Dienstag, 26. Mai 2020
Sonntag, 10. Mai 2020

BELGERN-SCHILDAU

Genug zu tun, trotz fehlender Gäste

Seit Anfang dieser Woche ist das Schildbürger- und Gneisenau-Museum in Schildau wieder zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet. Foto: TZ/Archiv

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Schildau. Seit letzter Woche hat das Schildbürgermuseum wieder geöffnet. Der Zulauf hält sich zwar noch in Grenzen, Arbeit gibt es für den Geschichtsverein im Moment trotzdem genug.

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„Wir brauchen hier jeden Euro, schließlich haben wir auch trotz der Krise laufende Ausgaben.“ Mit diesen Worten erklärt Thomas Heller, Vorsitzender des Geschichtsvereins, die Entscheidung, dass Schildbürger-Museum in Schildau  wieder zu öffnen. Seit Dienstag ist dies der  Fall, Gäste waren bisher jedoch noch kaum welche da. Unter der Woche gar niemand, am Wochenende eine Hand voll. „Ich denke, viele Leute wissen schlicht und ergreifend noch gar nicht, dass wir wieder offen haben. Ich hoffe, dass läuft jetzt bald wieder an.“

Denn auch wenn die Gäste ausbleiben, die Mitglieder des Vereins oder die zuständigen Bundesfreiwilligendienstler sind vor Ort. „Dort haben wir zum Glück auch noch andere Dinge zu tun“, weiß Thomas Heller und gibt einen Einblick in die aktuellen Projekte des Schildauer Geschichtsvereins. Die sind nämlich im Moment durchaus zahlreich. „In erster Linie sind wir gerade damit beschäftigt, die historischen Stadtschilder neu zu machen (TZ berichtete). Da fehlen zwar mittlerweile nur noch acht von insgesamt 31, zwei Monate sind wir damit aber bestimmt noch beschäftigt.“ Denn auch diese Arbeiten lagen, corona-bedingt, in letzter Zeit still und wurden erst vergangene Woche wieder aufgenommen.
Außerdem ist man beim Geschichtsverein aktuell auch noch damit beschäftigt, ein Ortsschild am Schildauer Ortsausgang Richtung Wurzen neu aufzustellen und auch zwei Infotafeln für den Naturlehrpfad warten auf ihre Platzierung. Und dann ist da noch die geplante Umgestaltung des Museums selbst, die aufgrund der aktuellen Krise auch nur schleppend vorangeht.

„Uns sind durch die Corona-Krise wirklich große Einnahmen weggebrochen“, sagt Thomas Heller. Im April wurde so unter anderem eine Busreise mit knapp 200 Personen, die auch in Schildau Halt machen wollten, abgesagt. Im Mai eine ähnliche Reise mit 120 Leuten. „Das ist alles Geld, was uns fehlt. Wir hoffen einfach weiter, vor allem auf die Leute von außerhalb und bleiben weiterhin zu unseren normalen Zeiten geöffnet“.

 

Info:

Geöffnet ist das Schildbürger- und Gneisenau-Museum aktuell von Dienstag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr und am Wochenende von 13.30 bis 16 Uhr.

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