Freitag, 15. November 2019
Samstag, 27. Januar 2018

MOCKREHNA

Berufsinfos für Mockrehnaer Schüler

Die Schüler eilten von Raum zu Raum. Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Rekordbeteiligung bei der  Berufsmesse der Oberschule in Mockrehna: 33 Firmen stellten sich 90 Haupt- und Oberschülern vor.

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Mockrehna. Den Hinweis von Schulleiterin Rosemarie Krieglsteiner nimmt sich Nicole Süptitz nur allzu gern an: Auch der Internetauftritt des Mockrehnaer Seniorenzentrums „Am Gutspark“ werde schnellstmöglich überarbeitet. Krieglsteiner hatte gestern Vormittag anlässlich der traditionellen Berufsmesse der Oberschule vor 33 regionalen Firmenvertretern angeregt, dass es oftmals noch Präsentationen im Netz gebe, bei denen Jugendliche nicht gleich erkennen könnten, welche beruflichen Chancen die jeweilige Unternehmen ihnen böten.

Doch gestern spielte die digitale Welt nur eine Nebenrolle. Viel wichtiger war der persönliche Kontakt zwischen den Schülern und den Unternehmen. Welchen Stellenwert die Berufsmesse mittlerweile genießt, zeigt sich nicht nur an der enormen Anzahl beteiligter Firmen – Kerstin Fritzsche, die für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnet – sprach sogar von einem Teilnehmerrekord. Auch die Warteschlange jener Firmen, die es nicht zur Vorstellung schafften, wird von Jahr zu Jahr länger. So nutzte beispielsweise Carina Beuche von der Bauunternehmung EZEL die Möglichkeit, auf all das Obacht zu geben, womit man es im kommenden Jahr im Pumphutort zu tun bekommt. Und was sie gesehen habe, habe sie beeindruckt.

Hauptschülern der achten Klassenstufe sowie den Jungen und Mädchen der drei neunten Klassen – insgesamt waren es 90 Schüler – bekamen bis in die Nachmittagstunden hinein nicht nur die Möglichkeit, sich mit den Betrieben überhaupt erst einmal bekannt zu machen. Mindestens genau so wichtig waren auch die Informationen zu den vielschichtigen Ausbildungsmöglichkeiten, die ein jeder Schüler beim Gang von Klassenraum zu Klassenraum in einer Mappe mit sich trug. So zum Beispiel Andy Wiesner aus Strelln, der nach Möglichkeiten im Bausektor Ausschau hielt. „Es ist schon nicht ganz einfach, bei all den Angeboten den Überblick zu behalten“, blickte er auf seinen Materialienstapel, der in den kommenden Tagen daheim noch einmal ausgewertet werden wird. Auch Amely Schmidt aus Klitzschen „reiste“ mit Andy in einer Schülergruppe von Info-Stand zu Info-Stand. Ihr sei es dabei vor allem um die sozialen Berufe gegangen.

Die Verweildauer der Gruppen an den Unternehmens-Ständen war aufgrund der hohen Schüleranzahl minutiös geplant. Pro Raum, in dem jeweils zwei Anlaufpunkte untergebracht waren, standen zwölf Minuten zur Verfügung. Nicht viel Zeit, um intensivere Gespräche zu führen, aber genügend, um einen bleibenden Eindruck bei den Schülern zu hinterlassen, fand beispielsweise Silke Gosdschick von der Firma Torgau Kuvert. Die Süptitzer suchen – wie beispielsweise auch das Dommitzscher Unternehmen Vandemoortele – für das aktuelle Ausbildungsjahr nach angehenden Fachkräften für Lagerlogistik. Darüber hinaus wollen die Süptitzer im kommenden Jahr Jugendlichen wieder in vier Ausbildungsberufen Angebote unterbreiten.

Lieber gestern noch als morgen hätte Nino Körner, Ausbilder für Glastechnik bei St. Gobain, angehende Verfahrensmechaniker für Glastechnik mit ins Torgauer Unternehmen geholt. „Wir suchen händeringend nach Auszubildenden“, sagte er.
Natürlich war auch die Torgauer Verlagsgesellschaft in Mockrehna im Rennen. Sabine Zschiesche sowie die beiden Auszubildenden Lucie Lorbeer und Lisanne Jahn stellten sich den Fragen der Jungen und Mädchen.

Galt es für die Schüler bereits vor der Eröffnung der Messe, sich bei einem von der AOKplus erarbeiteten schriftlichen Bewerbungstest zu üben, warteten auch nach dem Mittag ungewohnte Situationen: Sechs Firmen hatten sich bereiterklärt, typische Bewerbungsgespräche mit den Jungen und Mädchen zu führen. Welche Hürden hier mitunter lauern, bekamen nicht nur die Bewerbenden selbst mit sondern auch die Schüler, die jene Situation als stiller Beobachter verfolgten.
Die Mockrehnaer Berufsmesse erlebte gestern ihre zwölfte Auflage. Angefangen hatte man mit nur 15 Betrieben.


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