Donnerstag, 14. November 2019
Freitag, 18. Oktober 2019

TORGAU

Kooperation zwischen Torgau und Cottbus

Erneuerung eines Mischwasserkanals durch SCHULZ BAU.Foto: Unternehmen

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Torgau. Die SCHULZ BAU GmbH hat neben ihren Bauvorhaben auch den Fortschritt der Branche im Blick und kooperiert deshalb als Praxispartner mit der TU in Cottbus. Worum es geht, lesen Sie hier:

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Wenn Theorie und Praxis aufeinandertreffen, ist das eine gute Mischung, um brauchbaren Fortschritt zu erzeugen. Man darf also gespannt sein, welche Erkenntnisse die derzeit laufende Kooperation zwischen der SCHULZ BAU GmbH und weiteren Unternehmen der Branche auf der einen Seite und der TU Cottbus auf der anderen Seite mit sich bringt.

Mit Unterstützung der Torgauer Fachleute für Rohrleitungs- und allgemeinen Tiefbau sowie der Sanierung von Bauwerken der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung testen Wissenschaftler und Ingenieure in der Großen Kreisstadt Methoden, wie der Geruchsentwicklung in Abwasseranlagen effektiv entgegengewirkt werden kann. „Dabei kommen verschiedene Be- und Entlüftungsanlagen und Steuer- sowie Regelungstechnik zum Einsatz, um speziell in Problemabschnitten den Geruch bei allen Witterungsverhältnissen beherrschen zu können“, erklärt Geschäftsführer Detlev Schulz.

Ein Problem, das auch durch die fehlenden Regenfälle der zurückliegenden Monate an Dringlichkeit gewonnen hat – insbesondere bei Mischwasserkanälen, die so ausgelegt sind, dass Regenwasser beim Spülen hilft. Da aber auch generell weniger Wasser verbraucht werde, gelte die Herausforderung für alle Kanalsysteme, ist Detlev Schulz mit seinen Mitarbeitern ebenfalls gespannt auf die Forschungsergebnisse.
 
Gespannt waren viele Torgauer auf die Eröffnung der neuen Kita Käthe Kollwitz. Was die wenigsten wissen: Auch hier war SCHULZ BAU beteiligt. Das Unternehmen sorgte zum einen für die versorgungstechnische Erschließung des Neubaus. Außerdem gestalteten die Männer aus der Schildauer Straße 8 auch die Außenanlagen der Kindereinrichtung.

SCHULZ BAU ist die Wahl vieler Auftraggeber, wenn es kompliziert wird. Fortlaufende Weiterbildungen sorgen dafür, dass die Mitarbeiter des Unternehmens immer Qualität abliefern und dafür, dass die Zertifizierungen vorliegen, die insbesondere für die Arbeit mit kommunalen Auftraggebern nötig sind.
 
Dabei auf dem Laufenden zu bleiben, ist zwar anspruchsvoll, aber nicht die größte Herausforderung des Unternehmens. Die liegt im gleichzeitigen Anstieg der Nachfrage nach den Dienstleistungen der Torgauer, während der Zugriff auf Fachkräfte immer schwieriger wird.

Da hilft auch nicht, dass Technik auf dem neuesten Stand zum Einsatz kommt, dass „wenn wir früher drei, vier Kollegen auf einer Baustelle hatten, heute zwei für die gleichen Aufgabe reichen müssen.“ Und auch am Geld liegt es nicht, niemand redet hier ernsthaft über den Mindestlohn. „Es mag abgedroschen klingen“, sagt der SCHULZ-BAU-Geschäftsführer, „aber die demografische Entwicklung in der Nachwendezeit war ein Schlag ins Kontor der Bauindustrie und des Handwerks.“  
Zunächst hätten durch Betriebsschließungen viele Handwerker ihren Job verloren und nur schwer wieder Anschluss im Niedriglohnsektor gewonnen. Das habe der Reputation des Handwerks nachhaltig geschadet und auch dazu beigetragen, dass vielen jungen Menschen heute der Weg in diesen Bereich als wenig attraktiv vermittelt werde.
 
Vor diesem Hintergrund kommt ein gewaltiger Schwung an Aufgaben auf die gesamte Baubranche zu, für den sich auch die SCHULZ BAU GmbH rüstet. „Nach der Wende ist viel investiert, viel gebaut worden. Jetzt stehen vielerorts Sanierungen und Überholungen an“, sagt Detlev Schulz.

Und immer dort, wo es um Leitungs- und Kanalnetze im Trink- und Abwasserbereich geht, sind die Leistungen seines Unternehmens gefragt – weit über Mitteldeutschland  hinaus  übrigens. Rund 50 Mitarbeiter, darunter 5 bis 7 Auszubildende haben in einer zukunftsträchtigen  Branche alle Hände voll zu tun.
 


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