Donnerstag, 2. April 2020
Sonntag, 22. September 2019

BELGERN-SCHILDAU

Belgern zeigt arge Defensivschwächen

Nachdenklich: Olrik Schulze trainiert den SV Roand Belgern.Foto: TZ/Stöber

von Norman Wehner

Belgern. In der ersten Partie nach dem Trainerwechsel hatte der SV Roland Belgern Tabellenführer Zschortau zu Gast. Zumindest weiß Coach Olrik Schulze nun, wo seine Baustellen liegen.

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(Ur-Krostitzer Nordsachsenliga) Roland Belgern – SG Zschortau 1:6 (1:4)

Unter der Woche machte der Roland außerhalb des Platzes Schlagzeilen – ein Trainerwechsel hin zu Olrik Schulze (TZ berichtete) soll dem Aufsteiger neuen Schwung und neuen Input verleihen.

Dass nach erst einer Trainingseinheit mit dem neuen Team bereits veränderte Abläufe im Belgeraner Spiel sichtbar werden würden, vermochte niemand zu erwarten. Doch das die Rolandstädter ihre Fehler der Vergangenheit mit in die Partie nahmen, gab auch Anlass zur Sorge.

Zschortau wusste diese konsequent zu nutzen, spielte immer wieder lang in die wackelige und oftmals inkonsequente SVR-Abwehr und kam sehr leicht zur Torraumszenen.

Diese Möglichkeiten lassen sich die Routiniers um Bothur, Wünsch und Co. In der Regel nicht entgehen und schossen einen deutlichen 4:0-Pausenvorsprung heraus ohne dafür über die eigenen Leistungsgrenzen gehen zu müssen.

Das Pausen-Donnerwetter rüttelte den Gastgeber dann anfangs der zweiten Hälfte wach und so stemmten sich die Einheimischen gegen eine deutliche Niederlage.

Lukas Schmidt stellte nach knapp einer Stunde nach gutem Torabschluss auf 1:4. Doch an ein wirkliches Comeback schien in der Rolandstadt niemand wirklich zu glauben, zumal nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Schumann nach 65 Minuten und keiner weiteren Wechselmöglichkeit die Schulze-Mannen das Spiel mit zehn Mann beenden mussten.

Da Zschortau auch nur noch das Nötigste tat, plätscherte die Partie vor sich hin. Erst in der Schlussphase zogen die Rand-Delitzscher noch einmal an, wollten im Fernduell um die Tabellenspitze noch einmal etwas am Torverhältnis schrauben.

Dabei half der Hausherr durch individuelle Fehler tatkräftig mit, sodass es letztlich ein halbes Dutzend Gegentore werden sollte und die Erkenntnis reifte, dass der Weg in die sicheren Gefilde der Nordsachsenliga ein vermutlich ganz langer werden wird.

Belgern: Sandmann, Dauer, Henzschel, Reuschel (50. Wilsch), Weimann, Hempel, Schmidt, Näke, Peter, Fiedler, Schumann

TF: 0:1 Wünsch (10.), 0:2, 0:3 Bothur (20., 24.), 0:4 Becker (44.), 1:4 Schmidt (57.), 1:5 Hintzsche (84.), 1:6 Becker (88.)

SR: Falk Zschäbitz

ZS: 130.

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