Dienstag, 28. Januar 2020
Donnerstag, 12. Dezember 2019

TORGAU

"Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!"

Die ganze Gruppe vor dem Rathaus in Lyon. Foto: JWG

Kerstin Stephan/Cornelia Große

Torgau/Lyon. Schülerinnen und Schüler des JWGs nahmen am binationalen Treffen in Lyon teil

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„Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!“. Unter diesem Motto erlebten fünf Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen des Johann-Walter-Gymnasiums – gemeinsam mit Partnern aus Leipzig und Lyon – fünf ereignisreiche Tage in der französischen Stadt an der Rhône und der Saône im Rahmen eines binationalen Treffens vom 6. bis 10. November.
Austragungsort war unter anderem die CSI – die Cité Scolaire Internationale – eine internationale Schule. Das Thema, welches im Zentrum der Begegnung stand, lautete: Widerstand in Deutschland und Frankreich 1933 bis 1945: Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Es stand unter der Schirmherrschaft der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung und war ebenso der Städtepartnerschaft Leipzig – Lyon sowie einer Förderung durch das Deutsch-Französische-Jugendwerk zu verdanken.
Die Schüler der Rahn-Education Fach-Oberschule Leipzig, des Torgauer JWG und der CSI hatten sich im Vorfeld mit diesem Thema intensiv beschäftigt und Präsentationen erarbeitet. Dabei hieß es immer: La coopération!
Die Schüler fanden schnell eine gemeinsame Gesprächsbasis, zumal durch persönliche Kontakte in den Gastfamilien und gemeinsam verbrachte Freizeit das Eis schnell gebrochen war. Dabei profitierten sie gegenseitig von ihren Fremdsprachenkenntnissen und lernten viele neue Begriffe dazu.

Der stellvertretende Bürgermeister Lyons begrüßte die Schülerinnen und Schüler im Rathaus.

Besonders eindrucksvoll waren die Besichtigung des ehemaligen Gefängnisses Monluc, in welchem zahlreiche Widerstandskämpfer vor ihrer Verurteilung bzw. Hinrichtung inhaftiert waren, Stätten der Résistance, der französischen Widerstandsbewegung , ein Abend im Goethe-Institut von Lyon sowie ein Empfang im Lyoner Rathaus durch den stellvertretender Bürgermeister, wo die Schüler einen Vortrag zu dem Deutschen Klaus Barbie, dem sogenannten „Schlächter von Lyon“, hörten und einen Einblick in den schwierigen Umgang mit Schuld bekamen.
Dem Workshop schloss sich ein gemeinsames Essen im Rathaus mit Köstlichkeiten der französischen Küche an.
Während und zwischen den verschiedenen Aktivitäten kam es immer wieder zu Diskussionsrunden, auch im Zusammenhang mit der Eröffnung einer Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin - „Was konnten sie tun?“ - in der Lyoner Schule.

Als besonders authentisch wurde von den Schülern wahrgenommen, dass zwei Enkel des bekannten ehemaligen Leipziger Oberbürgermeisters und aktiven Widerständlers Carl Friedrich Goerdeler das gesamte Treffen begleiteten und den Schülern persönliche Eindrücke und Erinnerungen der Familie im Umgang mit ihren schmerzvollen Erfahrungen vermitteln konnten.
Ein Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Teilnehmern, aber genauso der Moderatorin und Organisatorin auf französischer Seite, Madame Gabrielle Girel, sowie der Schulleitung der CSI, welche auch die Räumlichkeiten und ein Essen in der Schulkantine zur Verfügung stellten.

Ebenfalls möchten wir uns beim Deutsch-Französischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes bedanken. Für die Vorbereitung der Präsentationen stattete Frau Kohlhaas vom DIZ Torgau die SchülerInnen des JWG mit Material und vielen Informationen zur Rolle Torgaus während des Zweiten Weltkriegs aus, auch an sie geht ein herzliches Dankeschön.

Im Goethe-Institut wurde eine Debatte geführt.

 


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