Sonntag, 26. Juni 2022
Mittwoch, 18. Mai 2022

FREIZEIT UND VEREINE

Eine Kooperation, die schmeckt!

Die Geschäftsführer der Fleischerei Hein GmbH (v.l.n.r.): Dominik Krumbiegel (Marktkauf-Marktleiter), Marko Hein (Fleischermeister), Jörg Krumbiegel (Fleischermeister und Marktkauf-Geschäftsführer) vor der Filiale in Mügeln.  Foto: Foto: Dirk Hunger

Von unserem Redakteur Heiko Betat

Aus MK Hausfleischerei und Fleischerei Peter Hein wird Fleischerei Hein GmbH

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Oschatz Diese Nachricht ist so ganz nach dem Geschmack aller, die bei Fleisch- und Wurstwaren Wert auf Regionalität und Klasse statt Masse legen: Am 1. Mai wurden die MK Hausfleischerei in Cavertitz und die Fleischerei Peter Hein in Wetitz zur Fleischerei Hein GmbH zusammengeführt. „Wir haben dabei das jeweils Beste aus den beiden traditionellen Familienbetrieben in die GmbH übernommen", erklärt Fleischermeister und Marktkauf-Geschäftsführer Jörg Krumbiegel, der gemeinsam mit Marktkauf-Marktleiter Dominik Krumbiegel und Fleischermeister Marko Hein künftig die Geschicke des Handwerksbetriebes lenkt. Damit sei gesichert, dass die traditionellen Rezepturen der Region mittel- bis langfristig erhalten bleiben.

Aber nicht nur der Fortbestand des Heimat-Geschmacks ist gesichert, auch die Arbeitsplätze bleiben erhalten, und perspektivisch sollen sogar weitere geschaffen werden. Das Know-how aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde am Produktionsstandort im Mügelner Ortsteil Wetitz zusammengeführt. Dort ergänzt man sich nun gegenseitig mit seinem Wissen“, nennt Jörg Krumbiegel einen positiven Effekt. Ein weiterer: Jetzt sind auch wieder die beliebten Produkte der Fleischerei Hein im Marktkauf Oschatz erhältlich. Die Kundinnen und Kunden freut's, wurde doch über mehrere Jahre gegenüber den Marktkauf-Mitarbeitern immer wieder der Wunsch nach Hein-Erzeugnisse geäußert. „Nun ist es aber umgekehrt“, schmunzelt Jörg Krumbiegel. „Jetzt wird nach MK-Produkten gefragt.“ Denn diese sind tatsächlich zurzeit nicht in den Regalen zu finden. Aber nur vorübergehend. „Sobald die technischen Umstellungen vollzogen sind, werden die Produkte der Hausfleischerei wieder vorhanden sein“, verspricht der Marktkauf-Chef.

Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass mit der Firmenzusammenführung ein Weg beschritten wird, der den Kundinnen und Kunden schmeckt. Die neu ins Sortiment aufgenommenen Fertigprodukte, darunter Soljanka, Tomatensoße mit Jagdwurst, Kartoffelsuppe und Linsen, wandern zumeist unverzüglich vom Kühlregal in die Einkaufswagen. „Alles, was in der Vorwoche hergestellt wurde, war schon am Mittwoch verkauft“, berichtet der Marktkauf-Geschäftsführer.

Der Grund für die erfreuliche Nachfrage ist die Qualität, die man schmeckt. Denn genau genommen handelt es sich um Halbfertigprodukte, die zwar eine kürzere Haltbarkeit aufweisen und gekühlt aufbewahrt werden müssen, aber durch die schonende Verarbeitung der Zutaten ihre knackige Frische und den vollen Geschmack behalten. Ein weiteres Qualitätskriterium bringt Jörg Krumbiegel mit einem Slogan auf den Punkt: „Hier kommt nichts vom Band, hier wird produziert von Hand.“ Die Produkte sind handwerklichen Ursprungs und werden nach guter alter Tradition, „wie vor 50 Jahren“, erzeugt. „Das schmeckt man halt.“

Natürlich spielt in puncto Qualität auch die Herkunft der Zutaten eine entscheidende Rolle. Quasi als Gegenentwurf zur großindustriellen Produktion lebt Marktkauf Oschatz schon seit mehreren Jahren das Prinzip des regionalen Kreislaufs. „Darin liegt die Zukunft“, ist Jörg Krumbiegel überzeugt. Von der Aufzucht, über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf spielt sich alles in räumlicher Nähe ab, entfallen lange Transporte. „Umso kürzer die Wege, umso besser ist das für die ganze Wirtschaft.“ Diesbezüglich nimmt Marktkauf Oschatz in der Region eine Vorreiterrolle ein. Sei es mit dem Honig, den Tausende emsige "Arbeiter" hinterm Markt an der Venissieuxer Straße produzieren, seien es die hauseigenen Wurstsorten: „Viele Artikel in unserem Sortiment sind von hier.“ 

 

Ob im Verkauf, in der Produktion, als Koch beziehungsweise Köchin oder in der Gastronomie, ob gelernt oder ungelernt: Weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind willkommen. Bewerbungen sind per E-Mail zu richten an info@fleischerei-hein.de

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