Montag, 23. Oktober 2017

 
Mittwoch, 8. Juni 2011

LOKALGESCHEHEN

Schüler-Film-Projekt Sedicio braucht dringend Hilfe

Benjamin Orgis (links) und Johannes Plate sind zwei der „Köpfe“ des Sedicio-Projektes und mit Herzblut dabei. Foto: Sedicio

von unserer Volontärin Denise Kraut

Torgau (TZ). Vor etwa vier Jahren saß ein junger Gymnasiast vor seinem Schreibtisch und machte sich ziemliche Sorgen um sein Abitur, denn wenn er sich nicht bald ein wenig zusammenreißen würde, dann würde er ohne beziehungsweise mit schlechtem Abi die Schule verlassen.

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Torgau (TZ). Vor etwa vier Jahren saß ein junger Gymnasiast vor seinem Schreibtisch und machte sich ziemliche Sorgen um sein Abitur, denn wenn er sich nicht bald ein wenig zusammenreißen würde, dann würde er ohne beziehungsweise mit schlechtem Abi die Schule verlassen. Doch wie jetzt noch so schnell genügend gute Noten zusammenkriegen, um einen guten Abschluss zu bekommen? Am besten wäre es doch, wenn man sein Hobby dazu nutzen könnte und das tat Johannes Plate dann auch. Sein Hobby – das Filmen. Anfangs sollte es nur ein Schülerprojekt für eine bessere Note sein. 2007 tat er sich dann mit Benjamin Orgis und Jennifer Döring zusammen und startete das Projekt „creature“.

Heute ist daraus Sedicio geworden. Das größte Schülerfilm-Projekt Deutschlands.  „Es ist riesig geworden. Als wir damals angefangen hatten, wäre uns nie in den Sinn gekommen, dass wir einmal fünf Jahre lang an einem Film arbeiten würden“, erzählt der Begründer im Gespräch mit der TZ. Mittlerweile gibt es schätzungsweise 50 verschiedene Fassungen des Drehbuchs, die jedoch alle in Torgau spielen. 30 Schüler aus ganz Deutschland sind in den Arbeiten involviert und da sind die Schauspieler noch nicht eingerechnet. Davon gibt es mittlerweile nämlich 40, von denen einige sogar Profis sind. Es haben mehrere Castings stattgefunden und und und. Die Liste der Errungenschaften von Sedicio ist beinahe endlos. Dennoch haben die Schüler ein großes Problem: ihnen gehen die finanziellen Mittel für das letzte Drittel des Films aus.

„Wenn wir in diesem Sommer nicht weiter beziehungsweise zu Ende drehen, dann sind unsere Schauspieler zu alt und wir können das ganze Projekt vergessen“, sagt Johannes Plate. Er macht sich Sorgen, möchte nicht, dass die ganze Arbeit umsonst gewesen ist, weiß mittlerweile jedoch auch nicht mehr weiter. „Wenigstens eins können wir uns nicht vorwerfen – dass wir nicht alles versucht hätten.“ Und das haben Sedicio. Sie haben versucht Fördermittel zu beantragen, doch da sie so außergewöhnlich sind, fallen sie durch jedes Raster. Sie haben versucht Politiker anzuschreiben und sie um Hilfe gebeten, doch hier kamen entweder nur negative oder gar keine Antworten. Sie haben sich Sponsoren gesucht, doch diese reichen schon lange nicht mehr aus. Sie versuchen, durch kleine Prämien an Geld zu kommen, doch die paar Euro sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Momentan sparen die Jugendlichen von Sedicio, wo sie nur können. Szenen werden gestrichen und eingeschränkt, größere Projekte und Dinge, die sie noch probieren wollten, werden erst einmal hinten angestellt. Am 11. Juli wollen sie weiterdrehen, wenn möglich den gesamten Film beenden, denn schon im nächsten Jahr soll der Streifen in den Kinos laufen. Doch das ist noch ungewiss. „Wir brauchen wirklich Hilfe, sonst war alles umsonst“, betont Johannes noch einmal. Wer helfen möchte, kann sich alle Informationen dazu unter www.sedicio.org  oder unter www.startnext.de  holen. Dort gibt es für jede Spende außerdem eine tolle Prämie. Beispielsweise bekommt jeder für fünf Euro eine Postkarte mit Unterschriften, für 50 Euro eine handsignierte Sedicio-DVD oder für 500 Euro ein Abendessen mit der Sedicio Regie und vieles mehr.

Eine Geschichte, die im Jahre 1553 ihren Anfang nimmt und bis in die heutige Zeit andauert. Beide Seiten des Menschen, seine Abgründe und seine Tugenden, stehen sich in ihrer reinsten Form gegenüber. Wir können die Äußerlichkeiten sehen, doch nicht nach innen blicken ...
Beim Spielen in einem Keller der mittelalterlichen Stadt Torgau muss der kleine Filman der Ermordung seiner Mutter durch den Blick eines Basilisken beiwohnen. Daraufhin nimmt sich Elisabeth, die all das beobachtet hat, Filmans an und verlässt mit ihm die Stadt. 15 Jahre später wird Filman des Mordes beschuldigt und harrt seiner Hinrichtung. In der Tötung des Basilisken bietet sich ihm die einzige Chance, seinem Tod zu entgehen. Er vernichtet den Basilisken und rettet damit Torgau vor der Bedrohung.
Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn Jahrhunderte später gerät der 17-jährige Niklas Siebenlehn in den Bann des Basilisken und damit zwischen die Fronten der beiden vom Basilisken erschaffenen und seit Ewigkeiten verfeindeten Organisationen Wüter und Oastarian.

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