Samstag, 21. Juli 2018

 
Donnerstag, 12. Juli 2018

TORGAU

Die letzten Vorbereitungen hatten es in sich!

Prof. Elvira Dreßen verrät, was zuletzt noch in Vorbereitung auf die Sängerakademie zu tun war.Foto: Andreas H Birkigt?

von unserer Redakteurin Julia Tiedke

Torgau. In anderthalb Stunden, um 19.30 Uhr beginnt das große Eröffnungskonzert der Sängerakademie. Hier erfahren Sie, was in den letzten Tagen und Stunden noch alles vorbereitet werden musste.

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Torgau. Heute Abend haben Besucher des Eröffnungskonzertes in der Aula des Johann-Walter-Gymnasiums in Torgau ab 19.30 Uhr Gelegenheit, die 54 junge Sängerinnen und Sänger aus 18 Nationen kennenzulernen, die Teil der Sängerakademie 2018 sein werden. Für Prof. Elvira Dreßen waren die letzten Tage voller Vorbereitungstermine, Gespräche mit den Dozenten und Gastfamilien und logistischer  Herausforderungen. TZ sprach mit ihr exklusiv darüber.

 

TZ: Wie sehen die letzten Vorbereitungen bei Ihnen als Organisatoren und Dozenten aus?
Prof. Elvira Dreßen: Es mussten die Raumpläne erstellt und die Stundenpläne gebastelt werden.Eine große Herausforderung, da auch noch die Mittagsmusiken und die zusätzlichen Konzerte bedacht werden müssen. Die Informationen an die Teilnehmer und an die Dozenten wurden verschickt und die Suche nach Quartieren und deren Einteilung nahm Zeit in Anspruch. Am Montag wurden Klaviere, Stühle und Podeste transportiert, sowie Schallwände von der Leipziger Hochschule angeliefert. Die Kursräume wurden eingerichtet, Teppiche verteilt,  Spiegel, Notenständer, Tische aufgestellt. Die Plastikstühle für die Mittagsmusiken stellen uns dankenswerterweise in jedem Jahr die Stadtwerke und die Musikscheune Melpitz zur Verfügung. Meine beiden Helfer in Torgau sind seit Montag Josef Schönpflug und Johann Schubert, zwei starke Jungs, im wahrsten Sinne des Wortes! Auch unser Organisationsbüro in der Wintergrüne haben wir eingerichtet, hier finden wir ideale Bedingungen vor und  haben nun schon im sechsten Jahr ganz tolle Hilfe durch die Mitarbeiter der evang. Kirche und des Jugendbildungswerkes! Über die Hochschulbibliothek wurden unzählige Noten für die Chöre und Ensembles geordert. Die Kisten sind inzwischen im Organisationsbüro.

 

 

Welche Fragen stellten sie Ihnen gerade in der Vorbereitungszeit?
Es kamen täglich viele Emails und Anrufe. Oft geht es darum, das Repertoire doch noch  ändern zu wollen. Oder auch um die Quartiere. Ein Teilnehmer hat mich dreimal angerufen, weil er einfach nicht glauben konnte, dass er bei seiner Gastfamilie kostenfrei untergebracht wird. Er hat sich so gefreut und konnte es gar nicht fassen! Diese Gastfreundschaft der Torgauer ist wirklich einmalig und das wird von den jungen Leuten auch so empfunden. Lustige Situationen gab es im Vorfeld auch. Da wollte ein junger Mann unbedingt mit einer bestimmten jungen Dame im Zimmer untergebracht werden. Dieses Ansinnen sorgte für allerlei Verwirrung, da es sich auf Nachfrage nicht um ein Paar handelte! Aber alles konnte geklärt werden.

 

Wie kommen eigentlich die Konzertprogramme zustande?
Ich habe in den letzten Tagen die von den Teilnehmern eingereichten Repertoirelisten gelesen. Das waren mehr als 1200 Lieder und über 400 Arien entsprechend unserer Ausschreibung. Daraus habe ich, natürlich in Absprache mit Prof. Schubert und Prof. Reintzsch die Programme der Abendkonzerte zusammengestellt. Die Mittagsmusiken stehen immer unter einem bestimmten Thema, hier können sich die Teilnehmer spontan am Tag vorher zur Mitwirkung entscheiden und es gibt keine fest geschriebenen Programme. Es macht auch den Charme unserer Akademieveranstaltungen aus, dass die Auftritte der SängerInnen im Rahmen des Arbeits-und Probenprozesses stattfinden!

 

Welche Wünsche haben Sie für diese Akademie 2018?
Eigentlich brauchen wir ja dringend Regen,  aber ich wünsche mir, dass zur Mittagszeit in den Akademietagen immer die Sonne scheint und sich der Schlosshof mit vielen Zuhörern  füllt! Ich wünsche mir zufriedene Teilnehmer und Dozenten, aber auch zahlreiche Konzertbesucher am Abend. Schließlich dürfen diese wieder  über den Publikumspreis entscheiden! Ich wünsche einfach allen Beteiligten und Besuchern fröhliche, erlebnisreiche Akademietage!


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