Sonntag, 5. April 2020
Freitag, 6. März 2020

TORGAU

Unions A-Junioren ganz dreist beklaut

Foto: TZ/Archiv

von unserer Sport-Redakteurin Eileen Jack

Mit einem Riesenschock endete am Donnerstagabend das wöchentliche Fußballtraining für die A-Junioren des Jugendfördervereins Union Torgau.

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Torgau. Als sie nach der etwas eineinhalbstündigen Übungseinheit in ihre Kabine zurück kehrten, stand plötzlich das Fenster zu dieser offen und der Zaun hinter dem Vereinsheim war aufgeschnitten. Daraufhin kontrollierten die Nachwuchsfußballer ihr Hab und Gut  und mussten sie feststellen, das  hier dreiste Einbrecher am Werk waren.
Verfolgung aufgenommen
Portmonees inklusive Ausweispapieren, EC-Karten und anderen Unterlagen, eine Jacke und ein Handy fehlten. Sofort alarmierten die Kicker die Polizei. Die Beamten waren schnell zu Stellen, untersuchten die Gegebenheiten vor Ort und nahmen die Anzeigen der jungen Fußballer auf. In der Zwischenzeit meldete sich ein Vater, dem auf einem Weg hinter dem Stadion zwei junge Männer entgegen kamen, die aber sofort umdrehten, als sie ihn in seinem Auto erspähten. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, konnten die jungen Männer jedoch nicht gleich stellen. Allerdings fanden sie auf dem Weg Hinweise, dass es sich bei ihnen nur um die  vermutlichen Täter handeln konnte. Im Lauf des Abend konnten diese von der Polizei dann aber doch noch dingfest gemacht werden. Und es sind laut Aussage des Reviers keine Unbekannten.
Ärger und Kosten
Gestern Vormittag sprachen die betroffenen Torgauer A-Jugend-Fußballer noch einmal im Polizeirevier vor, um konkrete Angaben zu ihren jeweiligen Verlusten zu machen. Die EC-Karten und das besagte Handy lagen. Bereits bei der Polizei, waren den vermutlichen Tätern am Abend abgenommen wurden. Einen teil ihres Besitzes, bekamen der Fußballer also schon zurück. Dennoch, der Schock für die Jungs ist nach wie vor groß. Sie verstehen die Welt nicht mir, hätten nie mit einem solchen Vorkommnis gerechnet. Den Eltern geht es ähnlich. „Da gibt es noch Jugendliche, die sich im Verein sportlich betätigen und dann werden sie hier so dreist beklaut“, formulierte eine Mutter absolut treffend und gelinde gesagt stink sauer. Letzteres vor allem auch darüber, dass die jungen Fußballer jetzt jede Menge Aufwand haben, schließlich müssen  sie neue Ausweise, Führerscheine und Fahrkarten für die Bahn zum Job oder der Berufsschule beantragen. Und Kosten, die so nicht eingeplant waren, verursacht ihnen das auch noch.
Spontan machten sich die Nachwuchsfußballer gestern Nachmittag noch einmal selbst auf die Suche nach ihren Dokumenten, jedoch ohne Erfolg. Wer rund um das Hartenfelsstadion etwas finden sollte – Portmonees, Ausweise und ähnliches – soll dies bitte bei der Polizei abgeben.


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