Samstag, 21. Juli 2018

 
Donnerstag, 12. Oktober 2017

MOCKREHNA

Kinderbetreuung wird teurer

von unserem Redakteur Christian Wendt

Mockrehna. Gemeinderat Mockrehna verfolgt weiterhin Politik der kleinen Schritte

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Für die Betreuung ihrer Kinder in kommunalen Einrichtungen müssen die Eltern der Gemeinde Mockrehna mit Beginn des nächsten Jahres tiefer in die Tasche greifen. Der Gemeinderat beschloss am Dienstagabend eine entsprechende Änderung der Beitragssatzung. Obwohl Bürgermeister Peter Klepel (parteilos) betonte, dass es sich um eine moderate Anpassung handele, ging der Beschluss nicht einstimmig durch. Gleich vier Gemeinderäte sprachen sich gegen eine weitere Erhöhung aus. So wandte sich unter anderem Kathrin Hasenbein (FWG) gegen jenen Schritt. Sandro Oschkinat (FWG) regte an, dass die Gemeinde prüfen solle, wie die angepeilte Erhöhung auf eine andere Art und Weise kompensiert werden könnte. Und Heidi Hallek warf ein, ob man nicht sogar eine kostenlose Betreuung der Kinder ins Auge fassen könne. „Würde ich wirklich sehr gerne“, konterte Bürgermeister Klepel den Hallek-Gedanken. Allerdings gehe es hier um Summen in Größenordnungen. Fielen Elternbeiträge weg, würden auch keine Landeszuschüsse fließen. Das könne sich die Gemeinde nicht leisten. „Um eine kostenlose Kinderbetreuung gewährleisten zu können, ist die große Politik gefragt“, blickte Klepel zuerst in Richtung Landeshauptstadt Dresden, dann nach Berlin. Mit der ab 1. Januar 2018 greifenden Erhöhung liege Mockrehna landesweit trotzdem noch  „im guten Unterfeld“. Die Satzungsänderung war auf der Gemeinderatssitzung am 12. September nichtöffentlich vorberaten worden. Die Kalkulation der Beiträge erfolgte aufgrund der zuletzt bekanntgemachten Betriebskosten aus dem Jahr 2016. Die Elternbeiräte wurden nach Angabe Klepels informiert. „Und wie haben diese reagiert“, wollte schließlich Sandro Oschkinat noch wissen. Nur eine kleine Anfrage habe es aus Langenreichenbach gegeben, erklärte daraufhin Hauptamtsleiter Michael Thul. Durchschnittlich steigen in der Pumphut-Gemeinde die Betreuungskosten pro Kind und Monat um fünf Euro – eine Politik der kleinen Schritte, auf die sich die Gemeinderäte einst geeinigt hatten.


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