Mittwoch, 21. August 2019
Mittwoch, 17. April 2019

TORGAU

"Die klassische Musik darf nicht sterben!"

Pavol "Pauli" Munk und Julia Stolze finden: "Nabucco" passt perfekt zum großartigen Schloss Hartenfels!" Foto: TZ/J. Sachse

von unserer Redakteurin Julia Sachse

Torgau. Es wird das Open-Air-Erlebnis für die Klassik-Liebhaber der Region: Am  Samstag, dem 27. Juli werden insgesamt 100 Personen auf, hinter und neben der Bühne den Opernklassiker „Nabucco“ von Giuseppe Verdi in Szene setzen. WIr blicken hinter die Kulissen!

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Torgau. "Nabucco" wird im Rahemn des Kultursommers im Juli den Schlosshof mit la dolce vita und einer der tragischsten Geschichten der Opernhistorie erfüllen. Präsentiert wird dieser Höhepunkt der Torgauer Freilichtsaison von der Festspieloper Prag, die ein ganz besonderes Aufführungskonzept verfolgt.

 

Aufbau, Auffführung, Aufbruch...

 

... und das alles innerhalb von nicht mehr als zwölf Stunden! Damit das gelingt, muss jede Aufführung minutiös durchgeplant werden, weiß Veranstalter  Pavol „Pauli“ Munk. Der gebürtige Slowake bringt seit Jahrzehnten seine ganze Leidenschaft für die klassische Musik in die Organisation von Konzerten und Theateraufführungen ein. Mit „Nabucco“, das übrigens in der Originalsprache Italienisch präsentiert wird, war er schon in ganz Deutschland unterwegs. Eines haben dabei alle Veranstaltungsorte gemeinsam: ein unverwechselbares, von bedeutungsvoller Historie geprägtes Ambiente. „Darauf achte ich ganz besonders, denn ‚Nabucco‘ muss wirken können und entfaltet sich innerhalb so einer klassischen Umgebung wie hier auf Schloss Hartenfels einfach am allerbesten. Die Atmosphäre muss zum Stoff passen, das kann man nicht überall erzwingen – und sollte man auch nicht.“, so Munk.

Jedes Wochenende wird „Nabucco“ tausendfach auf der Welt gespielt. Am bekanntesten ist dabei wohl der berühmte Gefangenenchor, der das Publikum reihenweise dazu animiert, in „Va pensiero“ einzustimmen und mit ganz viel Gefühl das Lied der Freiheit mitzusingen.

Auch für „Pauli“ Munk ist das jedes Mal einer der emotionalsten Momente. Vor allem, wenn das Stück in der Zugabe sogar zweistimmig - auf der Bühne italienisch und vor der Bühne deutsch erklingt. In diesen Augenblicken bestärkt ihn das Publikum in der Hoffnung, die klassische Musik könne auch angesichts erstarkender Streamingdienste und der damit einhergehenden Schwierigkeit für viele Künstler, von ihrer Berufung zu leben, bestehen.

 

Perfektion als Gemeinschaftsleistung

 

„Wir sehen, dass wir alles richtig gemacht haben und nicht nur einer sinnlosen Hoffnung hinterher gejagt sind, wenn die Besucher Mal für Mal aus der Veranstaltung raus gehen und mehr davon wollen.“ der Veranstalter, der selbst Musiker und Komponist ist, muss bei diesem Gedanken lächeln. „Das zeigt uns die Macht, die Musik noch immer hat, obwohl sie in den letzten Jahren so stark zur Ware geworden ist und sich kaum noch jemand die Zeit nimmt, sie bewusst zu genießen. Die klassische Musik darf nicht sterben! Dafür haben wir eine große Verantwortung übernommen.“

Von den insgesamt 250 Vernastaltungen, die er im Jahr mit seinem 14-köpfigen Büro und seinen Partnern organisiert, sind allein 120 klassischer Natur. „Nabucco“ ist einer seiner persönlichen Lieblinge. Dabei weiß er die Leistungen, die alle Beteiligten erbringen, mehr als zu schätzen. Denn die Sängerinnen und SÄnger der Prager Festspieloper treffen tatsächlich nur an den Konzertwochenenden am jeweiligen Veranstaltungort aufeinander, gehen unter der WOche anderen Projekten nach. Die Routine, die sie brauchen, um dann innerhalb der einzigen, der Generalprobe vor Ort perfekt aufeinander eingehen zu können, nehmen sie aus ajhrelanger Erfahrung mit dem Stoff. Manche spielen die Oper bereits seit 20 Jahren, kennen jede Szene bis ins kleinste Detail. Das ist wichtig, denn je nach Location muss die gesamte technische Einrichtung immer wieder neu vorgenommen werden – für dramaturgische Einweisungen wäre da auch gar keine Zeit.

 

Dabei sein – das wär‘s doch, oder?

 

Weil die Faszination für die Oper als Gesamtkunstwerk für viele Musikliebhaber nicht am Orchestergraben (der auf dem Schlosshof für „Nabucco“ übrigens ein Orchetserzelt sein wird) aufhört, möchte „Puli“ Munk zwei Besuchern die Möglichkiet geben, den ganzen Tag der Veranstaltung hautnah mitzuerleben. Von Gesprächen mit den Künstlern über die Zeit in der Maske, die letzten Feinheiten in der Generalprobe bis hin zur Mitwirkung im „Gefangenenchor“ – zusammen mit der Torgauer Zeitung verlost das Veranstaltungsbüro Pauli zwei interaktive Exklusiv-Tickets.

 

Gewinnspiel-Box:

 

Sie möchten mal hinter die Kulissen blicken und ganz genau erkunden, was es heißt, bei dieser Mammutproduktion dabei zu sein? Dann beschreiben Sie uns Ihr schönstes Theatererlebnis in wenigen SÄtzen und schicken Sie es uns per Mail an gewinn@tz-mediengruppe.de

 

Tickets:

Karten für „Nabucco“ – das Open-Air-Erlebnis auf dem Torgauer Schlosshof können Sie ab sofort im Haus der Presse und im Torgau-Informations-Center und im Kulturhaus Torgau reservieren lassen.

 


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