Mittwoch, 22. November 2017

 
Mittwoch, 13. September 2017

TORGAU

OBM will Jugendstadtrat wiederbeleben

OBM Romina BarthFoto: TZ/Archiv

Nick Leukhardt

Torgau. Es war ein zentraler Punkt sowohl in Andrea Staudes als auch in Romina Barths Wahlversprechen, damals im Jahr 2015: die Installierung eines Torgauer Jugendstadtrates. Damals machte Barth das Rennen, und jetzt, zwei Jahre später fehlt nach wie vor jede Spur von den damals versprochenen Jugendstadtrats. Dazu hatte die Torgauer Zeitung die Oberbürgermeisterin im Gespräch:

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TZ: Im Rahmen ihres Wahlkampfes 2015 haben Sie unter anderem gesagt, dass Sie gerne wieder einen Jugendstadtrat in Torgau installieren würden. Sind Sie nach wie vor dieser Meinung?
R. Barth:
Selbstverständlich. Ich halte es nach wie vor für sehr wichtig, dass sich Jugendliche in die Entwicklung unserer Stadt einbringen und ihre Ideen verwirklichen können.

Welchen Vorteil sehen Sie in einem Jugendstadtrat?
Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Ein Jugendstadtrat, der sich der Interessen junger Menschen in der Stadt annimmt, kann aktiv mitgestalten. Und wer mitgestalten möchte, sollte auch mitbestimmen dürfen. Ich begrüße es, dass sich junge Menschen schon heute auf möglichst vielen Ebenen der Gesellschaft beteiligen.

Was ist Ihrer Meinung nach der Punkt, der die Bildung eines Jugendstadtrates bislang verhindert?
Wie Sie sicher wissen, existierte in Torgau in den Jahren 2000 bis 2005 bereits ein aus fünf Mitgliedern bestehender Jugendstadtrat. Nach Ablauf der Legislaturperiode scheiterte die Wahl eines neuen Jugendstadtrates an einer unzureichenden Zahl von Bewerbern. Warum es dann in der Folge nicht zu einer Neubildung des Jugendstadtrates kam, kann ich nicht sagen. Seit meinem Amtsantritt als Oberbürgermeisterin habe ich viele Gespräche mit Jugendlichen und zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung über Möglichkeiten der Beteiligung der Jugend an der kommunalpolitischen Arbeit geführt. In einem der kommenden Ratssitzungen werde ich die Thematik mit den Stadträten beraten.

Inwiefern kann die Politik, können Sie und der Stadtrat, hierbei unterstützen?
Letztendlich entscheiden die politischen Mandatsträger, in welcher Form sich die Jugendlichen in die Arbeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse einbringen können. Hierbei werden die Wünsche und Vorstellungen der Jugend bei Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen natürlich Berücksichtigung finden.
Mit Blick auf das Jugendteam haben Sie ja Mitte März gesagt, dass Sie dies als einen wichtigen Schritt in Richtung Jugendstadtrat sehen. Was wäre hier nun der nächste Schritt? Gibt es bereits Pläne diesbezüglich? Möglicherweise auch

Absprachen mit Christina Gaudlitz?
Wie gesagt, ich werde die Thematik „Jugendstadtrat“ zunächst im Stadtrat zur Diskussion stellen.


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