Donnerstag, 14. November 2019
Freitag, 18. Oktober 2019

TORGAU

Wenn der Kühlschrank Hunger spürt

Mirko Kartheuser und der clevere Kühlschrank, der weiß, was in ihm steckt. Das Gerät mit dem Riesenbildschirm steht bereits bei Erlebnis Küchen Kartheuser.Foto: TZ/Stöber

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Torgau. Technisch ist heute fast alles machbar, auch Küchen werden immer moderner. Erlebnis Küchen Kartheuser ist bei allen Trends auf dem Laufenden und hilft, Sinnvolles von Unnötigem zu trennen.

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Seit wenigstens 20 Jahren tüftelt die Industrie an DEM Botschafter der Küchen-Zukunft: Der Kühlschrank, der seinen Inhalt kennt und selbstständig nachbestellt, wenn sich die Fächer leeren. Mirko Kartheuser ist sich sicher:  „In zwei bis drei Jahren verkaufen wir viel mehr dieser Geräte. Denn jetzt haben wir die Netze, die genau das möglich machen.“

Innovative Geräte gehören für den Chef von Erlebnis Küchen Kartheuser genauso in eine Küche des neuen Jahrzehnts wie eine perfekte Integration in den Raum und hochwertige Materialien.

Doch für ihn und das gesamte Team des Küchenstudios steht fest: „Nicht alles, was geht, ist sinnvoll! Es muss immer ein gesundes Gleichgewicht zwischen Fachverstand und den technischen Möglichkeiten geben.“  Bestes Beispiel ist das Küchenstudio im Steinweg selbst. Infozettel gibt es hier an keiner der Musterküchen mehr. Stattdessen wurden Touchscreens angebracht, auf denen sich Kunden informieren können. 

Weil die Fülle der Materialen und Farben viel zu groß ist, um sie alle grafisch abzubilden, bietet das Studio auf 630 Quadratmetern Ausstellungsfläche genügend Raum und Beispiele, um sich mit allen Sinnen einen Eindruck von der künftigen Traumküche zu verschaffen.

Moderne Geräte machen darin viele Dinge einfacher. „Manche Menschen haben noch Angst, dass sie etwas kochen, dies aber nicht gelingt“, so Mirko Kartheuser. Die Industrie habe das erkannt und verhelfe mit ihrer Technik zum perfekten Ergebnis. Und nicht nur dazu. „Essen zuzubereiten macht Spaß und ist ein Trend.

Technik kann uns viel Arbeit abnehmen, die wir nutzen, um den Rahmen anzurichten.“ Wie das funktioniert, könne jeder auch in der Kochschule im Studio erleben. „Dort zeigen wir, wie man die Technik einbinden, aber dennoch kreativ bleiben kann.“ Schließlich gehe es in jeder Küche doch darum, zu kommunizieren und zu genießen.

Ein Beispiel für diese zum perfekten Ergebnis beitragenden Geräte ist der Dialoggarer von Miele. Der erkennt die Speisen in seinem Garraum und sorgt behutsam, aber doch bestimmend für die nötige Energiezufuhr. Das Ergebnis ist immer perfekt.

Scheu müsse niemand vor den neuen schlauen Geräten haben. „Alle haben und benutzen heute ein Smartphone, das oft einfacher zu bedienen ist als ein Computer vor zehn Jahren. Wir sind alle in der Lage, Touchscreens zu bedienen“, zerstreut Mirko Kartheuser Vorbehalte.

Zwei Dinge gibt es aus seiner Sicht jedoch zu beachten. Erstens lässt sich ein hochwertiges Gerät immer auch leichter programmieren und zweitens sei die Ersteinrichtung immer die Grundlage für einen späteren reibungslosen Betrieb.

Die Evolution der Küchengeräte beschränkt sich aber bei Weitem nicht auf deren Vernetzung. „Es gibt beständig gute Ideen, um vorhandene Geräte besser zu machen und ihnen neue Funktionen zu verleihen“, berichtet Mirko Kartheuser. Ein Beispiel seien Funktionsarmaturen. Diese liefern bei Bedarf Sprudelwasser oder kochendes Wasser einfach aus dem Hahn. Stromverbrauch: 25 Prozent eines W-LAN-Routers!

Ein anderer Trend ist ungebrochen, wird aber gerade um eine Facette erweitert. Küchen sind nach wie vor in die Wohnbereiche integriert, sollen Wertigkeit und Komfort gleichermaßen ausstrahlen.

„Gleichzeitig wird die Küche immer mehr zum Stauraum des Hauses“, berichtet Mirko Kartheuser. Spezielle Aufbewahrungslösungen für Getränke und andere Lebensmittel bis hin zu Obst und Gemüse kommen diesem Trend entgegen.  Damit Funktionalität und Technologie perfekt in die neue Küche passen, plant das Erlebnis-Küchen-Team natürlich digital.

Der Einsatz einer 3-D-Brille  sei möglich, habe sich aber nicht bewährt, berichtet Mirko Kartheuser. Dafür arbeitet er mit einer App, die Küchenplanungen auf das Smartphone des Kunden schickt. Die kann seine neue Küche dann auf dem Bildschirm in den dafür vorgesehehen Raum projizieren und so einen Blick in die Zukunft werfen. Gut möglich, dass dort demnächst der schlaue Kühlschrank auftaucht.
 

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