 leer. Geplant sind die Einrichtung von sechs barrierefreien Wohnungen, die an Familien und Senioren vermietet werden sollen. Zudem werden Räumen für eine Physio- beziehungsweise Ergotherapie-Praxis bereitgestellt. Im Kellerraum des Objektes ist der örtliche Jugendclub untergebracht.

Im Ortsteil Großwig der Gemeinde Dreiheide besichtigte Schmidt ein ehemaliges Scheunen- und Stallgebäude, was vor dem Umbau durch Karsta Niejaki in einem stark verfallenen Zustand war. Das Objekt soll als Ferienwohnung ausgebaut werden. Darüberhinaus ist auch an die Schaffung eines Veranstaltungsraums gedacht. (Ausführliches zu diesen beiden Stationen folgt.)

„Ich freue mich, dass die sächsischen LEADER-Gebiete ihre Freiheit, Projekte und Förderhöhen selbst zu bestimmen, mit einem hohen Maß an  Kreativität, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein hervorragend genutzt haben“, sagte der Minister. In beiden Förderregionen spüre man die lange Erfahrung mit regionaler Beteiligung, weil die Strukturen schon seit vielen Jahren bestünden.

Mit etwa 45 000 Einwohnern ist die „Dübener Heide“ eines der kleineren sächsischen LEADER-Gebiete. Ihre Entwicklungsstrategie hat die Region unter das zugegeben recht lange Leitbild „Für eine ausgewogene ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung in der LEADER Region Dübener Heide als zukunftsgerechte Naherholungs- und Gesundheitsregion: Eine regionale Zukunftsallianz von Kommunen, Wirtschaft und Bürgern“ gestellt und damit im April 2014 den Status als LEADER-Gebiet erhalten. Das Gebiet hat bis zum Jahr 2020 ein Budget von rund sieben Millionen Euro zur Verfügung, mit dem es über die Förderung von Vorhaben entscheiden kann.

„Die LEADER-Aktionsgruppen sorgen mit eigenen Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und der Gewinnung von Antragstellern dafür, dass die ländliche Entwicklung in Sachsen eine breite Bewegung ist“, sagte der Minister in Bad Düben. Die örtlichen Akteure geben starke Impulse und sind bedeutend für die Vernetzung der ganzen Dübener Heide inklusive dem angrenzenden Sachsen-Anhalt. Dort existiert ebenfalls ein LEADER-Gebiet.


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