Montag, 25. März 2019
Montag, 31. Dezember 2018

TORGAU

Das sind die Jahreshighlights der Sportler

Von unserem Redakteur

Sportschützin Kathrin Murche, Gewichtheber Florian Scholz und Läufer Niels Schulz haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Hier erzählen sie von ihren ganz persönlichen Jahres-Highlights.

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7000 Kilometer nur durch Muskelkraft
2018 wird als Jahr mit den meisten per Muskelkraft zurückgelegten Kilometern eingehen – 1000 Kilometer per Lauf und 6000 Kilometer mit dem Rad, eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Das ist einerseits den zahlreichen Laufveranstaltungen geschuldet. Gemeinsam mit teilweise tausenden Mitläufern, wie beim Rennsteiglauf, längere Strecken aus eigener Kraft zu bewältigen, ist ein erhebendes Gefühl. Am Ende waren es insgesamt fünf Halbmarathone sowohl in Städten als auch in den Bergen und 13 andere diverse Läufe zwischen fünf und 14 Kilometern.
Aber neben dem Laufen kam dieses Jahr der Radsport dazu. Ein modernes Rennrad brachte mir den Spaß auf der Landstraße zurück und eine tolle Radsportgruppe, die sich mittwochs Abend am Fischimbiss traf und mittlerweile Anlaufpunkt und Ansprechpartner zugleich ist, motivierte mich, auch bei Radrennen teilzunehmen. Überwältigend war der HeideRadCup in Torgau – vor heimischem Publikum rasant durch die Straßen zu fegen, bei jeder Durchfahrt von Sportbegeisterten angefeuert zu werden, als wäre man der Spitzenreiter. Gleiches erfahre ich auch beim Torgauer Citylauf, der einfach etwas ganz Besonderes ist, weil ich hier an der Strecke so viele Leute kenne, die jeden mit Zuspruch motivieren, alles zu geben. Deswegen stehen die heimischen Events auf meiner langen Lauf- und Radsportagenda ganz oben. Ich freue mich schon auf 2019, wenn auch kleine Blessuren überstanden sind, täglich dem inneren Schweinehund einen Tritt zu versetzen und bei Wind und Wetter dem Bewegungsdrang nachzugeben.
Und wenn einer Rad fährt, läuft und auch schwimmen kann, dann wissen viele, was fehlt: der Triathlon. Und wo werde ich mein Debüt geben? Na klar, in der Heimat, wenn es wieder heißt: TNT – Triathlon Neumühler Teiche, ich freue mich und bin dabei.

 

 

 

"Ich bin wirklich stolz"

Das hat doch mal richtig geknallt in diesem Jahr. Nachdem ich schon 2015 von Mockritz nach Frankfurt/ Oder gezogen bin, um meine sportliche Karriere weiter anzukurbeln, hat sich diese Entscheidung im aktuellen Jahr mal so richtig ausgezahlt. Inzwischen bin ich Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft der Trap-Schützen. Zu Beginn des Jahres musste ich einige private Umstrukturierungen verarbeiten. Außerdem war es mein erstes Jahr innerhalb der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Aber die Neuerungen haben mich nicht beeinträchtigt, wie einige vielleicht erwartet hätten. Sie haben mich weiter nach vorn gebracht. Der erste Platz beim internationalen Wettkampf im Österreichischen Loebersdorf verschaffte mir ein richtig gutes Gefühl für die bevorstehende Europameisterschaft. Die wurde eben dort ausgetragen. Leider lief es dort für mich nicht so gut, wie ich erhofft hatte. Letztendlich fehlte mir eine Scheibe für den Einzug ins Finale. Ich war bitter enttäuscht. Und dann kam die Weltmeisterschaft im koreanischen Changwon. Richtig gut fühlte ich mich. Schließlich hatte ich bei diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld nichts zu verlieren. Mit dieser Einstellung ging ich in den Wettkampf und es lief. Mit 116 Treffern und einer neuen persönlichen Bestleistung schaffte ich den Sprung ins Finale. Mein erstes internationales Finale überhaupt. Das war der pure Wahnsinn. Mit dem Wissen im Rücken, ich könnte vielleicht doch etwas reißen, etwas Großes schaffen, versagten meine Nerven. Am Ende holte ich mir den fünften Platz bei meinen zweiten Weltmeisterschaften. Von allen Seiten wurde mit beteuert, dass ich auf diese Leistung echt stolz sein kann. Und was soll ich sagen: Das bin ich auch. Ich weiß jetzt, was ich zu leisten im Stande bin. Und das werde ich auch im nächsten Jahr unter Beweis stellen.

 

 

Zweiter Scholz'scher
Dieses Jahr war das bisher erfolgreichste Jahr meiner sportlichen Laufbahn. Es begann mit einer „verschneiten“ Fahrt zu den Ostdeutschen Mehrkampfmeisterschaften nach Frankfurt/ Oder. Das Wetter spielte verrückt und wir überlegten, ob wir wirklich fahren. Zum Glück entschieden wir uns dafür. Und es hat sich für mich gelohnt, denn ich konnte dort den 2. Platz belegen. Im Juni ging es dann zu meiner ersten Deutschen Meisterschaft nach Ingolstadt. Ich war mächtig aufgeregt. Dennoch wollte ich zeigen, dass ich mit den anderen mithalten kann. Und das ist mir gelungen. Ich wurde Zweiter und holte mir sowohl die Silbermedaille als auch den deutschen Vizemeistertitel. Das war eine großartige Erfahrung für mich. Nach dem Sieg im dritten Durchgang des sächsischen Schülerpokals hieß es in den Herbstferien für mich: „Ab in das Bundesleistungszentrum Kienbaum.“ Dort als jüngster mit Bundeskadern und auch EM-Teilnehmern zu trainieren, war eine total neue Erfahrung. Ein besonderes Erlebnis hatte ich bei einem Vormittagstraining im Kraftraum. Die Boxtrainerlegende Ulli Wegner trainierte neben mir einen seiner Schützlinge. Neben dem Gewichtheben und dem Krafttraining ging es jeden Morgen zum Schwimmen sowie abends in die Sauna und in den Whirlpool.
Im Oktober stand für mich die Sachsenmeisterschaft in Görlitz auf dem Programm. Hierwurde ich erstmals Sach- senmeister. Damit bin ich nach meinem Bruder Benni der zweite Sachsenmeister in der Familie. Außerdem konnte ich mich hier für die Sachsenauswahl qualifizieren. Meinen letzten Wettkampf in diesem Jahr hatte ich im November. In Rodewisch wurde der Pokal der Deutschen Gewichtheberjugend ausgetragen. Ich kämpfte in drei Kategorien. In der Einzelwertung verpasste ich mit Platz vier knapp eine Medaille. Mit der sächsischen Länderauswahl erreichte ich den 3. Platz. In der Vereinswertung kam Torgau auf Platz sieben. Dieses Jahr konnte ich mich im Reißen um elf Kilogramm und im Stoßen um 15 Kilogramm steigern. Aber auch in der Athletik machte ich zum Teil große Fortschritte. Mit den Erfolgen von 2018 im Rücken trainiere ich fleißig weiter und hoffe, im nächsten Jahr mindestens genauso erfolgreich zu sein.


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