Freitag, 15. November 2019
Donnerstag, 7. Februar 2013

LOKALGESCHEHEN

Schnelleres Internet für 03421-Vorwahl

Für alle Orte im Torgauer Vorwahlbezirk soll sich bis zum Jahresende die Breitbandversorgung verbessern.Foto: Deutsche Telekom

von unserer Redakteurin Eileen Jack

Torgau (TZ). Seit mehr als fünf Jahren kämpfen die Torgauer inzwischen um eine bessere Versorgung der Stadt, was das Internet und dessen Leistungsfähigkeit angeht. Am Dienstag dieser Woche konnte Oberbürgermeisterin Andrea Staude nun verkünden: Es wird. „Unsere Bemühungen sind von Erfolg gekrönt.“ Nur zwei Städte in Sachsen kommen in diesem Jahr in den Genuss einer Großinvestition der deutschen Telekom in die Breitbandversorgung – Zittau und Torgau.

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Torgau (TZ). Seit mehr als fünf Jahren kämpfen die Torgauer inzwischen um eine bessere Versorgung der Stadt, was das Internet und dessen Leistungsfähigkeit angeht. Am Dienstag dieser Woche konnte Oberbürgermeisterin Andrea Staude nun verkünden: Es wird. „Unsere Bemühungen sind von Erfolg gekrönt.“

Nur zwei Städte in Sachsen kommen in diesem Jahr in den Genuss einer Großinvestition der deutschen Telekom in die Breitbandversorgung – Zittau und Torgau. Komplett aus der eigenen Tasche, sprich ganz ohne Fördermittel will das Unternehmen das Netz in beiden Städten ausbauen. Am Dienstag dieser Woche unterzeichneten deshalb Oberbürgermeisterin Andrea Staude und  Detlef Zorn, Key-Account-Manager der Infrastrukturvertrieb Region Ost, in Torgau eine entsprechende Absichtserklärung. Die Freude stand der Stadtchefin ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, hatte die Stadt doch seit Jahren um eine bessere Versorgung in diese Richtung gekämpft – auch um andere Standortnachteile auszugleichen. Vor allem die Einbeziehung der Ortsteile stimmt die Oberbürgermeisterin froh.  „Es ist wichtig, dass die Bürger dort merken, sie gehören zum großen Stadtgefüge und sie werden mitgenommen“, so Andrea Staude.

2010 hat Torgau LTE bekommen, aber auch damit war keine gleichmäßige Versorgung gewährleistet, erläuterte das Stadtoberhaupt weiterhin im Rahmen einer Pressekonferenz. Um so größer ist natürlich die Freude, dass die Wahl der Telekom für die Investition auf die Große Kreisstadt inklusive ihrer Ortsteile gefallen ist. „Torgau ist für uns eine wichtige Stadt“, betonte Detlef Zorn noch einmal im Beisein der Oberbürgermeisterin. Mit Realisierung der Maßnahme erhöht sich die Bandbreite in Torgau von bisher bestenfalls 16 Megabit pro Sekunde auf dann 25 bis maximal 50 Megabit pro Sekunde. Erreicht wird dieser Effekt durch Verstärkung der bisherigen Kupferkabel durch Glasfaser. Zu 90 Prozent können hierfür vorhandene Leerrohre genutzt werden. Größere Tiefbauarbeiten sind bis auf einige wenige Ausnahmen nicht nötig. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden zahlreiche Baumaßnahmen genutzt, um besagte Leerrohre gleich mit in die Erde zu legen und so ein Aufreißen von Straße und Wegen für die Zukunft zu vermeiden.

In Torgau und den dazugehörigen Ortsteilen betrifft die Verbesserung fast 4600 Haushalte – lediglich Staupitz hat aufgrund des anderen Vorwahlbezirkes keinen Nutzen von diesem Projekt. „91 Verteilerkästen werden mit VDSL-Technik (Very High Speed Digital Subscriber Line) ausgestattet oder neu aufgestellt. Darüber hinaus werden rund 42 Kilometer Glasfaser neu verlegt“, so die Erklärungen der Telekom beim Vor-Ort-Termin in Torgau. Neben der Großen Kreisstadt werden auch rund 1600 weitere Haushalte in den Gemeinden Beilrode, Elsnig und Mockrehna von dem Ausbau profitieren. Entscheidend ist auch hier die Zugehörigkeit zum Bezirk mit der Vorwahl 03421.

Die Vorteile für Torgau liegen laut Oberbürgermeisterin und Telekomvertreter klar auf der Hand. Beide sprachen von einem Imagegewinn für die Stadt, mit dem auch nach außen geworben werden könne. Entsprechend steht die Verwaltung voll hinter dem Telekomprojekt, das für das Unternehmen durch die komplett eigenständige Finanzierung ein hohes unternehmerisches Risiko darstellt. Oberbürgermeisterin Andrea Staude sicherte deshalb am Dienstag auch jegliche Unterstützung bei notwendigen Genehmigungen zu.
Für den Verbraucher bedeutet die Telekominvestition nicht, dass er automatisch Kunde des Unternehmens werden muss. „Unsere Leitungen, unser Netz ist auch offen für andere Wettbewerber“, garantierte Detlef Zorn gegenüber der Torgauer Zeitung. Möglich wird künftig die parallele Nutzung von HD-Kanälen, außerdem die Nutzung zukunftsorientierter Dienste, wie 3D-TV, CloudServices, eGovernment, eHealth et cetera. Das Glasfasernetz gilt zudem als Stör- und Abhörsicherheit.
Realisiert werden soll das große Vorhaben bereits bis Ende dieses Jahres. So sieht es die aktuelle Planung vor, die Detlef Zorn und Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner in Torgau vorstellten.

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