Freitag, 24. November 2017

 
Dienstag, 14. November 2017

NORDSACHSEN

Vorbereitungen für TZ-Weihnachtsbaumfest laufen

Nach der Motorsense kommen in gut einem Monat die Sägen der Besucher zum Einsatz: Gerade für Familien bietet das TZ- Weihnachtsbaumfest eine prima Möglichkeit, zu einem Baum aus heimischem Anbau zu kommen. Zudem gibt es am 17. Dezember einen Mistelverkauf, Glühwein, Wildschweingulasch und Wildschwein- Fettbemmen. Foto: Donath

Von cw/PI

Weidenhain. Die Vorbereitungen auf das TZ-Weihnachtsbaumfest am 17. Dezember laufen trotz der Folgen von Sturmtief Herwart auf Hochtouren.

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Mitarbeiter des Forstbezirks Taura waren in den vergangenen Tagen unter anderem damit beschäftigt, den Grasbewuchs auf den Zuwegungen zu der etwa drei Hektar großen Plantage in Höhe des Pretzschauer Forsthauses freizuschneiden. Schon zum dritten Mal findet hier die beliebte Veranstaltung statt. Schilder weisen auf der B183 rechtzeitig auf den richtigen Abzweig hin.

Besucher können zwischen 10 und 13 Uhr Kiefern, Fichten oder auch Schwarzkiefern fürs anstehende Fest mit nach Hause nehmen. Besitzer der TZ-LeserClub- Karte erhalten ihren Baum (je einer pro Karte) zu einem Vorzugspreis. Statt des Einheitspreises von 17 Euro werden mit der LeserClub-Karte nur 10 Euro fällig. Sämtliche Bäume sind etwa zehn Jahre alt und wuchsen ohne den Einsatz von Chemie auf. „Kein Herbizid, kein Fungizid. Alles Bio“, wirbt Revierförster Manfred Niedner für den heimischen Anbau.

Übrigens: In Deutschland wird jährlich etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr für den Kauf von Weihnachtsbäumen ausgegeben. Die Preise schwanken dabei zumeist zwischen 10 und 100 Euro. Der durchschnittliche Weihnachtsbaum schlägt hierzulande mit 33 Euro zu Buche. Dabei verbleibt etwa ein Drittel beim Händler. 90 Prozent aller Weihnachtsbäume wachsen auf Plantagen.

Belief sich die Anzahl der importierten Bäume im Jahre 2013 noch auf 2,8 Millionen (vorwiegend aus Dänemark und Tschechien) stieg die Zahl 2016 bereits auf 5 Millionen. Obgleich Kunststoffbäume aus hiesigen Wohnzimmern wohl nicht mehr wegzudenken sind,  geht der Trend jedoch eindeutig zu natürlichen Bäumen. Zentren des Weihnachtsbaumanbaus in Deutschland sind das Sauerland und Bayern.

Beliebtester Baum der Deutschen ist die Nordmanntanne. Sie wurde vor 180 Jahren nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann benannt. Bei dessen Reise starben fünf Begleiter an den Folgen des Sumpffiebers. Zwei weitere wurden von Einheimischen erschossen. Umgangssprachlich werden für diesen Weihnachtsbaum auch die Namen Kaukasus-Tanne oder Nordmanns Tanne genutzt. Heimisch ist der Baum im westlichen Kaukasus.


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