Donnerstag, 2. April 2020
Montag, 26. August 2019

OSTELBIEN

"Das ist keine Eintagsfliege"

Die größte Harley der Welt...Foto: TZ/E. Jack

von unserer Sport-Redakteurin Eileen Jack

Anstrengend war das Wochenende für Fernando Richter, seine Familie und die vielen Freunde, die mit anpackten, um das erste Harley- und US-Car-Treffen in Döbrichau zu einem Erfolg werden zu lassen.

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Anstrengend, aber auch ebenso überwältigend. Lob von allen Seiten prasselte auf den Veranstalter ein. Sowohl die Harley-Fans und Biker, als auch die zahlreichen Freunde der klassischen amerikanischen Auto und auch die zahlreichen Gäste, die einfach neugierig den Weg nach Döbrichau gefunden hatten, zeigten sich begeistert, staunten, was Richter und Co. da so auf die Beine gestellt hatten. Und es kommt noch besser: Sie alle sind sich einig, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sind. Und tatsächlich steht bereits fest, dass es eine zweite Auflage geben wird. Sogar den Termin hat Fernando Richter schon bekannt gegeben. Für ihn selbst war bereits vor der Premiere klar, dass dieses Treffen keine Eintagsfliege ist, sondern ein jährliches Event daraus werden soll. Aber eines ist dann definitiv anders – das Fest wird auf ein ganzes Wochenende ausgeweitet und startet vom 14. bis zum 16. August 2020.
„Dank an meine Familie“
Ein ganzes Jahres hat Fernando Richter jetzt Zeit, die zweite Auflage vorzubereiten. Für die erste waren es nur fünf Monate. Und dennoch war sie ein voller Erfolg. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass so viele Fahrzeuge und auch Besucher kommen“, resümiert ein mehr als glücklicher Organisator. Am Ende des Treffens hatte sein Team 202 verschiedene Fahrzeuge gezählt und über 1500 Besucher. Und die erlebten eine großartige Veranstaltung, nahezu perfekt vorbereitet. Dafür hat sich Fernando Richter in den vergangenen Wochen und Monaten auf den verschiedensten Treffen dieser Art umgesehen, Ideen gesammelt, mit Leuten gesprochen und Kontakte geknüpft. Die harte Arbeit hat sich gelohnt. Froh war er über das Team, dass ihm am Wochenende unter die Arme gegriffen hat. „Und natürlich ein ganz großes Dankeschön an meine Familie, die mir den Rücken frei gehalten hat. Ohne sie wäre das alles nicht möglich“, sagt Fernando Richter gegenüber der Torgauer Zeitung. Letzteres gilt auch für die Sponsoren, von denen er fürs nächste Jahr gern noch einige gebrauchen könnte.
Kombi mit dem Zoo
Auch Bürgermeister René Vetter hatte am Samstag den Weg nach Döbrichau gefunden und zeigte sich positiv angetan vom großen Engagement, dass die Richters und ihre Mitstreiter hier an den Tag legten und auch weiterhin natürlich legen. „Ich finde es stark, dass er mit seiner Familie und seiner ganzen Mannschaft so etwas auf die Beine gestellt hat. Das ist ja nicht nur Werbung für ihn, sondern für die ganze Gemeinde. Für die erste Veranstaltung dieser Art, war das super. Viele Besucher haben mir bestätigt, dass sie auch im nächsten Jahr wieder kommen. Wir sind als Gemeinde sind auch gern bereit, die Richters zu unterstützen, soweit das möglich ist“, erklärte René Vetter gestern auf Nachfrage der Torgauer Zeitung.
Wer zum Treffen kam, konnte sich per Kombi-Tickert auch den Reptilienzoo ansehen, was noch einmal mehr Abwechslung in das ohnehin schon umfangreiche Programm brachte. „Viele waren froh, dass es so auch etwas für die Kinder gab. Denn nicht wenige kamen wirklich ganz in Familie. Sie konnte sich die Tiere ansehen, die Hüpfburgen nutzen in der Pool springen, den wir aufgebaut hatten“, freut sich Fernando Richter.
Wer ist am lautesten?
Der hatte für beste Unterhaltung gesorgt auch durch die beiden Bands, mit deren Engagement ihm echte Volltreffer gelangen. Sowohl „The Red Tie‘s“ am Nachmittag als auch die Montana Rockband am Abend sorgte für beste musikalische Unterhaltung. Aber Biker und US-Car-Fans wissen sich ganz gut auch selbst zu unterhalten, zum Beispiel durch den Wettbewerb im Dezibelmessen. Gesucht wurde das Fahrzeug, dessen Auspuffsound am lautetesten war. Mit über 128 Dezibel gewann ein US-Car, dass seinesgleichen suchte. Zum Vergleich: Die Lautstärke bei einem Kammerkonzert liegt bei 90 Dezibel, die einer U-Bahn bei 100 und die einer Kettensäge oder eines Presslufthammers bei 120 Dezibel. Die machten also ordentlich Krach und die Unterschiede waren zumindest für den Laien nur gering. Die echten Fans aber lieferten sich einen harten Wettkampf. Neben dem lautesten Fahrzeug wurden zudem das schönste Bike und auch das schönste US-Car ausgezeichnet. Der älteste Biker am Samstag war der 69-jährige Wolfgang Puff, der natürlich auch einen kleinen Pokal als Dankeschön erhielt.
Am Abend wurde es sexy
Gegen Abend wurde es dann noch richtig sexy, so wie sich das für ein echtes Harley- und US-Car-Treffen gehört. Und so eine leicht bekleidete junge Dame in Sexy-Dessous, die ein noch auffälligeres US-Car wäscht, das hat schon was. Da schauten nicht nur die Herren der Schöpfung zwei Mal hin, zumal die junge Frau sich dann auch noch akrobatisch an der Pole-Stange verrenkte. Und während für Fernando Richter und sein Team am Sonntag das große Aufräumen begann, traten einige erst die Heimreise hatten. So mancher nutzte die großzügige Fläche, um per Wohnmobil auf dem Festgelände zu übernachten und so das Treffen bis zur letzten Minute genießen zu können.

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