Montag, 23. April 2018

 
Donnerstag, 14. Dezember 2017

TORGAU

Arbeiten am Wasserwanderrastplatz haben begonnen

Die Baufeld-Beräumung der Fläche für den zukünftigen Wasserwanderrastplatz hatte bereits in der letzten Woche begonnenFoto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Sebastian Lindner

Baufeld-Beräumung läuft seit letzter Woche. Die ehrgeizigen Pläne aus dem Frühling, in denen von einem Hafenfest im April 2018 die Rede war, werden wohl nicht ganz eingehalten werden können.

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Torgau. In Sachsen-Anhalt sei man hinsichtlich des Wassertourismus‘ an der Elbe und dessen Vermarktung schon wesentlich weiter, sagte Konstantin Loßner,  Projektmanager über den Wasserwanderrastplatz in Torgau. Sachsen habe da Nachholbedarf. „Aber wir haben die Chance, uns mit dem Wasserwanderrastplatz in das ‚Blaue Band‘ würdig einzuordnen“, so Loßner zum Abschluss, nachdem er das Projekt im Rahmen der Bürgerversammlung zur Landesgartenschau vorgestellt hatte.

Diese Chance gelte es zu nutzen, zumal eine umfangreiche Förderung ins Haus stehe. Vom Gesamtvolumen des Projektes, das rund 930 000 Euro umfasst, werden allein 90 Prozent aus GRW-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe – Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) gestellt, die vom Freistaat kommen; nirgendwo ist die Förderquote über jene Richtlinie für touristische Vorhaben höher als im Landkreis Nordsachsen. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Anlage des Wasserwanderrastplatzes. Damit das Geld allerdings fließt, muss die Anlandestelle für Benutzer kostenfrei bleiben: „Wer anlandet wird deshalb nicht zur Kasse gebeten“, sagte Loßner.

Und ab wann kann angelandet werden? Die ehrgeizigen Pläne aus dem Frühling, in denen von einem Hafenfest im April 2018 die Rede war, werden wohl nicht ganz eingehalten werden können. Die aktuelle Zeitschiene tendiert eher Richtung Juni. Dann sollen die beiden Steganlagen – einer für die Motorboote und einer für die mit Manneskraft betriebenen Gefährte – sowie die Slipanlage um die Boote aus der Elbe zu holen ins Wasser.

Für jene Tätigkeiten laufen gerade die Ausschreibungen. Gleiches gilt für die eigentlichen Bauarbeiten, die vorwiegend im Wasser durchgeführt werden müssen, also das Einbringen der Spundwände, die Stahlbauarbeiten sowie das Ausbaggern der kleinen Bucht, des früheren napoleonischen Hafens, der aktuell schon den Ruderern und Kanuten als Anlegestelle dient.

Aktuell laufen bereits die bauvorbereitenden Maßnahmen. Die Großenhainer Firma Bothur, die den Zuschlag bekommen hatte, kümmert sich seit letzter Woche um die Baufeldräumung. In den letzten Tagen wurden dazu bereits Baumfällungen durchgeführt, Ersatzpflanzungen sind dann im Frühjahr an der Reihe. Bis auf eine Eiche ist die Fläche bereits abgeholzt. Diese jedoch bleibt stehen: Der Grünen-Stadtrat Edwin Bendrin hatte sie bereits bei den Planungen vor einem Jahr als erhaltungswürdig eingestuft und diese Forderung auch durchgesetzt. Neben der Abholzung steht nun noch das Abtragen des Oberbodens an. Bis Jahresende sollen diese Arbeiten aber abgeschlossen sein.

„Da es sich nur um einen Rastplatz handelt, ist ein dauerhaftes Anlegen nicht realisierbar“, erklärte Konstantin Loßner, als es um die Frage der Nutzung der Anlage ging. Dafür sei sie mit sieben Plätzen für Motorboote auch nicht groß genug. „Falls mal jemand über Nacht bleibt, um die Stadt erkunden zu können, wird aber niemand etwas sagen.“ Genau die Nähe zur Altstadt, die fußläufig in 600 Metern zu erreichen wäre, sei das große Plus des Torgauer Anlegers. Auch die Torgauer Ruderer und Kanuten werden die Anlage nutzen. Ob aber auch die Motosportler zu Wasser der Großen Kreisstadt  mitmachen, steht noch in den Sternen. „Von dieser Seite war die Mitarbeit bisher eher verhalten“, kommentierte Loßner.
Für die Betreuung der Anlage nach Fertigstellung wird die Stadt als Bauherr zuständig sein. Die Kosten dabei würden aber übersichtlich bleiben, hieß es. Eventuelle Hochwasserschäden und das Verhindern einer Versandung der Bucht seien die in Betracht zu ziehenden Posten. Im Winterhalbjahr von November bis März müssten die Stege allerdings aus dem Wasser geholt werden. „Das ist eine Anweisung des Wasser- und Schifffahrtamtes“, so Loßner.


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