Sonntag, 20. Oktober 2019
Montag, 22. April 2019

NORDSACHSEN

Hartenfels und Mörtitz stehen im Pokalfinale

Hartenfelser Freude über das 1:0 durch Sebastian Zinke.Foto: Thomas Jentzsch

von Norman Wehner

Torgau. Hartenfels Torgau und LSV Mörtitz haben das Ticket fürs TZ-Bärenpokal-Finale am 29. Mai im Hafenstadion gelöst. Die Berichte zu den Halbfinals und Stimmen zum Hartenfels-Spiel hier:

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(TZ-Bärenpokal Halbfinale) SV Naundorf – Hartenfels Torgau 0:4 (0:3)

 Die Mannen des SC Hartenfels Torgau mussten auf dem Weg ins Finale „dahoam“ noch die letzte Klippe Naundorf umschiffen. Gegen den Liga-Konkurrenten, den die Elbestädter im Punktspiel mit 15:2 in die Schranken gewiesen hatten, war vor der stattlichen Kulisse von 230 Zuschauern volle Konzentration notwendig.

Die Dehnert-Mannen machten von Anfang an das, was die favorisierte Mannschaft tun muss: Ball und Gegner laufen lassen, das Spiel vom eigenen Tor weghalten und mit möglichst wenigen Chancen das Spiel in die eigene Richtung lenken. Aber den ersten „Riesen“ ließen die Torgauer in Person von Jäger liegen, der einen präzisen Ball von Hache in die Schnittstelle um Zentimeter neben das Tor setzte (7.).

Wenig später machte es Zinke besser, der eine Kopfballablage von Kapitän Scaruppe überlegt mit der Innenseite in die Maschen schob. Auch in der Folge blieb der Gast das tonangebende Team.

Naundorf versuchte, im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegenzuhalten, testete dabei ab und an die Grenzen des Erlaubten aus, was der Referee in den meisten Situationen im Rahmen der Regularien vernünftig ahndete.

Als Zinke mit einem präzisen Ball über die Viererkette der Gastgeber hinweg Hache fand, dieser den herausstürzenden Hüter umkurvte und problemlos zum 0:2 einnetzte, lief die Partie Mitte des ersten Abschnittes vollständig in die Richtung der Elbestädter, die dazu noch defensiv ordentlich arbeiteten und dem Gegner keinen freien bzw. gefährlichen Abschluss in den ersten 45 Minuten genehmigten.

Und offensiv blieben den Dehnert-Jungs weiterhin gefährlich, spielten aber nicht jede Situation ordentlich zu Ende. So brachten zwei Überzahl-Angriffe Vier gegen Zwei keinen Torabschluss, dafür saß ein abgefälschter Stein-Schuss zur Vorentscheidung noch vor Pause.

Im Gefühl des sicheren Vorsprungs gingen die Gäste die zweite Hälfte etwas verhaltener an. In dieser Phase konnte sich Naundorf etwas freimachen und auch mal die gegnerische Hälfte bespielen.

Aber die großen Prüfungen waren für SCH-Schlussmann Krost nicht dabei. Auf der Gegenseite trat dann Linksaußen Jäger immer öfter in Erscheinung. Erst wurde er elfmeterwürdig abgeräumt (58.), wobei der Pfiff zur Überraschung der Gäste ausblieb.

Wenig später fand eine gut getimte Hereingabe keinen Abnehmer im Zentrum. Doch der zweite Flankenversuch erreichte den mitgelaufenen Krott, der wenig Mühe hatte den vierten Treffer per Kopf zu erzielen und damit alle Restzweifel am Final-Einzug beseitigte.

Mit Routine spielten es die Elbestädter dann zu Ende, wechselten dazu munter durch, sodass am Ende der 90 Minuten ein ungefährdeter 4:0-Erfolg zu Buche stand, der erstmals nach 2010 wieder eine Torgauer Mannschaft ins Pokalfinale in der Elbestadt beförderte.

Torgau: Krost, Lichtenwald, Zinke, Nowack, Heuer, Scaruppe, Kukard (90. Litka), Jäger, Krott (77. Spinn), Stein, Hache (73. Pietsch); TF: 0:1 Zinke (9.), 0:2 Hache (18.), 0:3 Stein (34.), 0:4 Krott (65.); SR: Sebastian Haut (Delitzsch); ZS: 230.

Stimmen zum Spiel
Jens Dehnert, Trainer SC Hartenfels Torgau:
„Meine Jungs haben die Vorgaben sehr ordentlich umgesetzt. Wir haben den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen, waren stets nah dran am Gegenspieler.

Und offensiv brauchten wir dieses Mal weniger Chancen, machten dazu zu den richtigen Zeitpunkten die Treffer. Die Minuten nach dem Seitenwechsel waren nicht ganz perfekt, aber im Gefühl der sicheren Führug zu diesen Zeitpunkt ist das sicher auch nachvollziehbar.“
 
Sören Wachsmann, Präsident SC Hartenfels Torgau:
„Ich habe eine sehr ordentliche Leistung unserer Mannschaft gesehen. Der Gegner kam kaum zum Zuge, dazu waren wir vorn immer wieder gefährlich. Das Ergebnis drückt den Spielverlauf auch in dieser Höhe aus.
 
Volker „Schnecke“ Becker, Edelfan SC Hartenfels Torgau:
„Klasse Leistung der Jungs heute. Den Finaleinzug haben sie sich wirklich verdient. Nun freuen wir uns auf das Finale in unserer Stadt.“
 
Robin Dietrich, Oberliga-Spieler FC Eilenburg:
„Torgau hat sich den Finaleinzug komplett verdient. Das war ein sehr konzentrierter und abgeklärter Auftritt. Jeder Fußballer weiß, dass es als Favorit auswärts und dann noch vor so einer Kulisse auf einem engen Sportplatz immer schwer ist.“

 (TZ-Bärenpokal Halbfinale) LSV Mörtitz –Concordia Schenkenberg 2:1 (1:1)

Mit einem 2:1 auf heimischem Rasen hat der LSV Mörtitz am Ostersonntag das Ticket für Finale um den TZ-Bärenpokal gelöst. Der Kreisligist kegelte dabei den Nordsachsenligisten Schenkenberg aus dem Wettbewerg.

Allerdings hatte das K.O.-Spiel für die Mannen von Coach Hatem Abid denkbar ungünstig begonnen. Bereits nach zwei Minuten brachte Charlie Reichel die Concorden in Führung. Doch Mörtitz blieb im Spiel und Maximilian Nebel glich in der 29. Minute aus.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel wollte beide Mannschaften die Entscheidung, doch nur den Platzherren gelang es wirklich, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

Marcus Wend erzielte nach genau einer Stunde das Goldene Tor für seine Mörtitzer und wurde so zum Pokalhelden. Schenkenberg wechselte in der Folge offensiv, schaffte es aber nicht mehr, die gut sortierte Abwehr der Platzherren zu überwinden.
 

Mörtitz: Fischer; M. Wend, N. Wend (71. ritter), Fichtner (83. Ruhnow), Berger, Nebel, Hantschmann, Rohrbach (61. Schrader), Hartsch, Jonack, Thuß; TF: 0:1 Reichel (2.), 1:1 Nebel (29.), 2:1 M. Wend (60.); SR: D. Werner; ZS: 205.


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