Dienstag, 11. Dezember 2018

 
Dienstag, 3. Juli 2018

TORGAU

Erste Überraschung schon vor Beginn der Sängerakademie

Der Schkeuditzer Sängerakademie-Teilnehmer Christian SimoneitFoto: privat

von unserer Redakteurin Julia Tiedke

Torgau. Er ist 24 Jahre jung, Referendar in Schkeuditz und vielleicht der größte Glückspilz der 2018er Sängerakademie. TZ sprach mit Christian  Simoneit über den Landrat als Talentespäher und die Chance, die ihm jetzt zuteil wurde.

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Torgau. Er ist 24 Jahre jung, Referendar in Schkeuditz und vielleicht der größte Glückspilz der 2018er Sängerakademie. TZ sprach mit Christian  Simoneit über den Landrat als Talentespäher und die Chance, die ihm jetzt zuteil wurde.

 

 

Wie kam es zum „Glücksfall Landratsstipendium“?

 

Bei der „Nacht der Künste“ am Gymnasium in Schkeuditz durfte ich den Abend mit einem musikalischen Beitrag eröffnen, der Arie des Rocco „Hat man nicht auch Gold beineben“ aus der Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven. Im Publikum befand sich Herr Emanuel, welcher mich nach meiner Darbietung ansprach. In diesem Gespräch berichtete er mir von der Sängerakademie in Torgau. Mir war die Akademie durch meine Gesangslehrerin Frau Adelheid Vogel (Hochschule für Musik und Theater, Leipzig) bekannt und ich wollte schon letztes Jahr unbedingt einmal an der Akademie teilnehmen. Als ich Herrn Emanuel von meiner Absicht berichtete, stellte er mir ein Stipendium in Aussicht und gab mir seine Visitenkarte. Die Verbindung zum Landkreis Nordsachsen besteht zum einen durch meine Arbeitsstelle in Schkeuditz und zum anderen auch durch einen persönlichen Grund: ich wurde in Schkeuditz geboren.Ich nahm Kontakt auf und so kam es, dass ich dieses Jahr mit dabei sein darf. 

 

 

Wie genau sieht dieses „Stipendium“ unseres Landrates aus? Und: was erwartet er von dir? 

 

Das Stipendium besteht aus der Übernahme der Teilnehmergebühr. Auch kam bei der Unterredung heraus, dass ich eventuell ein Privatquartier erhalten könnte. Konkrete Verpflichtungen wurden nicht benannt, doch versteht es sich für mich von selbst, an den täglichen Konzerten teilzunehmen, mein Bestmöglichstes zu geben und die Angebote der Akademie zu nutzen. 

 

 

Was war deine erste Reaktion auf sein Angebot? 

 

Meine erste Reaktion? Oh, ich glaube ich war im ersten Moment sprachlos und hab erst nicht realisiert, was mir angeboten wurde. Nach einem kurzen Moment kam dann die Freude über mich, gepaart mit großer Dankbarkeit.

 

Was erhoffst du dir, was erwartest du von den Kursen, den Dozenten und deinen Mitstreitern? 

 

Oh...also. Grundsätzlich bin ich sehr aufgeregt vor dem, was auf mich zukommt. Da ich kein Gesangsstudent bin, ja noch nicht einmal irgendetwas in die Richtung Musik studiert habe, habe ich natürlich eine gewisse Ehrfurcht vor meinen MitstreiterInnen. Doch im Endeffekt kann ich durch die Teilnahme nur an Erfahrungen, Wissen, Methoden, Technik und Können gewinnen; dies ist vielleicht sogar ein Vorteil für mich.Ich erwarte eine sehr arbeitssame und konzentrierte Atmosphäre, welche ganz unter dem Zeichen des Gesangs steht. Meine Dozenten kenne ich noch nicht, darum gehe ich sehr unvoreingenommen an diese Sache heran. 

 

 

Erzähl mir doch bitte noch ein bisschen was über deine Familie und was du beruflich so machst. 

 

Von meiner Ausbildung her bin ich gerade Studienreferendar für das Höhere Lehramt an Gymnasien für die Fächer Kunst und Biologie.Zum Gesang bin ich erst 2015 gekommen, habe aber als Jugendlicher in verschiedenen Chören mitgesungen. 2017 habe ich einen der 1. Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Paderborn im Fach „Gesang, klassisch“ gewonnen. Nach dem Abi habe ich mich vor allen Dingen der Kunst gewidmet, vor allen Dingen der Druckgraphik. Ich hatte am Institut für Kunstpädagogik der Uni Leipzig von 2014 bis 2018 die Leitung der Bleisatzwerkstatt inne, habe zusätzlich die druckgraphischen Werkstätten betreut, Kurse und Tutorien gegeben und am Ende des Studiums eine eigene Lehrveranstaltung „Buchillustration und Plakatkunst“ erhalten. Weiterhin habe ich im Rahmen eines Stipendiums im August 2017 den künstlerischen Steindruck/Lithographie bei Herrn Müller in Wurzbach gelernt. Wie angesprochen bin ich gegenwärtig bis Juli 2019 als Referendar am Gymnasium Schkeuditz. Hoffentlich ergibt es sich, dass ich an dieser wunderbaren Schule den Rest meines Lehrerlebens verbringen darf. Eine besondere Herzensangelegenheit ist die Einrichtung einer Druckwerkstatt für Radierung und Steindruck. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Neben der künstlerischen Tätigkeit habe ich bis vor geraumer Zeit noch in zahlreichen Bands gespielt, denn bevor der Gesang in mein Leben trat, habe ich Bratsche und Cembalo gelernt. 

 Ich habe zwei Brüder, ich bin das mittlere von drei Kindern, und wohne glücklich zusammen mit meiner Freundin, zwei Katzen, einigen anderen (Krabbel)Tieren und vielen Pflanzen. Meine Mutter ist Förderschullehrerin in Grünau, mein Vater ist Baumaschinist und meine Kindheit durfte ich im schönen Frankenheim nahe Markranstädt / Dölzig verbringen. Geboren wurde ich, wie gesagt, in Schkeuditz. 

 

 

Werden deine Eltern und Geschwister zum Abschlusskonzert kommen, um für dich ihre Stimme um den Publikumspreis abzugeben? 

 

Leider sind meine Eltern im Urlaub und mein Bruder (Chemie-Student) durchlebt gerade eine Klausuren-Odyssee. Vielleicht kommt meine Freundin und unterstützt mich tatkräftig.

 

 

Wenn Sie selbst erleben wollen, was Landrat Kai Emanuel an Christians Talent so begeistert haben könnte, dann merken Sie sich den Donnerstag, den 12. Juli um 19.30 Uhr vor. Beim großen Eröffnungskonzert in der Aula des Johann-Walter-Gymnasiums stellen sich alle diesjährigen Teilnahme vor.


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