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60-PlusMittwoch, 10. März 2010

Fitness für die grauen Zellen
Artur Mauer und Max Kummer geht es beim Schachspiel nicht vordergründig um den Sieg, sondern vielmehr um den geistigen Anspruch dieser Sache. 
Foto: K&S

Von Marlies Friedrich



Torgau (TZ). Es ist nie zu spät, geistig rege und kreativ zu sein, sagen sich schon seit längerer Zeit die beiden Bewohner der K&S-Seniorenresidenz Haus „Renaissance“ Artur Mauer und Max Kummer in Torgau.
Als sie sich näher kennen lernten, bemerkten sie ihr gemeinsames Interesse am Schach. Sehr bald bekamen sie dann auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Schachspiel. Nun ist dies alles andere als selbstverständlich, denn die betagten Herren sind immerhin 90 beziehungsweise 91 Jahre alt. Wöchentlich mindestens einmal treffen sich die beiden beim Königsspiel, welches sie schon seit ihrer Jugendzeit pflegen.

Es gehe ihnen dabei nicht um den Sieg, sondern um den geistigen Anspruch und um den Unterhaltungswert bei diesem kreativen Spiel, betonten beide übereinstimmend. Außerdem: Wer rastet, der rostet, trifft auch auf die geistige Fitness zu, ergänzen beide Herren schmunzelnd. Und so ist ihnen zu wünschen, dass sie noch viele Spiele bestreiten und nie „schachmatt“ werden.




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