Mittwoch, 13. November 2019
Montag, 22. Juli 2019

TORGAU

OBM auf Ideensuche für die Laga

von unserer Sport-Redakteurin Eileen Jack

Torgau/Freiburg. Romina Barth besuchte in der vergangenen Woche Wassertru¨dingen, Lahr und auch Freiburg Die ersten beiden Stationen dienten in erster Linie der Ideensuche fu¨r die Landesgartenschau.

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Sozusagen auf Bildungsreise befand sich Romina Barth in der vergangenen Woche. Und eben die fu¨hrte Torgaus Oberbu¨rgermeisterin von Wassertru¨dingen u¨ber Lahr bis nach Freiburg. Die ersten beiden Stationen dienten in erster Linie der Ideensuche fu¨r die in Torgau im Jahr 2022 anstehende Landesgartenschau.

„Wassertru¨dingen ist eine kleine, vor allem innenstadtgeprägte Gartenschau, die zwei Gebiete verbinden musste. Aus meiner Sicht ist hier die Einbindung der Innenstadt besonders gut gelungen. Die LAGA Lahr aus dem Jahr 2018 sollte ein Vorbild fu¨r uns sein. Mit einem gigantischen Engagement der Einwohner und der Landesgartenschau-Geschäftsfu¨hrung ist es gelungen, 900 000 Besucher bei 4000 Veranstaltungen in knapp sechs Monaten auf das Gelände und in die Stadt zu ziehen. 300 Ehrenamtliche haben die Stadt mit Begeisterung unterstu¨tzt. Ich war von der Vorstellung u¨berwältigt“, resu¨miert Romina Barth gegenu¨ber der Torgauer Zeitung.

Letzte Station: Freiburg

Zum Abschluss ihrer kurzen Reise machte die Oberbu¨rgermeisterin in Freiburg halt, der Stadt, aus der auch Dr. Gerhard Kempter, der ehemalige Eigentu¨mer des Torgauer Schlachthofgeländes, kommt. „Mit ihm pflegen wir als Stadtverwaltung bereits seit meinem Amtsantritt eine sehr guten Geschäftskontakt. Dr. Kempter hat mich daher inspiriert, nach Freiburg zu reisen. Er verfu¨gt dort u¨ber einen äußerst interessanten Geschäftskreis, der auch fu¨r Torgau von Vorteil sein könnte. Die gemeinsamen Ideen fu¨r Torgau sind vielversprechend“, erklärt Romina Barth.

Ihrer Meinung nach könnten Torgau und Freiburg touristisch wie wirtschaftlich durchaus voneinander partizipieren. „Freiburg verfu¨gt u¨ber ein reges Studentenleben, eine pulsierende Innenstadt, eine ausgeprägte Infrastruktur und der Schwarzwald hat ein u¨berwältigendes Tourismusmanagement“, sagt Torgaus Stadtoberhaupt.

Zunächst sei geplant, zur Landesgartenschau 2022 in Torgau mit Unterstu¨tzung von Freiburg und Lahr eine Schwarzwaldwoche zu gestalten. Natu¨rlich soll dies auch im Schwarzwald intensiv beworben werden. „Wir können uns auch vorstellen, dass unsere Region vielleicht fu¨r die Ansiedlung eines Unternehmens aus dem Schwarzwald interessant sein könnte“, meint die Oberbu¨rgermeisterin.

Die war, wie sie eingangs erwähnte, von Dr. Gerhard Kempter nach Freiburg eingeladen worden, auch weil Torgau aus seiner Sicht langfristig durchaus noch etwas von seiner Heimatstadt lernen kann. „Vor allem junge Menschen anzuziehen. Bei uns funktioniert das durch die Bildungseinrichtungen, Uni und Klinikum sind fu¨r Freiburg die wichtigsten Wachstumsbringer“, erklärt Dr. Kempter auf konkrete Nachfrage der Torgauer Zeitung.

„Ein Kino wäre toll“

Seit mehr als zehn Jahren ist er regemäßig geschäftlich in Torgau. An der Elbestadt gefallen ihm vor allem die Menschen, die wunderschöne Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und die Lage an der Elbe. „Und zuzusehen, wie ,blu¨hende Landschaften‘ entstehen und unser Land wieder zusammenwächst, wenn man dafu¨r auch sehr viel Geduld braucht“, sagt Dr. Kempter und wu¨nscht sich, dass nach 20 Uhr wieder mehr Leben in die Stadt Torgau einzieht. Ein Kino könnte aus seiner Sicht da um einiges weiterhelfen.

Oberbu¨rgermeisterin Romina Barth beeindruckt ihn durch ihren Tatendrang und ihre Offen- beziehungsweise Geradlinigkeit. Mit seiner Einladung an sie nach Freiburg möchte er deshalb einen kleinen Beitrag leisten, um eventuell noch fehlende Wirtschaft nach Torgau zu bringen und die bevorstehende Laga zu einem großen Erfolg werden zu lassen.

Einen ersten guten und wichtigen Schritt hat Dr. Kempter in diese Richtung getan, indem er das Schlachthofareal an die Stadt abgetreten hat. Und dabei war die Entscheidung bei Weitem keine einfache. „Wenn man langfristig denkt, darf man ein Gelände an der Elbe in Torgau nicht verkaufen, es gilt Lage, Lage, Lage. Aber die Erwartung, dass die Landesgartenschau fu¨r die Stadt einen Schub bringen wird, wovon auch wir profitieren, hat unsere Entscheidung etwas erleichtert“, sagt Dr. Gerhard Kempter abschließend.


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