Donnerstag, 14. November 2019
Freitag, 18. Oktober 2019

OSTELBIEN

Neue Herausforderung durch intelligente Haussysteme

Das Team der Elektro-Manz GmbH in Beilrode hat sich auf die künftigen Herausforderungen eingestellt und freut sich auf die Aufgaben, die in diesem Zusammenhang auf die Mannschaft zukommen.Foto: privat

von unserer Sport-Redakteurin Eileen Jack

Beilrode. Elektro-Manz hat sich in den 73 Jahren seines Bestehens immer an der Zukunft orientiert. Heute sorgt das Unternehmen für die notwendige Elektrik im  Digitalisierungszeitalter.

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Die Zukunft ist gesichert in der Elektro-Manz GmbH in Beilrode. Vor inzwischen 73 Jahren gründete Kurt Gumbrecht das Familienunternehmen, das dessen Enkel Axel Manz und Urenkel Florian Manz inzwischen gemeinsam als GmbH führen. Letzterer soll und will die Firma vom Vater übernehmen, ebenso, wie der es vor ihm getan hat, absolviert deshalb aktuell die Meisterschule in Borsdorf.  

Zwanzig Jahre nach der Gründung, konkret 1966 also, übernahm Erhard Manz zusammen mit seiner Ehefrau Irmlind dazumal den Betrieb von seinem Schwiegervater und übergab ihn nach erfolgreich absolvierter Meisterschule später an seinen Sohn Axel, der natürlich im familieneigenen Betrieb sein Handwerk als Elektroinstallateur von der Pike auf erlernte. Die Firma läuft. 

Hauptauftraggeber von Elektro-Manz ist aktuell die DFH Haus GmbH (Deutsche Fertighaus Holding), zu der Unternehmen wie OKAL, Massa-Haus und Allkauf-Ausbauhaus gehören. Die zehn Monteure arbeiten in Zwei-Mann-Kolonnen und statten im Einzugsbereich von Sachsen über Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis nach Thüringen jährlich gut 250 neu gebaute Häuser mit der modernsten Elektrotechnik aus, die es heute am Markt gibt.

„Wir sind zum Beispiel Silber-Partner von Loxone und bauen für DFH das ‚myGEKKO-System’ in Häuser ein“, erzählt Axel Manz und erklärt, was sich hinter den Begrifflichkeiten verbirgt. Dank dieser Systeme können die Elektroanlagen in den eigenen vier Wänden per Smartphone bedient werden, ohne das der Eigentümer zu Hause ist.

Derartige Systeme kümmern sich um die persönliche Wohlfühltemperatur, verschaffen ein angenehmes Raumklima und regeln Beschattungselemente automatisch. Auch das Thema Sicherheit kommt dank Bewegungsmeldern und Alarmfunktionen nicht zu kurz. Bei Einbruch werden die Hauseigentümer sofort alarmiert und können zusätzlich alle Lichter im Haus einschalten, die Rollläden hochfahren und die Videoaufnahmen abspeichern.

Um bezüglich dieser neuen Technik fit zu werden, absolvierte die Manz-Belegschaft zahlreiche Schulungen und erhielt dafür auch Zertifikate und Nachweise. „Das sind schließlich ganz andere Anforderungen und Ansprüche, die mit dieser Technik an die Elektroinstallateure von heute gestellt werden“, betont Axel Manz. 

Zusätzlich zu den Installationsarbeiten widmet sich das Unternehmen auch der Verdrahtung von Zählerschränken, und das in der eigenen neuen Werkstatt. Neben den Monteuren gehören zum Team zwei Meister, ein Lagerist, zwei Bürokräfte und ein Auszubildender. 

„Wir sind ein echtes Familienunternehmen. Die Kinder unserer Angestellten erhalten zum Geburtstag und zu Weihnachten kleine Geschenke. Jeden Freitag gibt es zum Abschluss der Woche noch ein gemeinsames Mittagessen, sodass sich alle untereinander austauschen und entspannt ins Wochenende starten können“, sagt Astrid Manz, Ehefrau von Axel und selbst Bürokraft im Unternehmen.

Als solche ist auch Axel Manz‘ Mutter Irmlind noch tätig, und das seit inzwischen 63 Jahren. Sie lernte damals im Betrieb ihres Vaters. Ans Aufhören denkt sie nicht und darüber sind im Unternehmen alle sehr froh.

Im November steht eine gemeinsame Fahrt ins Musical an, und zwar auch mit den Partnern der Mitarbeiter. „Wir wollen uns mal bei den Jungs und ihren Familien bedanken, für die Arbeit, die sie leisten“, sagt Axel Manz.  Er ist froh, dass er sich immer auf sein Team verlassen kann.

Genau das würde er gern auch noch ein wenig vergrößern. Zwei bis vier gelernte Elektriker für Gebäudetechnik könnte das Unternehmen noch vertragen. „Sie müssen zuverlässig, engagiert und offen für neue Techniken sein“, sagt der Chef und hofft inständig auf gute Bewerbungen.
 


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