Mittwoch, 16. Oktober 2019
Donnerstag, 1. August 2019

NORDSACHSEN

Ein Museum für echte Fans

Eine echte Dampflokomotive dient aktuell als Technisches Denkmal und als echter Hingucker auf dem Museumsgelände. Foto: PR

Presseinformation

Falkenberg/Elster. Es ist ein Ort für alle technisch Interessierten. Für Menschen, die historische Liebhaber sind. Und vor allem für echte Eisenbahnfans, die ihre Heimat und Region etwas näher kennenlernen möchten. Das Eisenbahnmuseum in Falkenberg/Elster verbindet all diese Eigenschaften und schafft einen Platz, an dem Ferienspaß garantiert ist.

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Auf der Gründungsversammlung am 3. Juni 1993 wurde von engagierten Eisenbahnern, Bürgern sowie der Stadtverwaltung Falkenberg und der Kreisverwaltung Herzberg der Förderverein „Brandenburgisches Eisenbahnmuseum Falkenberg (Elster) e.V.“ gegründet. Ziel des Vereins war der Aufbau eines Eisenbahnmuseums zur Darstellung und Dokumentation der Eisenbahngeschichte der Region und des Eisenbahnknotenpunktes Falkenberg/Elster.

„Technisches Kabinett“

Anfänge zum Aufbau eines Eisenbahnmuseums in Falkenberg gab es bereits um 1980. Im ehemaligen Bahnbetriebswerk Falkenberg begannen engagierte Eisenbahner mit der Einrichtung eines „Technischen Kabinetts“ zur Darstellung der Eisenbahngeschichte der Region. Im September 1989 erfolgte die Aufstellung der Dampflokomotive 52 5679 als Technisches Denkmal im Bahnbetriebswerk Falkenberg. Diese Lok war die am längsten im Bahnbetriebswerk Falkenberg beheimatete Dampflokomotive. Nach Gründung des Fördervereins „Brandenburgisches Eisenbahnmuseum Falkenberg(Elster)“ e.V. im Jahr 1993 wurde in der Empfangshalle des ehemaligen Bahnhofsgebäudes Falkenberg die Einrichtung eines Eisenbahnmuseums vorbereitet und am 7. 12. 1994 wurde schließlich die erste Ausstellung eröffnet. Mittlerweile befindet sich die Einrichtung des Eisenbahnmuseums am Standort im ehemaligen Bahnbetriebswerk Falkenberg.

Falkenberg – ein Ort der Eisenbahnen

Als am 1. Oktober 1848 die Gesamtstrecke Jüterbog–Röderau (Riesa) eröffnet wurde, bekam der Ort Falkenberg einen Haltepunkt. Die Geburtsstunde der Eisenbahn in Falkenberg hatte geschlagen.
23 Jahre war Falkenberg nur Haltepunkt und Wasserstation. Mit Inbetriebnahme der Strecke Cottbus–Falkenberg am 1. 12. 1871 und deren Verlängerung nach Eilenburg am 14. 5. 1872 durch die Halle-Sorau-Gubener-Eisenbahn (HSGE) wurde Falkenberg Umsteige- und Kreuzungsbahnhof. In der Folgezeit erfolgte der großzügige Ausbau der Bahnhofsbereiche auf dem Unteren (BA) und oberen (HSG) Bahnhof mit weiteren Lokbehandlungsanlagen (2 weitere Lokschuppen), Gleisen, Stellwerken, Telegrafengebäuden, 3 Wassertürmen und sonstigen Hochbauten. Mit Eröffnung der Strecke Falkenberg–Uckro am 15. März 1898 durch die Niederlausitzer Eisenbahngesellschaft (NLE) wurde die ganze Niederlausitz an die bestehenden Hauptstrecken angeschlossen und Falkenberg entwickelte sich zum bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt im östlichen Teil Mitteldeutschlands. Durch Strukturveränderungen nach Gründung der Deutschen Bahn AG 1994 wurde die Bedeutung des Eisenbahnstandortes Falkenberg stark eingeschränkt. 

Ein Besuch lohnt sich

Die Ausstellung beherbergt neben einer Dampflokomotive der Baureihe 52, welche einst zum Bahnbetriebswerk Falkenberg (Elster) gehörte und sich in der Gegenwart als Technisches Denkmal auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg befindet, unter anderem ein Modell des zum Ende des Zweiten Weltkrieges durch Bombenangriffe zerstörten Falkenberger Bahnhofsgebäudes. Außerdem sind Schautafeln zur Eisenbahngeschichte, Fotografien historischer Lokomotiven, Vitrinen mit historischen Dokumenten, Arbeitsmaterialien und Uniformen zu sehen. Des Weiteren sind technische Kleingeräte wie Fahrkartendrucker, alte Waagen, Lampen und Einzelstücke ehemaliger Bahnhofsausstattungen ausgestellt. Das Museum verfügt über ein Archiv mit umfangreichen Bild- und Textdokumenten. Außerdem sind im Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu den verschiedensten Anlässen der Eisenbahngeschichte zu sehen. In der Vergangenheit hatten diese unter anderem Themen wie „25 Jahre Elektrifizierung Bahnhof Falkenberg“, „65. Jahrestag der Bombardierung des Bahnhofes und der Stadt Falkenberg“, „20 Jahre Denkmallok 52 5679“ sowie „100 Jahre Strecke Neuburxdorf-Mühlberg“. 

 

Info:

Öffnungszeiten: 

Mo – Fr: 8 – 15 Uhr

nach Voranmeldung sind auch andere Zeiten möglich

Samstag und Sonntag nach telefonischer Voranmeldung unter Telefon:
(03 53 65) 3 69 97 oder über E-Mail.

Preise:

Erwachsene     2,00 Euro

Kinder     1,00 Euro

Der Eintritt beinhaltet auch die
Führerstandsbesichtigung der Denkmallok.

Adresse:

Brandenburgisches Eisenbahnmuseum Falkenberg (Elster) e.V.

Schwarzer Weg

04895 Falkenberg/Elster

 

Telefon: (03 53 65) 3 69 97

Fax: (03 53 65) 44 94 75

E-Mail:
kontakt@eisenbahnmuseum-falkenberg.de


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