Sonntag, 16. Dezember 2018

 
Donnerstag, 6. September 2018

BELGERN-SCHILDAU

Super Auftakt für Schildaus II.

TSV 1862 Schildau II, Volleyball.Foto: TZ/Perz ?

Von Susan Ferl

Schildau. Die Volleyballerinnen vom TSV 1862 Schildau II sind am Wochenende in die Saison gestartet. Ziel ist der Aufstieg von der 2. in die 1. Bezirksklasse. Den ersten Schritt haben sie gemacht.

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(2. Bezirksklasse/Frauen) TSV 1862 Schildau II – Lok Engelsdorf II 3:1 / – VSG Leipzig Nord II 3:0

In fast allen Bereichen der 2. Damenmannschaft des TSV 1862 Schildau ging es am vergangenen Sonnabend zum ersten Heimspiel neu in die Saison 2018/2019, welche in der Bezirksklasse 2 ausgetragen wird.


Nachdem die Schildauer Mädels ihren langjährigen treuen Trainer Dietmar Günther schweren Herzens aber auf eigenen Wunsch in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden mussten, konnte nach längerer Suche nunmehr das bekannte Urgestein des Volleyballs aus Dommitzsch, Thomas Enge, als NEUER Trainer gewonnen werden, welcher seine Tätigkeit bereits in der ersten Augustwoche beim Auftakttraining aufnahm.

Aufgrund des Weggangs von Jeannine Heinrich und Melissa Naudszus zum Ende der letzten Saison, wurde die Personaldecke um Kapitänin C. John noch dünner, als es innerhalb der Saison schon der Fall war. Aufgrund günstiger Umstände und persönlicher Bereitschaft, konnten die Schildauer 2. Damen jedoch zwei Nachwuchstalente der 1. Damenmannschaft des TSV neu für sich gewinnen – Mandy Hempel und Janine Breitzmann, welche sich sowohl in die Mannschaft als auch in die Aufstellungseigenheiten bereits in der Saisonpause sehr gut einlebten. Auch S. Hartig, welche erst seit kurzem Mutti geworden ist, und die letzte Saison aufgrund ihrer Schwangerschaft ausfiel, wird nunmehr NEU durchstarten.

Die Schildauerinnen setzten sich als klares Ziel – gegen neue Gegner gute Spiele und vor allem die neuen Chance ergreifen, den Wiederaufstieg in die 1. Bezirksklasse zu schaffen. Trainer Enge konnte zum ersten Spieltag vor zahlreichen Zuschauern auf insgesamt elf Spielerinnen zurückgreifen. Im ersten Spiel des Tages ging es gegen „ältere“ Damen mit neuen Gesichtern vom Lok Engelsdorf II.

Mit der Aussage „Wir spielen unser Spiel, unsere Stärke sind unsere Aufschläge, die die anderen erst mal annehmen müssen“, ging es in der Stamm-Sechs mit Balltalent und NEU-Zugang J. Breitzmann ins Spiel und nach nur einer Rotation mit einer Aufschlagserie von J. Breitzmann in die Führung, sodass die Gegner von Lok bereits beim Stand von 11:6 die erste Auszeit nehmen mussten. Hinzu kamen präzise Annahmen zu Zuspielerin M. Brost, welche super an ihre Angreifer verteilen konnte. Auch innerhalb einer Aufschlagsserie von N. Wenisch musste Engelsdorf kurz verschnaufen und seine 2. Auszeit nehmen (20:14 für Schildau). Ein kurzes Aufbäumen auf Gegnerseite, doch der erste Satz ging klar mit 25:18 an die Schildauerinnen.

Im 2. Satz waren die Mädels von Schildau irgendwie eingeschlafen oder so überrascht vom ersten Satz, dass T. Enge bereits beim Stand von 0:4 die erste Auszeit nehmen musste. Zwar rappelten sich die Mädels hiernach wieder etwas auf und fanden besser ins Spiel, aber nicht ausreichend genug um die Führung für sich zu entscheiden. Auch die 2. Auszeit bei 5:13 verschaffte nicht den erforderlichen Weckruf. Zwar kämpften sich die Schildauerinnen noch bis auf zwei Punkte heran und konnten sogar zwei Matchbälle der Engelsdorferinnen wieder auf Schildauer Seite holen, mussten jedoch den Satz mit 26:24 an Engelsdorf abgeben.

Der 3. Satz war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei welchem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Die Schildauerinnen waren wieder angekommen, schöne „Ball-Hol-Aktionen“ von T. Mehle und C. John, wie auch druckvolle Angriffe von V. Steinert und M. Golubka führten zu einem Satzendstand für Schildau von 25:19.
Den 4. Satz musste Schildau nun endlich zumachen, um dem Gegner auch nicht einmal einen Satzpunkt mit in die Wertung zu geben und natürlich das Spiel für sich zu entscheiden.

Dieser Satz forderte beide Mannschaften nochmals aufs Äußerste. Lücken im eigenen Feld wurden vermieden, Gegner wurden „ausgetrickst“, Bälle geholt, eigene Punkte gemacht – aber auch genauso der Gegner. Beide Auszeiten beider Mannschaften wurden ausgespielt, kurze Wechsel in der Aufstellung erfolgte, um den Gegner zu verwirren, die Schildauerinnen wissen, es den Zuschauern spannend zu machen. Erst eine weitere Aufschlagsserie von J. Breitzmann brachte die Führung und mit dem Endstand 25:21 letztendlich den Satz- und Spielgewinn für die Schildauer 2. Damenmannschaft.

Das zweite Spiel des Tages fand gegen die VSG Nord Leipzig II statt, welche man anhand ein paar Gesichtern bereits aus den zurückliegenden Saison vor 2016 kannte.

Der erste Satz sollte bereits andeuten, wie das gesamte Spiel verlaufen würde – bei einem Rückstand von 0:6 nahm der Gegner die erste Auszeit, konnte jedoch die Aufschlagsserie von M. Brost nicht stoppen (11 Aufschläge in Folge). Auch J. Breitzmann legte wieder ihre Serie hin, sodass mit „einfachem“ Volleyball, Technik und Spaß schnell der erste Satz mit 25:14 an die Schildauer Mädels ging. Im zweiten Satz der Partie kam die 2. Mannschaft aus Schildau nicht so schnell in Fahrt, wie im ersten Satz oder ließ sich „auf das Niveau des Gegners herab“?

Zumindest musste nun auch Trainer T. Enge seine 2 Auszeiten nehmen (10:8; 15:16), um die „aufgescheuchten Hühner“ mal wieder etwas von der Stange zu bekommen. Die Gegner von VSG Nord kämpften gut, mussten sich jedoch diesem Satz mit 25:22 geschlagen geben. Der 3 Satz sollte wieder eindeutiger und schneller werden, um endlich auch noch das zweite Spiel des Tages als Sieg mit heim zu nehmen. Wiederum startete M. Brost mit einer Aufschlagsserie und brachte die Führung für Schildau von Anfang an. Der gegnerische Trainer hat es in diesem Satz nicht für erforderlich gehalten, eine Auszeit für die Damen zu nehmen.

Auch die Aufschlagsserie von N. Wenisch bestätigte nochmals die Anfangsworte des NEU-Trainers Enge in diesem Heimspieltag, sodass auch der 3. Satz in diesem Spiel mit 25:13 an die Mädels von Schildau ging.
Nach dem ersten Spieltag der 2. Bezirksklasse liegen die Schildauerinnen erstmals auf Platz 1 und wollen natürlich, dass dies so bleibt.
Alles NEU macht der September und es geht weiter. Schon am kommenden Samstag, kehrt die 2. Damenmannschaft von Schildau dem Tag der Sachsen den Rücken und fährt stattdessen zur Mittagsstunde in die Stadt Leipzig zum Spiel gegen TSV Leipzig 76 III.

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VolleyballSchildau2. Bezirksklasse; TSV 1862


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