Dienstag, 11. August 2020
Sonntag, 12. Januar 2020

DOMMITZSCH

Elsniger Knutfest feierte Comeback

Zahlreiche Gäste waren der Einladung zum Elsniger Knutfest gefolgt und hatten sich vor oder im Feuerwehrgerätehaus versammelt. Foto: Privat

Von Stefan Schieritz

Elsnig. Nach langer Pause organisierten der Faschingsclub und die Feuerwehr eine große Feier. Dabei wurden Weihnachtsbäume verbrannt und geworfen.

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Elsnig. Die Freiwillige Feuerwehr Elsnig und der Elsniger Faschingsclub (EFC) bündelten in diesem Jahr erstmalig ihre Kräfte und organisierten nach mehrjähriger Pause gemeinsam das Knutfest. Das Gelände der Feuerwehr und das Feuerwehrgerätehaus verwandelten sich am Wochenende so in eine regelrechte Feiermeile. Viele Ortsansässige und Gäste folgten der Einladung beider Vereine und kamen zum Festplatz, um nette Leute zu treffen, zu reden, um Glühwein zu trinken und etwas zu essen oder sich sportlich zu betätigen.

Vorab wurden von den Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr Elsnig die ausrangierten Weihnachtsbäume eingesammelt und zur Feuerstätte transportiert. Der Baum-Abholservice wurde von den Einwohnern sehr gut angenommen, zumal für jeden abgegebenen Baum ein Gratis-Heißgetränk lockte. Um 14 Uhr begann das fröhliche Treiben. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Stefan Schieritz, der es sich nicht nehmen ließ, die Organisatoren mit Technik und Knowhow zu unterstützen. Die Mitglieder von Faschingsclub und Feuerwehr standen am Getränkestand bereit, um den beliebten Glühwein mit und ohne Schuss bis hin zu Bier und Limo zu verkaufen.

Der Stand für Kaffee und Kuchen inklusive Waffelbäckerei war stets gut besucht und die rührigen Frauen hatten keine Langeweile. Auch am Grill- und Pommesstand arbeitete man Hand in Hand, um die Besucher mit herzhaften Köstlichkeiten zu versorgen. Die drei „Suppenköchinnen“ zauberten Kürbis-, Kartoffel- und Käse-Lauch-Cremesuppe, die sehr lecker schmeckten. Eine Popcornmaschine war auch vor Ort, um das süße Knuspergut für die Kids anzubieten. Neben dem Verbrennen der Bäume gab es einen Gaudiwettkampf im Weihnachtsbaumweitwurf. Mit einer Weite von 5,50 Metern holte sich Sabrina Lehmann bei den Damen den Sieg. Bei den Männern gelang Daniel Brehm mit 8,60 Metern der große Wurf und so sicherte er sich Platz 1. Auch die Kinder nahmen mit Begeisterung am Weitwurf teil. Hier gab es neben den Favoriten Tosca Bräunig und Pascal Petersohn am Ende nur Gewinner zu verzeichnen.

Eine ganz besodnere Gaudi: der Weihnachtsbaumweitwurf.

Zum Besucher-Magneten wurde außerdem der Kartenvorverkauf für die Faschingsveranstaltungen des EFC. Binnen kürzester Zeit waren alle Karten für die Abendveranstaltungen verkauft. Die Elsniger Narren freuen sich über zwei Faschingswochenenden im proppenvoll gefüllten Saal. Wer leider keines der heißbegehrten Tickets ergattern konnte, der hat noch die Möglichkeit für den Faschingsnachmittag am 2. Februar um 15 Uhr eine Eintrittskarte zu erwerben. Auch hier wird das komplette Faschingsprogramm gezeigt.

Gegen 16 Uhr zündeten die Elsniger Einsatzkräfte das Knutfeuer. Um das lodernde und wärmende Feuer auf dem Platz an der Feuerwehr machten es sich die Gäste gemütlich. Bei heißen und kühlen Getränken und vielen süßen und herzhaften Leckereien genossen sie bei bestem Winterwetter den Nachmittag und Abend.

Die Freiwillige Feuerwehr Elsnig und der Elsniger Faschingsclub bedanken sich bei all den Gästen und bereits jetzt freut man sich schon auf das nächste Knutfest im Januar 2021, wozu alle wieder recht herzlich eingeladen sind. Ohne die vielen fleißigen Helfer und Helferinnen wäre ein solch erfolgreiches Knutfest ganz sicher nicht möglich gewesen. So gilt auch denen ein riesengroßes „Dankeschön“.
In Elsnig wird aktives Ehrenamt gelebt und an die Dorfbewohner weitergegeben, die Gäste danken es mit ihrem zahlreichen Besuch.

Als die Weihnachtsbäume und Adventskränze verheizt wurden, schossen meterhohe Flammen empor.


 

 

 

 


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