Freitag, 24. November 2017

 
Montag, 13. November 2017

OSTELBIEN

"Weiße Veilchen sind beliebt"

„Winterblüte“ lautete das Motto in diesem Jahr. Foto: K. Engel

Von Kristin Engel

Pülswerda. Sie blühen in den unterschiedlichsten Farben – Lila, weiß, rot. Sie sind unterschiedlich groß und haben glatte oder gezackte Ränder. Einige wechseln je nach Temperatur sogar die Farben.

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Zudem sind sie für die aktuellen Jahreszeit ideal zum Verschenken und Freude bereiten geeignet. „Alpenveilchen sind immer ein gutes Geschenk“, sagt Familie Lotter aus Torgau. Das Ehepaar ist seit 1947 Stammkunde in der Gärtnerei Orlowski. „Wir haben einen besonderen Faible für Blumen. Wir kaufen hier immer viele Pflanzen und sind immer zufrieden. Ines Orlowski-Dilz hat die Alpenveilchenschau wieder wundervoll vorbereitet. Wir sind begeistert.“

Rund 4000 Alpenveilchen waren am gestrigen Tag in Pülswerda zu sehen. „Einige Veilchen sind schon raus, andere sind erst in ein paar Wochen soweit. Veilchenzeit ist etwa von August bis Februar. Sie lieben es etwas kühler und die Pflanzen mit den glattrandigen Blüten können bis zu minus zwei Grad auch draußen bleiben“, sagt Inhaberin Ines Orlowski-Dilz und erzählt, dass das Veilchen früher als Weihnachtsblume galt. Für die Inhaberin ist die Alpenveilchenschau eine Art Jahresabschluss. Bis zum ersten Advent soll alles abgeerntet sein.

Am Sonntag waren vor allem viele Stammkunden in der Gärtnerei in Pülswerda. Doch auch einige neue Gesichter erfreuten sich an den bunten Blüten. Die jüngeren Besucher greifen bevorzugt nach den weißen Veilchen. Auch zur Weihnachtszeit sind es überwiegend die weißen als die roten Pflanzen, die gekauft werden. Wo hingegen der Durchschnitt der älteren Pflanzenliebhaber eher die bunten Veilchen bevorzugt“, stellt sie fest und gibt noch einen Tipp zur richtigen Pflege der Alpenveilchen: „Die Pflanzen zeigen an, wann sie Wasser benötigen.

Wenn sie drinnen stehen, sollte man sie in warmen Räumen ein bis zwei Mal in der Woche befeuchten, in kühleren Räumen brauchen sie weniger Wasser. Hierfür sollte man die Pflanzen nicht gießen, sondern für eine viertel Stunde in das mit etwas Wasser befüllte Waschbecken stellen. Sie nehmen sich so viel Wasser, wie sie brauchen. Gießt man sie, kann es schnell passieren, dass sie zu viel Wasser kriegen. Nasse Füße mögen die Veilchen gar nicht.“

Die Mitarbeiter der Gärtnerei nehmen von der Aufzucht der Pflanzen bis zur fertigen Bearbeitung für den Verkauf alles selbst in die Hand. Für die Alpenveilchenschau lässt sich Ines Orlowski-Dilz jedes Jahr ein neues Motto einfallen. In diesem Jahr hieß dieses „Winterblüte“. Hier gestaltete die Gärtnereiinhaberin einen Raum mit buntem Herbstlaub, Holzgesteck mit den Winterpflanzen Veilchen, Christrosen, Pflanzen aus der Gattung Eucharis und einige weitere Blüten.

Für das leibliche Wohl sorgte auch in diesem Jahr wieder die Gaststätte Triestewitz. Eine Bratwurst und Erbsensuppe wollten sich am Sonntag auch Reinhard Priebe und Karin Burghardt  noch schmecken lassen. Die Döbrichauer sind mindestens zwei Mal im Jahr in der Gärtnerei Orlowski anzutreffen. „Immer wenn Ausstellungen sind, sind wir hier. Hier gibt es gute Qualität. Wir sind Alpenveilchenfreunde und finden die Alpenveilchenschau wirklich sehenswert. Wir werden uns auch ein paar für Zuhause mitnehmen.“


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