Freitag, 24. November 2017

 
Dienstag, 18. Dezember 2012

KULTUR

Advent und Weihnachten wieder finden!

Die Geschichte der Adventskalender wurde im Jugendbildungsprojekt wintergrüne präsentiert. Foto: Beate Senftleben

Von Andreas Bechert

Torgau (TZ). Wer erinnert sich nicht an Zeiten der Kindheit oder verspürt dieses ungewisse Gefühl auch heute noch. Advent ist die Zeit der Ankunft, damit verbunden natürlich die Zeit des Wartens, die seit über 200 Jahren durch spezielle Kalender erträglich gemacht wird.

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Torgau (TZ). Wer erinnert sich nicht an Zeiten der Kindheit oder verspürt dieses ungewisse Gefühl auch heute noch. Advent ist die Zeit der Ankunft, damit verbunden natürlich die Zeit des Wartens, die seit über 200 Jahren durch spezielle Kalender erträglich gemacht wird. Advents- oder Weihnachtskalender?

Dieser Frage geht das Evangelische Jugendbildungsprojekt wintergrüne in Torgau gemeinsam mit den zahlreichen Besuchern nach und geht dem Wesen dieser Zeit auf den Grund. Unter dem Motto: „Der wintergrüne Adventskalender: Advent und Weihnachten wieder finden“ begann am 2. Dezember die diesjährige Adventsaktion – mit Liedern, Geschichten, Mitmachszenen, Backen, Basteln und Adventsfeiern. 29 Kalender sind es mittlerweile, und die meisten davon warteten darauf, tatsächlich geleert zu werden. Traditionelle Kalender mit Bildchen oder Schokolade, aber auch Meilensteine wie der Wichern-Kranz waren in ihrer vollen Schönheit zu betrachten: Auf jeden Fall Anregungen für den nächsten Advent. Kinder- und auch Erwachsenenaugen staunten, welche Ideen unsere Ahnen entwickelten, noch weit entfernt von Schokolade- und Spielzeugkalendern.

Sogar an die vierbeinigen Freunde wurde einst gedacht. Und es werden immer mehr: Erst letzte Woche ging ein zauberhaft gesticktes Modell in die Sammlung ein: Eine Krippe, die jeden Tag einen Strohhalm mehr enthält, damit am Heiligen Abend das Jesuskind in einem zumindest einigermaßen weichen Bett liegen kann. Dies ist auch eine gesunde Alternative – ebenso wie die von Kreidestrichen eingerahmte Tür, die erst durchschritten werden darf, wenn der letzte Kreidestrich am Heiligen Abend abgewischt wurde. Noch bis zum 20. Dezember kann man sich hierzu in den Räumen in der Alten Superintendentur, Wintergrüne 2 in Torgau, umtun.


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