Mittwoch, 13. Dezember 2017

 
Donnerstag, 22. Januar 2009

"Für den gesamten Film haben wir 50 000 Euro eingeplant"

Johannes Plate und Jennifer Döring gehören zum Leitungsteam von PMA.Foto: TZ/Loß

Von unserem Redakteur

Torgau (TZ/). Johannes Plate hatte immer gehofft, dass er seine erste Filmproduktion so groß aufziehen könnte. Wirklich geglaubt hatte er es jedoch nicht. Doch eben diese Hoffnung trägt jetzt den Namen „PMA“ – „Progressive Motion Arts“.

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Torgau (TZ/flo). Johannes Plate hatte immer gehofft, dass er seine erste Filmproduktion so groß aufziehen könnte. Wirklich geglaubt hatte er es jedoch nicht. Doch eben diese Hoffnung trägt jetzt den Namen „PMA“ – „Progressive Motion Arts“. Mit dem eigenen Produktionslabel realisiert der angehende Abiturient aus Torgau seine Vision von „Creature“. MENK sprach mit Johannes Plate, Regisseur und künstlerischer Leiter, sowie Jennifer Döring, Regieassistentin.
 
MENK: Ihr dürft Euch mittlerweile das größte Schülerfilmprojekt Deutschlands nennen. Wie beeinflusst dieser Titel die Arbeit am Film?
Johannes: Es nimmt einen sehr starken Einfluss auf die Produktion. Vor allem was Sponsoren betrifft, können wir ungezwungener an sie herantreten. Wir bekommen so noch mehr finanzielle Möglichkeiten. Aber selbstverständlich liegt dem Titel auch eine noch höhere
Erwartungshaltung zugrunde, die wir uns selbst und auch anderen gegenüber erfüllen, wenn möglich sogar übertreffen wollen.
Ein Drittel des Films ist jetzt abgedreht. Wie viel Geld wurde in diesen ersten Abschnitt gesteckt?
Jennifer: Bis jetzt sind es etwa 5 500 Euro. Dafür, dass wir bereits einen ganzen Sommerdreh hinter uns haben, ist das sehr gut. Insgesamt haben wir für den Film etwa 50 000 Euro eingeplant, die wir über Sponsoren bekommen wollen. Oder besser gesagt müssen.
Habt Ihr damit gerechnet, dass die Sache ein derartiges Ausmaß annimmt?
Johannes: Überhaupt nicht! So wie ich es mir am Anfang gedacht habe, sollte er ja eigentlich schon fertig sein. Dass wir nun aber eine 30-köpfige Crew hinter uns haben, die ja ausschließlich aus Schülern besteht und dennoch ihre Freizeit dafür opfert, hätte ich niemals für möglich gehalten.
Der Film soll Ende 2011 kinoreif sein. Vorher macht ihr beide noch Euer Abi. Was macht Ihr in der Zwischenzeit?
Johannes: Natürlich weiter am Film arbeiten. Auch Praktika will ich machen, wenn es sich ergibt gern Geld verdienen. Das fließt dann mit in den Film ein. Ich sehe diesen als einen Wegbereiter für meine berufliche Zukunft. Ich möchte für ein Regie-Studium jetzt Erfahrungen sammeln und auch Kontakte in der Film-Szene knüpfen.
Jennifer: Meine Pläne sehen ebenso aus. Natürlich ist die Schule ein wichtiger Bestandteil, aber der Film nimmt auch einen großen Platz ein. Nach dem Abitur geht es in jedem Fall weiter.
Welche Ziele habt Ihr Euch für den Film noch gesteckt?
Johannes: Es wird definitiv ein 90-Minuten-Kinofilm. Das war von Anfang an meine
Vorstellung. Außerdem wollen wir ihn wenigstens deutschlandweit in die Kinos bringen.
Jennifer: Auch die Teilnahme an Filmfestivals schwebt uns vor. Ganz abgesehen von dem Erfahrungsgewinn für alle Mitglieder wollen wir unser eigenes Produktionslabel „PMA“ weiter ausbauen und festigen.
Ganz subjektiv gesehen, wie wird der Film?
Johannes: Ich hatte mir nach einiger Zeit mal wieder das Material vom Sommer angesehen und dachte: Der Film wird der absolute Hammer. Nicht nur die Story ist gut, auch die Aufmachung, die reine filmische Qualität ist unglaublich professionell. Ich freu mich drauf!  

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