Samstag, 18. August 2018

 
Mittwoch, 13. Juni 2018

TORGAU

Mit "Wusch" und "Seb" die Wahrnehmung schärfen

ranz Friedrich (links), Martin und Kathrin Ohlenburg beim Spiel „Wusch“. Foto: TZ/Perz

von unserer Volontärin Elisa Perz

Torgau. Am Dienstag trafen sich die Teilnehmer des neuen Theaterprojektes zum zweiten Mal in der Kulturbastion in Torgau. Mit verschiedenen Übungen lernten sie sich Schritt für Schritt besser kennen.

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Ob am Ende ein Theaterstück, ein Film oder vielleicht sogar ein Musical entsteht, ist noch nicht klar. Das gilt es bei dem Theaterprojekt im KAP noch herauszufinden. „Selbst das Thema steht noch nicht fest. Das wird sich genauso mit der Zeit ergeben. Auf jeden Fall möchte ich, dass alle die Möglichkeit bekommen, das zu äußern, was sie bewegt“, erklärte Projektleiter Franz Friedrich am Dienstag zum zweiten Treffen der Gruppe.

Diese war dabei nicht ganz so groß wie beim ersten Mal. Acht Personen hatten sich in den Räumen in der Kulturbastion versammelt, um ihren Gefühlen bei verschiedenen Übungen freien Lauf zu lassen. „Vor zwei Wochen waren wir sicherlich an die 15 Leute und ich hatte durchaus den Eindruck, dass die Probe von allen gut angenommen wurde. Einige haben anschließend sogar sofort gesagt, dass sie wiederkommen möchten.“

Neue und bekannte Teilnehmer

So auch Kathrin Ohlenburg, die ihr Versprechen am Dienstag einlöste. Sie hatte sich spontan dazu entschieden, an dem Theaterprojekt teilzunehmen: „Ich bin ohne große Erwartungen zum ersten Treffen erschienen und wollte einfach nur Spaß haben. Dass ich danach so begeistert sein würde, hätte ich nicht gedacht. Doch die lockere Art, mit der Franz uns zum Mitmachen animierte, hat mich fasziniert.“

Auf derselben entspannten Weise baute ebenfalls die zweite Probe auf, trotz einiger Grundsätze: „Zum einen gilt die Regel ,Gemüse‘. Die besagt, dass man alles probieren soll. Wenn es einem nicht schmeckt, kein Problem. Aber ein Versuch ist es allemal wert“, erklärte Friedrich. „Außerdem gibt es bei uns kein ,falsch‘. Jeder darf die Übungen so ausführen, wie es sich für ihn richtig anfühlt. Ich bin kein Lehrer, der dir irgendetwas vorschreibt“, fügte der gelernte Bühnenschauspieler und Medienpädagoge an Maren Schmidt gewandt hinzu. Die Zwölfjährige war am Dienstag die einzige neue Teilnehmerin. „Die Leiterin der Theater-AG unserer Schule hat mich auf das Projekt aufmerksam gemacht, da ich gerne noch tiefere Einblicke in die Schauspielerei erhalten möchte“, erklärte die Oberschülerin aus Beilrode. „Ich bin gespannt, was ich in den nächsten Wochen lernen und an welche Grenzen ich stoßen werde.“

Wöchentliche Proben

Anschließend ging es auch gleich an die erste Übung namens „Wusch“. Bei dem Spiel musste die Energie des Körpers, die immer bei einer Person gebündelt wurde, mithilfe verschiedener Begriffe an einen anderen Teilnehmer weitergegeben werden. Alle formierten sich währenddessen im Kreis. Sagte einer „Wusch“, konnte derjenige die Energie mit einer entsprechenden Geste auf einen seiner Nebenmänner übertragen. Erfolgte hingegen der Begriff „Seb“, durfte man nur Mitspieler auswählen, die nicht direkt rechts oder links neben einem standen. „Das Ganze kann man noch um beliebig viele Regeln erweitern. Ich habe das Spiel beispielsweise schon mit 46 Regeln durchgeführt“, so Friedrich, dem es bei der Übung darum gehe, die Sinne und die Wahrnehmung zu schärfen.
„Derartige Spiele werden in den nächsten zwei bis drei Monaten jedes Mal auf dem Programm stehen, bis sich so langsam die ersten Szenen entwickeln.“

Die nächste Probe findet kommenden Dienstag ab 17 Uhr statt. Jeder, der Lust hat, für zweieinhalb Stunden Theater zu spielen, ist herzlich ins KAP eingeladen, wie Friedrich versicherte: „Wir freuen uns weiterhin auch über Personen, die noch nicht dabei waren. Umso größer die Gruppe ist, umso mehr Spaß macht einem die Arbeit auch.“

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