Sonntag, 15. Dezember 2019
Sonntag, 10. November 2019

TORGAU

Deftige Derby-Klatsche für den Roland

Torgaus Tänzer erwies sich erneut als treffsicher, steuerte zwei Tore bei.Foto: TZ/E. Jack

Von SPB

Torgau. Es ist schon eine Weile her, dass sich Torgau und Belgern in einer Spielklasse zum Derby gegenüber standen. Entsprechend gab es wohl auch reichlich Vorfreude auf diese Partie.

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Vor allem die Fans zog es zahlreich ins Hartenfelsstadion. Doch die erhoffte Spannung, die solche Derbys eigentlich so oft mit sich bringen, war schon nach elf Minuten komplett verflogen. Da nämlich führten die von Beginn an druckvoll und schnell spielenden Gastgeber bereits 3:0.
SCH haushoch überlegen
All jene, die nach dieser Startphase den Gästen eine deftige Schlappe für die Partie voraussagten, behielten zum Leidwesen der Belgeraner am Ende recht. Der Tabellenführer war den Schulze-Schützlingen über 90 Minuten hinweg in allen Belangen haushoch überlegen. Die Angriffe rollten im Minutentakt in Richtung Belgeraner Tor. Die Torjäger der Gastgeber waren nie von ihren Gegenspielern zu stellen. Die Gäste-Abwehr wirkte ein ums andere Mal desorientiert und überfordert. Weimann, Körner und Schumann versuchten zwar das ein oder andere Mal ihre Mitspieler lautstark zu dirigieren und hart in die Zweikämpfe zu gehen, kamen aber wie ihre Mitspieler zumeist einen Schritt zu spät beziehungsweise konnten den temporeichen Kombinationen der Hartenfelser nicht folgen.
Raffinierter Distanzschuss
Glück für den Roland, dass die Platzherren zwischen der 15. und 35. Minute etwas an Tempo einbüßten und das ein oder andere Mal in der letzten Aktion vorm Torabschluss zu unkonzentriert wirkten. In dieser Phase gab es auch für den SVB die erste und in Hälfte eins einzige Annäherung ans Tor der Platzherren. Allerdings ging der Ball nach einer Ecke weit am Kasten vorbei. Danach folgten dann wieder mehrere Chancen für die Kreisstädter, von denen Drabon eine mit einem technisch raffinierten Distanzschuss zum 4:0 Pausenstand nutzte.
Verschiedene Ansprachen
In der Pause dürften beide Trainer gänzlich verschiedene Ansprachen an ihre Teams gerichtet haben. Während Olrik Schulze ganz sicher eine Schadensbegrenzung eingefordert hat, dürfte Nico Bachmann von einem konzentrierten Spiel seiner Jungs bis zum Schlusspfiff gesprochen haben. Das schnelle fünfte Tor für den SCH stand dafür, dass Bachmann wohl mehr Gehör gefunden hatte als sein Belgeraner Kollege. Der weitere Spielverlauf verstärkte diesen Eindruck. Minutenlang kamen die Gäste nicht mehr aus ihrer Hälfte heraus, wurden förmlich eingeschnürt von den Torgauern. Und als nach einigen vergebenen Torgelegenheiten nach einer runden Stunde Tor Nummer sechs fiel, nahm das Unheil in Richtung Zweistelligkeit des Ergebnisses seinen Lauf.
Drabon nicht zu stoppen
So sehr sich die Rolandstädter bemühten, ihre spürbar abnehmende Kraft durch eine Verengung der Räume zu überspielen, sie gingen ein ums andere Mal unter im von Hache, Scaruppe, Drabon, Meißner und Krott entfachten Angriffswirbel. Bei den zum Teil perfekt herausgespielten  Treffern war der Belgeraner Keeper absolut chancenlos. Die einzig nennenswerte Angriffsaktionen für die Gäste gab es etwa zehn Minuten vor Schluss, als Krost einen Freistoß aus etwa 22 Metern über die Querlatte seines Tores lenken musste. Die Ecke danach brachte nichts ein. Und so blieb es dem an diesem Tage einfach nicht zu stoppenden Drabon vorbehalten, knapp fünf Minuten vor Ultimo nach schönem Solo den zehnten Treffer für seine Mannschaft zu erzielen. Während Belgerns Coach Olrik Schulze ziemlich desillusioniert wortlos den Platz des „Grauens“ verließ, würdigte Nico Bachmann vor allem den Fakt, dass die Mannschaft über die komplette Spielzeit hinweg konzentriert und torhungrig agiert habe.

Torgau: Krost; Heuer (28. Letzel), Ghavamzadeh, Fromm, Jäger (60. Windrath), Richard, Scaruppe, Tänzer (50. Meißner), Krott, Hache, Drabon; Belgern: Straube; Dauer, Ender, Weimann, Seidel, Peter, Schumann, Körner, Fiedler, L. Werner, Hempel; TF: 1:0 Tänzer (3.), 2:0 Drabon (5.), 3:0 Tänzer (11.), 4:0 Drabon (42.), 5:0 Tänzer (49.), 6:0 Meißner (62.), 7:0 Scaruppe (70.), 8:0 Meißner (74.), 9:0 Hache (81.), 10:0 Drabon (87.); SR: Reiner Fischer; ZS: 130

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