Sonntag, 5. April 2020
Freitag, 28. Februar 2020

TORGAU

Oberbürgermeisterin mit offenem Ohr

Die Graditzer Abordnung mit dn Unterschriften vorm Torgauer Rathaus. Foto: Thomas Keil

von unserem Volontär Thomas Keil

Torgau. Die Graditzer fassten Ende Januar bei ihrer Ortschaftsratsitzung einen Entschluss. Diesen setzten sie am Mittwoch in der Stadtratssitzung um.

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Graditz macht ernst. Wie in der Ortschaftsratssitzung Ende Januar angekündigt, übergaben am Mittwoch zu Beginn der Stadtratssitzung Graditzer Kinder eine Unterschriftensammlung an Oberbürgermeisterin Romina Barth. Zusätzlich erhielt sie von den Kindern einen Mängelkatalog mit den dringensten Problemen des Ortsteils. Mit diesen Dokumenten unterstrichen sie nochmals deutlich vor allem die Sicherheitsmängel an der Bushaltestelle. Zu Beginn der Aktion legte Ortsvorsteher Nico Dolatkiewicz das Anliegen der Kinder dar. „Die Graditzer Kinder haben Unterschriften gesammelt, um bei uns ein Problem zu lösen. Dieses besteht schon seit Jahren und muss dringend abgestellt werden“, leitete er seine Ausführungen zur Bushaltestelle und dem Spielplatz ein. Romina Barth nahm die Unterlagen persönlich aus den Händen der Kinder entgegen.

Die Kinder im Gespräch mit Romina Barth.

Direkt im Anschluss zeigte sie, dass die Stadtverwaltung sich auch schon mit der Bushaltestelle befasst hat. So sagte der Amtsleiter des Hoch- und Tiefbauamtes, Andreas Lobert, dass er die Bushaltestelle selbst in Augenschein genommen hatte. „Das in der Tat ein Problem. Gegenüber ist die Leuchte circa 15 Meter entfernt, das ist zumindest etwas. Schöner wäre es schon, wenn an dem direkten Bushalt auch eine Laterne stünde. Das prüfen wir zur Zeit, wie das umzusetzen ist“, bekundete Lobert Verständnis und den Willen zur Verbesserung. Ein Problem sieht Lobert aber in der Grundstücksfrage, denn der Standort der Haltestelle ist in privater Hand. „Ich gehe davon aus, dass es uns gelingt, die 6,75 Quadratmeter vom Eigentümer entweder käuflich zu erwerben oder zu pachten“, sah Barth mögliche Lösungen für die Grundstücksproblematik. „Herr Dr. Fähling bemüht sich, so schnell wie möglich zwei kleine Fußballtore zu organisieren“,  stellte die Oberbürgermeisterin eine erste Verbesserung des Spielplatzes in Aussicht.


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