Montag, 22. Januar 2018

 
Montag, 28. September 2015

LOKALGESCHEHEN

"Wir brauchen weder politische Korrektheit noch Rassismus!"

Foto: UTE RESSL

von Sandro Oschkinat

MOCKREHNA. „Um die derzeitige Flu¨chtlings- und Asylproblematik zu erörtern, brauchen wir weder verordnete politische Korrektheit noch stumpfen Rassismus“, sagt der Mockrehnaer Gemeinderat Sandro Oschakinat. In einem Meinungsbeitrag legt er seinen Standpunkt dar.

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MOCKREHNA. „Um die derzeitige Flu¨chtlings- und Asylproblematik zu erörtern, brauchen wir weder verordnete politische Korrektheit noch stumpfen Rassismus“, sagt der Mockrehnaer Gemeinderat Sandro Oschakinat. In einem Meinungsbeitrag legt er seinen Standpunkt dar.

„Die Mehrheit der Bevölkerung wird bei diesem Thema hoffentlich ihren Verstand zu gebrauchen, anstatt immer nur die Wege zu gehen, die unfähige Politiker, Medien-Moralapostel oder rechtsextreme Rattenfänger uns ständig versuchen vorzugeben. Ich habe Bekannte in der West- Ukraine, die gerne nach Deutschland kommen und hier arbeiten wu¨rden. Dies ist aber nur zeitlich begrenzt und mit einem teurem Arbeitsvisum möglich, weil die Ukraine nicht in der EU ist und nur der Ostteil des Landes als Kriegsgebiet anerkannt wird.

Wie nun soll ich meinen Bekannten erklären, dass sie diese Regelung akzeptieren mu¨ssen, während sie in ihren Nachrichten sehen, dass derzeit massenhaft Asylbewerber aus anderen Regionen der Welt gezielt mehrere europäische Nichtkriegsländer durchqueren, um dann problemlos direkt in Deutschland aufgenommen zu werden? Mitunter selbst Asylanten, die nachweislich aus Ländern und Regionen stammen, in denen kein Krieg herrscht. Weil die soziale Fu¨rsorge doch zu verlockend ist, welche nur unser Land derzeit allen bietet, die behaupten, Flu¨chtlinge zu sein? Wer schon diese Frage unmoralisch findet, sollte daru¨ber nachdenken, ob nicht gerade deshalb, weil wir uns nicht mehr wagen, zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflu¨chtlingen zu unterscheiden, jene Menschen, die wirklich Hilfe bräuchten, im derzeitigen Chaos nicht genu¨gend Aufmerksamkeit finden.

Selbst wenn es unsere moralische Pflicht sein sollte, auch Wirtschaftsflu¨chtlinge aufzunehmen, hätte dann nicht beispielsweise der ganze, von allen großen Industriestaaten wirtschaftlich ausgebeutete Kontinent Afrika, plötzlich das Recht, sich auf den Weg zu uns zu machen?
Die Bundesregierung will einerseits mehrere Millionen Flu¨chtlinge, unter dem Heiligenschein der Humanität aufnehmen, aber andererseits konsequent die Zerstörung und Destabilisierung der jeweiligen Krisenländer mit Hilfe von Wirtschafts- und Energiekonzernen, sowie westlicher Kriegsindustrie weiterfu¨hren. Ist es dann schon scheinheiliger Irrsinn oder noch moralisch nachvollziehbar, wenn in Politik und Medien nahezu ausschließlich u¨ber die guten Seiten der Masseneinwanderung geredet und der eigenen Bevölkerung die bedingungslose Aufnahme aller Asylsuchenden als alternativlose Lösung aufgezwungen wird? Warum du¨rfen sich die restlichen EU- und andere mit uns befreundete Staaten beim Thema Flu¨chtlinge fast ausnahmslos aus der Affäre ziehen?

Während wir Deutschen schon als Unmenschen gesehen werden, wenn wir erwägen, unsere Grenzen wieder besser zu kontrollieren. Haben manche von uns mittlerweile sogar schon Angst, sofort in der Nazi-Schublade zu stecken, wenn sie sich offen gegen eine chaotische Asylpolitik stellen, die weder fu¨r deutsche noch fu¨r ausländische Bu¨rger eine wirkliche Zukunftsperspektive bietet? Zumindest ich, als jemand, der immer gegen Rassismus und Vorurteile argumentiert hat, bekenne offen, dass ich die derzeitige Masseneinwanderung in unser Land, fu¨r absolut fatal und falsch halte. Ich verurteile die Entscheidungen unserer Regierung auf lange Sicht als konzeptlos, scheinheilig und ungerecht. Sowohl gegenu¨ber unserer eigenen Bevölkerung als auch gegenu¨ber den wirklichen Opfern von Krieg und Elend. Es ist mir außerdem zuwider, wenn kritische Problemberichte von nachvollziehbar argumentierenden Anwohnern aus der näheren Umgebung von Flu¨chtlingsheimen in Politik und Medien entweder gar nicht mehr oder meist nur noch unter Aspekt von Rechtsradikalismus und Rassismus präsentiert werden.

Selbst Freunde und Bekannte, die vor längerer Zeit als Umsiedler oder Flu¨chtlinge unter großen Problemen hier eingewandert sind und sich mittlerweile als arbeitende Bu¨rger integriert haben, schauen jetzt gemeinsam mit uns, völlig verständnislos auf die derzeitige unu¨berschaubare, unkontrollierbare Zuwanderungspolitik von Kanzlerin Merkel. In deren Rahmen Wirtschaftsflu¨chtlinge, gewöhnliche Kriminelle und radikale Islamisten genauso offenherzig aufgenommen werden, wie Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen.

Es wäre fu¨r alle das Beste, wir wählen eine Bundesregierung, welche sich endlich wagt, sämtliche Kriege, Waffenverkäufe und Wirtschaftssanktionen des Westens, die erst zu Leid und Flucht in den globalen Krisenstaaten fu¨hren, moralisch zu verurteilen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterbinden. Dann mu¨sste auch niemand mehr fliehen und wir könnten die meisten Flu¨chtlinge in ihre Heimat zuru¨ckfu¨hren.

Doch noch ist vor allem der unerträgliche Gehorsam unserer Regierung gegenu¨ber einer arroganten amerikanischen Supermacht und deren Verbu¨ndeter, eine der Hauptursachen fu¨r Krieg und Elend auf Welt!

Das eigene Gewissen ist die höchste Instanz in meiner Lebenseinstellung – nicht Geld, Opportunismus, Rassismus oder Gutmenschen-Dogma. Deshalb hoffe ich, dass zuku¨nftig noch mehr kritische Menschen, ganz gleich, ob demokratisch eher links oder rechts, den Mut haben, falscher Politik und einseitigen Medienberichten klar zu widersprechen.
Denn friedlicher Protest ist 25 Jahre nach der Wiedervereinigung erneut mehr als notwendig und demokratische Meinungsfreiheit ist kein selbstverständliches Gut, um das wir nicht mehr ringen mu¨ssten.

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