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LokalgeschehenDienstag, 9. Februar 2010

1,37 Millionen Euro ertippt
Dem Glück auf der Spur: In Nordsachsen wird trotz Wirtschaftskrise nicht weniger Lotto gespielt.
Foto: TZ/C. Wendt

Von Roger Dietze



Nordsachsen (TZ). Der erste sächsische Lotto-Millionär des Jahres 2010 kommt aus dem Landkreis Nordsachsen. Wie die Lotto-Zentrale in Leipzig mitteilte, knackte der Tipper bei der Mittwochsziehung vergangene Woche den Jackpot im Spiel 77. Der Spieler kann sich nun über den Gewinn von 1,37 Millionen Euro freuen. Er ist zugleich der 100. Lotto-Millionär in Sachsen seit der Gründung der Lotto-Gesellschaft.
Sachsen entwickelt sich immer mehr zu einem Bundesland der Lottospieler.

Laut Sachsenlotto stiegen im Vorjahr die Spieleinsätze im Freistaat um 9,4 Prozent auf 275,7 Millionen Euro und damit deutlich höher als im Bundesdurchschnitt, wo die Steigerung lediglich knapp drei Prozent betrug. „Die Sachsen gehörten schon immer zu den fleißigsten Lottospielern“, weiß Sachsenlotto-Sprecherin Kerstin Waschke, die auch die Gründe für den überdurchschnittlichen Anstieg der Spieleinsätze im Vorjahr im Freistaat zu kennen glaubt. Zum einen wüssten jene Spieler, die 6 aus 49 tippen wollen, dass sie dies bei Sachsenlotto tun können, zum anderen würde mit der Verwendung der Spieleinsätze im Freistaat sehr transparent umgegangen.

Außerdem habe das seit 2008 geltende Tippverbot im Internet kaum Auswirkungen für Sachsen gehabt, weil hier laut Umfragen die Lottospieler den Annahmestellen schon immer das größte Vertrauen entgegen gebracht haben. Ein Punkt, den auch Andreas Nöbel, Bezirksleiter der Sächsischen Lotto GmbH, für wesentlich erachtet. „Die Betreiber der Annahmestellen stellen für mich das A und O dar, weil am Ende entscheidend ist, dass sich der Lottospieler gut aufgehoben fühlt“, so der Wurzener, der 2009 in seinem Bereich den mit 1,35 Euro pro Kopf höchsten Spieleinsatz im gesamten Freistaat erreichen konnte.





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