Montag, 26. August 2019
Freitag, 17. Mai 2019

GESPRÄCH AM SONNTAG

Holger Schmidt über 15 Jahre Kommunalpolitik als Stadtrat

Holger Schmidt.Foto: PR

Von Lucas Müller

Oschatz. Am 26. Mai tritt Holger Schmidt zum nunmehr schon vierten Mal zur Stadtratswahl an. Das SonntagsWochenBlatt sprach mit dem 51-jährigen Unternehmer.

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Oschatz. Am 26. Mai tritt Holger Schmidt zum nunmehr schon vierten Mal zur Stadtratswahl an. Das SonntagsWochenBlatt sprach mit dem 51-jährigen Unternehmer.

 

SWB: Herr Schmidt, hinter Ihnen liegen 15 Jahre Kommunalpolitik als Stadtrat. Welche Beweggründe haben Sie, nun zum vierten Mal anzutreten?
Holger Schmidt: Es gibt eigentlich nur einen zentralen Beweggrund: Es ist die Liebe zu meiner Heimatstadt Oschatz. Hier bin ich aufgewachsen, bin hier zur Schule gegangen. Meine Eltern haben in Oschatz den Grundstein zu unserem Unternehmen gelegt, welches ich heute erfolgreich weiterführe. Meine Töchter sind in Vereinen aktiv, in denen sich fleißige Ehrenamtler engagieren. Oschatz ist eine schöne, liebenswerte und familienfreundliche Stadt. Sie entwickelt sich Tag für Tag weiter, diese Entwicklung habe ich mit meinen Entscheidungen als Stadtrat in der Vergangenheit mitbestimmt und möchte das auch für die nächsten fünf Jahre tun.

 


Aus diesen Worten spricht sehr viel Herz!

Ja, natürlich, dazu stehe ich auch. Ohne Herzblut geht das auch nicht. In unserem Ratssaal ist der Spruch zu lesen: „Gemeinwohl geht vor Eigenwohl“. Dieser Spruch leitet mich bei meinem Engagement für unsere Stadt sowie für die Einwohner in Oschatz und den Stadtteilen. Dafür investiere ich gern meine Freizeit. Viele der Einwohner sind auch meine Kunden im Autohaus. Ich kann ihnen auf diese Art und Weise etwas zurückgeben.


Also noch nicht die Luft raus?
Nein, ganz im Gegenteil. Schließlich bleibt Oschatz auch nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickelt sich stetig weiter.


Was wählen die Oschatzerinnen und Oschatzer, wenn sie Sie wählen?
In erster Linie wählen die Menschen einen Oschatzer mit Herz und Seele, einen Familienvater und Ehemann mit festen Wurzeln in Oschatz und einen Unternehmer, der neben seiner unternehmerischen Verantwortung auch die soziale Verantwortung von 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt.
Als Stadtrat möchte ich Oschatz weiter zu einer familienfreundlichen Stadt entwickeln, die Verkehrswege innerstädtisch und in den Ortsteilen inklusive der Radwege verbessern sowie regionale Einrichtungen der Medizin erhalten und etablieren. Wichtig ist auch für mich, dass Oschatz als Behördenstandort erhalten bleibt. Das ist für mich die Basis für Bürgernähe. Zudem möchte ich den Tourismus in der Region weiter ausbauen, was das Radwegenetz einschließt. Besondere Aufmerksamkeit soll auch unser „Wilder Robert“ erhalten.
Wichtig ist für mich, das Ehrenamt zu unterstützen, im Besonderen die Arbeit unserer Kameradinnen und Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren.


Das ist ein umfangreiches Programm. Wie wollen Sie das umsetzen?
In erster Linie kann ich das nicht allein. Dazu erfordert es, dass wir im Stadtrat wegweisende Entscheidungen gemeinsam treffen und tragen, sowie einer kompetenten Verwaltung, wie es die Stadtverwaltung Oschatz ohne Zweifel ist, zu vertrauen. Dazu gehören aber auch die vielen fleißigen Menschen in und um Oschatz, die nicht nur ihren eigenen Lebensraum gestalten, sondern darüber hinaus auch die Gesellschaft, schlechthin den Gemeinnutz unterstützen.
Erst zur jüngsten Stadtratssitzung haben wir gemeinsam eine Verbesserung der Entlohnung unserer aktiven Mitglieder in den Wehren angeregt und auch durchgesetzt. Darüber bin ich sehr froh.


Was möchten Sie abschließend den Wählerinnen und Wählern mit auf den Weg geben?
Das Recht, wählen zu dürfen, ist ein hohes Gut, man kann durchaus von einem Privileg sprechen. Dieser Bestandteil einer gut funktionierenden Demokratie ermöglicht es, dass sich eine Gesellschaft weiterentwickeln kann. Im Großen wie auch im Kleinen, also etwa bei der Kommunalwahl. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, die Zukunft ihrer Heimatstadt und deren Ortsteile mitzubestimmen. Unbestreitbar ist, dass es viele Gründe gibt, nicht wählen zu gehen. Doch über dem steht der eine Grund, den Gang zur Wahlurne am
26. Mai auf sich zu nehmen: die eigene Verantwortung.

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