Montag, 27. Mai 2019
Dienstag, 14. Mai 2019

TORGAU

Torgaus neuer Herbergsvater

Thomas Grosch-Pfütze Foto: TZ/Leukhardt

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Torgau. Thomas Grosch-Pfütze ist der zukünftige Leiter der Torgauer Jugendherberge. Mit der TZ sprach er nun über seine Pläne für die Zeit in Torgau sowie den Grund, warum er seit Kindertagen hinter einem Hoteltresen stehen will.

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Die Eröffnung der Torgauer Jugendherberge rückt immer näher. Nicht einmal mehr ein Jahr, so die offizielle Planung, soll es dauern, bis die ehemalige Puddingschule für Touristen ihre Tore öffnet. Zahlreiche Menschen, ob aus Torgau, der Umgebung oder von weit her, fiebern diesem Moment entgegen. Ganz besonders Thomas Grosch-Pfütze. Denn er ist der zukünftige Leiter der Jugendherberge und wartet nun schon seit drei Jahren, dass er dort endlich Stellung beziehen kann.

Ein lang gehegter Traum

„Schon als kleines Kind war es schon immer mein Traum, hinter dem Rezeptionstresen eines Hotels zu stehen“, berichtet der 48-jährige Wurzener voller Begeisterung. Die Faszination hat er von seinem Urgroßvater geerbt, der selbst mit Leib  und Seele im Leipziger Hotel Astoria als Oberkellner arbeitete. Um seinen Traum zu erreichen, ließ Grosch-Pfütze zum Kellner ausbilden, arbeitete kurze Zeit in der Gastronomie und wechselte dann, nachdem er noch eine Ausbildung zum Betriebswirt abgeschlossen hatte, in die Hotel-Branche. 20 Jahre lang brachte er im Novotel in Leipzig zu, zuerst als stellvertretender Empfangschef, später dann als Reservierungschef. Als das Hotel seine Pforten endgültig schloss, musste sich auch Grosch-Pfütze umorientieren. Die Not wurde zur Tugend und der zweifache Familienvater wechselte vom Hotel- ins Jugendherbergswesen.

Und so fing er 2016 an, die Pirnaer Jugendherberge zu leiten. Wohnhaft, wie schon sein ganzes Leben lang, nach wie vor in Wurzen, und damit auf eine tägliche Pendel-Strecke von über 200 Kilometer angewiesen. „Das ist alles andere als optimal“, sagt er und fügt lächelnd hinzu: „Trotzdem ist es mein Traumjob. Der persönliche Kontakt, den man in einer Jugendherberge mit den Gästen hat, macht einfach nur Spaß. Egal ob man nachmittags mal mit Kindern etwas bastelt oder abends mal gemütlich am Lagerfeuer sitzt, mir gefällt’s.“

Mitten im Leben

Auf seine Zeit in Torgau freut er sich aus diesem Grund ganz besonders. Denn im Gegensatz zur Pirnaer Herberge, die etwas abseits gelegen ist, steht das Gebäude in Torgau „mitten im Leben“, wie er es selbst ausdrückt. „Ich bin jetzt im Moment voll damit beschäftigt, bei den Torgauer Vereinen und anderen Akteuren vorstellig zu werden, um eine ungefähre Vorstellung von den Möglichkeiten hier zu kriegen. Ich möchte gern so viel wie möglich mit den Leuten hier zusammenarbeiten, um meinen Gästen die volle Packung ,Torgau’ anbieten zu können.“

Und nicht nur in dieser Hinsicht hat Grosch-Pfütze für seine Zeit als Torgauer Herbergsvater große Pläne. Gute anderthalb Jahre vor seiner Bewerbung für die Stelle in Torgau hat er an einem Konzept für die Herberge gearbeitet, dass teilweise sogar bereits in die Planung des Gebäudes einfloss. Regelmäßig besucht der Wurzener auch die Baustelle neben dem Schloss und begutachtet den Fortschritt. Die zahlreichen Verzögerungen, die mit dem Bau einhergingen, verursachten bei ihm zwar keine Freudensschreie, trotzdem ist er guter Dinge, dass der jetzige Termin eingehalten werden kann. „Und dadurch steigt ja auch die Vorfreude in gewisser Weise an. Ich freue mich auf meine Zeit in Torgau. Das Gebäude ist wirklich toll und alle Menschen, mit denen ich bereits hier Kontakt hatte, haben mich mit offenen Armen empfangen.“

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