Samstag, 28. Mai 2022
Sonntag, 24. September 2017

TORGAU

Live-Ticker zur Bundestagswahl

Nick Leukhardt

Monatelang beschäftigte sich die TZ mit der Bundestagswahl, jetzt ist der entscheidende Tag gekommen. Wir halten Sie auf dem Laufenden mit Ergebnissen, Politikerstimmen und weiteren Nachrichten:

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+++23:28+++

Mit dem Schlusswort von Marian Wendt schließt die Torgauer Zeitung nun den Live-Ticker zur Bundestagswahl 2017. Endgültige Ergebnisse zu den Wahlen in Sachsen und den Bundesrepublik sind dann in einer der nächsten Ausgaben der TZ zu lesen.


+++23:27+++

In öffentlicher Sitzung tritt der Kreiswahlausschuss am 28. September  um 17 Uhr im kleinen Mehrzwecksaal von Schloss Hartenfels zur Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses sowie des direkt gewählten Bewerbers zusammen.


+++23:21+++

Nein, am Boden sei die CDU nicht, konstatierte der wiedergewählte Abgeordnete Marian Wendt nach einem langen Abend im Torgauer Bootshaus, "aber es war ein Schlag in die Magengrube!" Für Wendt ist das Ergebnis auch ein klares Zeichen dafür, "dass es ein Weiterso nicht geben kann." Die CDU habe ihr strategisches Wahlziel verfehlt, räumte er unumwunden ein. Man dürfe allerdings auch nicht übersehen, dass die CDU in Nordsachsen die stärkste Kraft sei. Sein eigenes Abschneiden betrachtete Wendt vor allem mit Blick auf 2013 (damals 45,6 Prozent) kritisch, stellte aber auch einen "Wendt-Faktor" fest, der sein Ergebnis über das Zweitstimmenergebnis gehoben habe. Auch wenn Menschen mit der Regierung nicht einverstanden gewesen seien, hätten sie doch sein Engagement vor Ort anerkannt.


+++23:15+++

Christoph Waitz, FDP: "Es ist ein super Ergebnis im Vergleich zur Wahl 2013, auch was die Erststimme betrifft. Zumal ich nicht direkt aus der Torgauer Region komme und hier vorher ziemlich unbekannt war. Wir haben in den vergangenen Wochen einen Prozess miterlebt, in dessen Verlauf wir uns auch als nordsächsische FDP gut durchsetzen konnten. Wir sind sehr zufrieden, dass wir das geschafft haben."


+++23:13+++

Hier nun aus Taucha das letzte nordsächsische Wahlergebnis des Abends: CDU 28,9; AfD 24,4; LINKE 13,8; SPD 12,5; FDP 10,4; Grüne 4,2


+++23:10+++

Mit Taucha wurde nun auch der letzte nordsächsische Wahlkreis ausgezählt: Wendt: 33,7; Spangenberg: 33,7; Karawanskij: 16,1; Kleinke: 14,0; Waitz: 8,5; Bornack: 4,1


+++23:04+++

Jörg Bornack, Bündnis 90/Die Grünen: "Am Ende ist es ein sehr schlechtes Wahlergebnis für die Grünen. Aber es war auch ein schwieriger Wahlkampf. Normalerweise bin ich eher  selbst aktiv, aber das hab ich dieses Mal nicht geschafft. Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe, aber es ist nicht gerade förderlich für den Direktkandidaten und die Wähler, wenn die Partei von vornherein sagt, dass wir keine Chance haben."


+++22:59+++

So sieht es in Mügeln bei den Zweitstimmen aus: CDU 29,5; AfD 27,6; LINKE 14,5; SPD 12,1; FDP 7,2; Grüne 2,7


+++22:57+++

Jetzt sind auch die Mügelner Ergebnisse da: Wendt: 33,1; Spangenberg: 28,9; Karawanskij: 17,0; Kleinke: 12,0; Waitz: 6,4; Bornack: 2,5


+++22:54+++

"Für mich persönlich ist es ein gutes Ergebnis", sagte eine entspannt wirkende Susanna Karawaskij am Abend der TZ. Dass sie mit ihrem Erstsimmenergebnis über dem sächsischen Schnitt liege,  "führe ich schon auch auf meine Arbeit der letzten vier Jahre zurück." Als erschreckend bezeichnete sie, wie schon in ihrem Statement am früheren Abend, "was für ein Rechtsruck durch das Land gegangen ist." Ihr sei nicht klar, ob das nun Protestwähler seien, oder Menschen, die an die Wirksamkeit von einfachen Antworten glaubten oder solche, die meinten, Abschottung sei zukunftsfähig. Was die neue Legislatur angeht, hält Susanna Karawanskij auch mit Blick auf das Wahlergebnis neue Politikansätze für notwendig. "Warum können sich die Parteien nicht auf sechs, sieben wichtige Projekte festlegen, und diese dann  pragmatisch abarbeiten?" In der Kommunalpolitik funktioniere diese Herangehensweise auch.


+++22:37+++

Rüdiger Kleinke, SPD: "Ich bin enttäuscht, ganz klar. Ich hätte ein deutlich besseres Ergebnis erwartet. Ich gratuliere dem Herrn Wendt herzlich. Die Wähler haben überwiegend entschieden, dass er den Wahlkreis weiter vertreten soll. So soll es sein. Es war ein Angebot meinerseits, das ich mit der Kandidatur gemacht habe. Das Ergebnis ist zu respektieren. Für mich geht der Alltag nun weiter."


+++22:34+++

Detlev Spangenberg, AfD: "Ich habe es mit der Erststimme leider nicht gepackt, Herrn Wendt von der CDU zu schlagen. Denn das war mein eigentliches Ziel. Sonst ist das Ergebnis für uns gut. Bundesweit hat die AfD etwa 13 Prozent, also gehe ich davon aus, dass wir in Sachsen etwa neun bis zehn Leute in den Bundestag schicken. Ich bin also voraussichtlich mit dabei. Das freut mich. Aber wie gesagt: Vor Herrn Wendt mit der Erststimme zu landen, klappte nicht – selbst wenn es denkbar knapp war. Das bedauere ich."


+++22:26+++

Mit Chemnitz sind nun auch die Zweitstimmen der ersten sächsischen Großstadt ausgezählt: CDU 24,9; AfD 24,3; LINKE 19,2; SPD 11,9; FDP 8,3; Grüne 4,7


+++22:23+++

Hier noch die Zweitstimmen für Eilenburg: CDU 26,9; AfD 26,9; LINKE 16,6; SPD 13,5; FDP 7,3; Grüne 2,4

 


+++22:22+++

Jetzt sind auch die Ergebnisse aus Eilenburg da: Wendt 30,1; Spangenberg 27,5; Kleinke 14,7; Karawanskij 19,2; Waitz 6,0; Bornack 2,4


+++22:19+++

In Nordsachsen fehlen inzwischen nur noch aus Mügeln, Taucha und Eilenburg die Ergebnisse.


+++22:17+++

Es geht dem Ende zu. Mittlerweile sind 87,7 Prozent aller sächsischen Stimmen ausgezählt.


+++22:16+++

Der neue Bundestag wird so groß wie nie zuvor. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate könnte sich das Parlament Hochrechnungen zufolge auf 690 Abgeordnete aufblähen. Dass der Bundestag seine Sollgröße von 598 Abgeordneten überschreitet, hängt mit den sogenannten Überhang- und Ausgleichsmandaten zusammen. 


+++22:12+++

Die Zweitstimmen in Bad Düben: CDU 30,4; AfD 22,9; LINKE 15,8; SPD 13,8; FDP 8,6; Grüne 3,1


+++22:11+++

Endspurt! Jetzt sind auch die Bad Dübener Ergebnisse da: Wendt 35,1; Spangenberg 22,9; Kleinke 15,1; Karawanskij 18,5; Waitz 5,8; Bornack 2,7


+++22:08+++

So haben die Rackwitzer bei der Zweitstimme ihre Kreuze gesetzt: CDU 30,3; AfD 26,8; LINKE 12,8; SPD 13,1; FDP 7,2; Grüne 3,6


+++22:07+++

Auch die Ergebnisse aus Rackwitz sind da: Wendt 33,1; Spangenberg 26,9; Kleinke 16,2; Karawanskij 14,5; Waitz 6,3; Bornack 3,0


+++22:05+++

Auch bei den Zweitstimmen liegt die CDU in Torgau vorn: CDU 28,1; AfD 25,9; LINKE 16,2; SPD 13,8; FDP 7,4; Grüne 2,5


+++22:04+++

Nun sind auch endlich die Ergebnisse von Marian Wendts Heimatstadt Torgau eingetroffen: Wendt 30,0; Spangenberg 25,9; Kleinke 13,8; Karawanskij 21,3; Waitz 6,7; Bornack 2,3


+++21:53+++

In der jüngsten bundesweiten Hochrechnung überholen DIE LINKEN die Grünen knapp: CDU: 33,0; SPD: 20,6; LINKE: 9,1; Grüne: 8,9; FDP: 10,6; AfD: 12,8


+++21:46+++

In Sachsen liegt die AfD bei den Zweitstimmen momentan an der Spitze: CDU 29,3; AfD 30,1; LINKE 13,9; SPD 9,7; FDP 7,8; Grüne 2,8


+++21:44+++

Aktuell fehlen nur noch Torgau, Taucha, Rackwitz, Bad Düben, Eilenburg und Mügeln.


+++21:41+++

Die Delitzscher Zweitstimmen: CDU 30,9; AfD 22,8; LINKE 15,9; SPD 14,5; FDP 7,1; Grüne 2,4


+++21:40+++

Wir werfen einen Blick auf die Große Kreisstadt Delitzsch (Erststimmen): Wendt 31,7; Spangenberg 22,2; Kleinke 20,1; Karawanskij 17,1; Waitz 5,7; Bornack 3,1


+++21:38+++

Das Zweitstimmenergebnis aus Dahlen liest sich so: CDU 31,4; AfD 26,0; LINKE 15,4; SPD 10,5; FDP 7,9; Grüne 3,3


+++21:36+++

Auch die Ergebnisse aus Dahlen liegen vor. Zunächst die Erststimmen: Wendt 35,7; Spangenberg 26,2; Karawanskij 18,0; Kleinke 11,4; Waitz 6,0; Bornack 2,7


+++21:35+++

Die Zweitstimmen für Belgern. Auch hier ist die AfD vorn: AfD 28,6; CDU 31,8; LINKE 12,6; SPD 11,9; FDP 6,7; Grüne 2,1


+++21:32+++

Belgern ist da: Wendt 31,3; Spangenberg 32,3; Karawanskij 15,4; Kleinke 12,4; Waitz 6,4; Bornack 2,2


+++21:31+++

Hier noch die Oschatzer Zweitstimmenergebnisse: AfD 29,3; CDU 26,2; LINKE 18,2; SPD 11,0; FDP 6,5; Grüne 2,6


+++21:29+++

Oschatz hat so gewählt (Erststimme): Wendt 30,3; Spangenberg 29,9; Karawanskij 21,5; Kleinke 10,6; Waitz 5,4; Bornack 2,


+++21:27+++

Die Hochrechnung der bundesweiten Stimmen (Stand 21:10 Uhr): CDU: 33,0; SPD: 20,7; LINKE: 9,0; Grüne: 8,9; FDP: 10,6;  AfD: 13,0


+++21:26+++

Die Zweitstimmen in Schkeuditz: CDU 29,2; AfD 26,6; LINKE 14,6; SPD 12,5; FDP 8,5; Grüne 2,6


+++21:24+++

Jetzt trudeln auch die Ergebnisse der Städte ein. Schauen wir zunächst auf Schkeuditz. Erststimmen: Wendt 32,7; Spangenberg 26,5; Karawanskij 16,5; Kleinke 13,7; Waitz 7,3; Bornack 3,4


+++21:18+++

Arzberg hat sich gesteigert. Die ostelbische Gemeinde sorgte bei der vergangenen Bundestagswahl 2013 wegen der niedrigen Wahlbeteiligung von 53 Prozent für Schlagzeilen. 2017 gingen 58,5 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne. Hier noch ein Foto vom Auszählen:


+++21:13+++

Hier der Stand für Nordsachsen nach Auszählung von zwei Dritteln der Gemeinden: Wendt 33,8, Spangenberg 28,6; Karawanskij 16,7; Kleinke 12,3; Waitz 6,4; Bornack 2,2


+++21:04+++

Kurzer Sachsen-Zwischenstand (Zweitstimmen): CDU 29,6; AfD 30,7; LINKE 13,5; SPD 9,4; FDP 7,8; Grüne: 2,7


+++21:03+++

Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat sich mittlerweile über eine Jamaika-Koalition mit Union und FDP geäußert: "Wenn's inhaltlich geht, dann geht's, und wenn's inhaltlich nicht geht, dann geht's eben nicht."


+++20:58+++

Die FDP ist laut Spitzenkandidat Christian Lindner bereit für Gespräche über eine mögliche Regierungskoalition. "Wir sind nicht zum Regieren verdammt, aber wir sind natürlich bereit, Verantwortung zu übernehmen", sagter er in der "Elefantenrunde" der Spitzenkandidaten bei ARD und ZDF. "Es geht darum, die Stabilität der Bundesrepublik Deutschland in aufgeregten Zeiten zu sichern."


+++20:55+++

Mittlerweile sind 57,5 Prozent aller Stimmen aus Sachsen ausgezählt. In Nordsachsen 63,3 Prozent.


+++20:54+++

Bei den Zweitstimmen in Mockrehna liegt jedoch die AfD vorn: CDU 30,6; AfD 33,5; LINKE 10,5; SPD 11,0; FDP 7,6; Grüne: 1,9


+++20:53+++

In Mockrehna führt die CDU bei den Erststimmen: Wendt: 34,0; Spangenberg: 33,6; Karawanskij: 13,3; Kleinke: 11,3; Waitz: 6,5; Bornack: 1,3


+++20:51+++

Und hier die Zweitstimmen aus Dreiheide: CDU 27,4; AfD 28,2; LINKE 12,0; SPD 12,7; FDP 11,1; Grüne: 1,7


+++20:50+++

Dreiheide ist auch schon fertig: Wendt: 29,9; Spangenberg: 29,7; Karawanskij: 15,0; Kleinke: 13,1; Waitz: 9,8; Bornack: 2,5


+++20:47 +++

Bei den Zweitstimmen in Dommitzsch ebenfalls CDU vor AfD: CDU 28,9; AfD 26,7; LINKE 14,8; SPD 13,8; FDP 7,8; Grüne: 1,9


+++20:45+++

Auch in Dommitzsch liegt Marian Wendt noch vor Detlev Spangenberg von der AfD: Wendt: 31,3; Spangenberg: 26,2; Karawanskij: 18,2; Kleinke: 15,7; Waitz: 6,9; Bornack: 1,8


+++20:42+++ 

Die Zweitstimmen aus Beilrode: CDU 30,7; AfD 28,4; LINKE 13,8; SPD 11,9; FDP 8,0; Grüne: 1,7


+++20:41+++

Als nächste Gemeinde im Altkreis Torgau ist nun Beilrode fertig ausgezählt. Hier die Erststimmen: Wendt: 34,2; Spangenberg: 28,5; Karawanskij: 17,5; Kleinke: 11,6; Waitz: 6,9; Bornack: 1,4



+++20:21+++

Die AfD will sich nach ihrem Einzug in den Bundestag wie angekündigt für einen Untersuchungsausschuss zur Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel einsetzen. AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel sagte: "Wir werden den Untersuchungsausschuss Angela Merkel initiieren." Dies sei "das erste, was wir tun werden". Ob die AfD die für einen solchen Ausschuss nötigen Mehrheiten zusammenbekommt, ist allerdings äußert fraglich.


+++20:16+++

Die Zweitstimmen in Arzberg: CDU 28,4; AfD 31,3; LINKE 14,5; SPD 10,4; FDP 7,9; Grüne: 1,1


+++20:13+++

Die Ergebnisse aus Arzberg sind da. Die Wahlbeteiligung in Arzberg hat sich seit 2013 fast verdoppelt: Wendt: 29,5; Spangenberg: 31,6; Karawanskij: 18,1; Kleinke: 12,4; Waitz: 6,5; Bornack: 1,9


+++20:09+++

Rund ein Viertel aller Gemeinden in Sachsen sind ausgezählt. Vorne liegt aktuell die AfD mit 32,1 Prozent. Die CDU kommt auf 30,1; LINKE auf 12,4; SPD auf 9 und FDP auf 7,8 Prozent.


+++20:07+++

Die Laußiger Zweitstimmen: CDU 31,6; AfD 31,3; LINKE 12,9; SPD 10,5; FDP 7,0; NPD 2,2; Grüne: 1,5


+++20:05+++

Schauen wir nun auf die Erststimmenverteilung in der Gemeinde Laußig: Wendt 35,8; Spangenberg 30,5;  Karawanskij 13,7; Kleinke 12,4 ;Waitz 6,1; Bornack 1,5


+++20:03+++

Auch bei den Zweitstimmen liegt die AfD in Elsnig vor der CDU: CDU 25,3; SPD 14,0; LINKE 13,3; AfD 29,7; FDP 11,2; NPD 2,0


+++20:00+++

Nun sind auch die Zahlen aus Elsnig da. Bei den Erststimmen liegt Detlev Spangenberg noch vor Marian Wendt: Wendt: 27,3; Kleinke: 16,1;  Karawanskij: 15,4; Bornack: 1,2; Waitz: 10,3; Spangenberg: 29,7


+++19:55+++

Die Zweitstimmen in Trossin: CDU: 29,1; SPD: 13,4;  LINKE: 15,3; Grüne: 3,5; FDP: 8,4; AfD: 25,4


+++19:52+++

Erste ausgezählte Gemeinde im Altkreis Torgau ist Trossin: Wendt: 31,3; Kleinke: 15,9;  Karawanskij: 18,8; Bornack: 2,5; Waitz: 6,8; Spangenberg: 24,8


+++19:46+++

Bundesweite Hochrechung: CDU: 33,0; SPD: 20,8;  LINKE: 8,7; Grüne: 9,1; FDP: 10,5; AfD: 13,3


+++19:45+++

Ein sogenanntes Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen hat bei den Anhängern aller drei Parteien wenig Sympathien. Bei den Unions-Anhängern halten demnach 31 Prozent, bei der FDP 42 Prozent und bei den Grünen 38 Prozent dies für ein gutes Regierungsbündnis. Unter allen Wählern findet die Allianz nur bei 23 Prozent der Wählern Zustimmung.


+++19:44+++

Arzbergs Bürgermeister Holger Reinboth ist erstmal über die höhere Wahlbeteiligung sehr erfreut. Aber dadurch sind auch Protestwähler dazugekommen, sodass die Stimmen der AfD deutlich zeigen, dass es nicht so weiter gehen kann wie in den letzten Jahren. Er ist gespannt auf die neue Regierung und besonders auf die Zusammenarbeit mit der Opposition, wenn die SPD wirklich dort einziehen sollte. Es wird für Marian auf jeden Fall eine Herausforderung in den nächsten Jahren werden.


+++19:40+++

Bei den Erststimmen in Doberschütz liegt Spangenberg nur knapp hinter Wendt: Wendt 34,0; Spangenberg 29,2; Karawanskij 15,7; Kleinke 11,6; Waitz 7,3; Bornack 2,1


+++19:38+++

In Doberschütz kommt die AfD bei den Zweitstimmen sogar noch vor der CDU:  AfD 30,5; CDU 27,7; LINKE 13,6; SPD 10,9; FDP 9,9; Grüne 2,2


+++19:32+++

Die Ergebnisse der Zweitstimmen in Schönwolkau: CDU 30,2; AfD 27,2; LINKE 12,9; SPD 12,8; FDP 8,0; Grüne 2,4


+++19:30+++

Kleiner Einblick in die CDU-Wahlparty in Torgau:


+++19:27+++

Das erste Ergebnis Nordsachsens kommt aus Schönwölkau: Wendt 34,7; Spangenberg 26,4; Kleinke 14,6; Karawanskij 14,5; Waitz 7,5; Bornack 2,3 


+++19:25+++

Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth ist nicht sehr überrascht über das Wahlergebnis, aber findet es trotzdem schade für die CDU. Sie gratuliert der FDP und findet, dass sie das positive Ergebnis verdient hat, da sie einen guten Wahlkampf geführt hat. Sie findet es traurig, dass die AfD ein so hohes Ergebnis erzielen kann und ist vor allem auf die Ergebnisse für Nordsachsen gespannt. Aber insgesamt ist sie froh, dass die CDU trotzdem noch als Gewinner rausgeht.

         


+++19:21+++

Die ersten Sachsen-Ergebnisse trudeln so langsam ein. Fünf Gemeinden sind ausgezählt. Das Zweitstimmenergebnis Stand 19:23 Uhr: CDU: 33,2; SPD: 9,4; DIE LINKE: 10,3; FDP: 7,3; AfD: 32,1; B90/Die Grünen: 2,4


+++19:10+++

Jörg Kiesewetter, Mitglied des Sächsischen Landtags, hat sich ein besseres Wahlergebnis erhofft. "Das spricht eine deutliche Sprache und man erkennt, dass die Bürger die Flüchtlingskrise noch nicht richtig verdaut haben." Er ist der Meinung, dass die CDU in Sachsen einen besseren Kurs hatte und wenn die Bundes-CDU den auch verfolgt hätte, wäre das Wahlergebnis vielleicht auch besser ausgefallen. Er sieht in Zukunft die Themen Familie, Soziales und Wirtschaft als sehr wichtig an. Und er glaubt, dass sich eine 3er Koalition, vor allem mit den Grünen, nicht leicht gestalten wird.


+++19:04+++

Hochrechnung 18:57 Uhr: Union: 33,1 Prozent, SPD: 20,4 Prozent, Linkspartei: 8,9 Prozent, Grüne: 9,3 Prozent, FDP: 10,4 Prozent, AfD: 13,2 Prozent


+++19:02+++

Marian Wendt: "Da sich die SPD für die Opposition entschieden hat, ist Deutschland heute ein Stückchen bunter geworden."


+++19:01+++

Seit Sonntagfrüh beziehungsweise Sonntag Mittag mit ihrem Team im Kreiswahlbüro tätig: Uwe Kupfer und Kreiswahlleiter Steffen Fleischer (rechts). Im Kreiswahlbüro gehen alle Ergebnisse aus den Städten und Gemeinden des Landkreises Nordsachsen ein.


+++19:00+++

Edwin Bendrin (Grüne, Stadtrat Torgau): "Ich habe noch nie so viel "theoretisches Radio" gehört wie nach der Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Viele verfallen jetzt in Selbstmitleid. Für mich sind alle Zahlen keine Überraschung. Gefreut hat’s mich, dass die Grünen wieder mit dabei sind. Ebenso freute mich das Abschneiden der FDP. Warum denn auch nicht?"


+++18:58+++

Marian Wendt bedankt sich gerade bei seiner Familie und den ganzen Unterstützern. Zwar liegen noch keine offiziellen Ergebnisse vor, aber nach der Schätzung sieht es gut mit seinem Direktmandat aus.


+++18:51+++

Bei der Bundestagswahl 2013 ging als erste aus Nordsachsen die Meldung der Gemeinde Schönwölkau beim Kreiswahlleiter ein.Schnellstes Wahllokal 2017 ist das im Krostitzer Ortsteil Priester. Laut Kreiswahlleiter Steffen Fleischer ging die Meldung von dort um 18:45 Uhr bei ihm ein. In Kürze sollten dann auch die ersten Gemeinden komplett gemeldet haben und damit die ersten Zahlen aus Nordsachsen vorliegen.


+++18:47+++

Und so viele Gewinne bzw Verluste haben die einzelnen Parteien gemacht:


+++18:46+++

So sähe die Sitzverteilung anhand der aktuellen Hochrechnungen aus:


+++18:41+++

Volker Tiefensee, Mitglied der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, findet das Ergebnis der CDU enttäuschend. Ihn freut es aber, wenn es wirklich so kommt, dass die Wahlbeteiligung gestiegen ist. Sorgen macht ihm das Ergebnis der AfD. Er hofft auf eine große Koalition mit SPD, da die CDU ihre Ziele mit gelb und grün nicht so gut durchsetzen kann. Deshalb ist er auch nicht erfreut über den ebenfalls größeren Verlust der SPD.


+++18:40+++

Die Hochrechnung von 18:35 Uhr:

Union: 32,9 Prozent, SPD: 20,2 Prozent, Linkspartei: 9,0 Prozent, Grüne: 9,3 Prozent, FDP: 10,5 Prozent, AfD: 13,3 Prozent


+++18:38+++

Detlev Spangenberg, AfD: "Wir freuen uns natürlich und hoffen jetzt, dass wir die "14" noch knacken können. Aus meiner Sicht ist es erstmal ein gutes Ergebnis. Aber ich hätte auf Grund der politischen Situation sogar noch ein deutlicheres Signal erwartet. Interessant werden jetzt noch einmal die Ergebnisse der Direktkandidaten. Insgesamt war die Arbeit im Wahlkampf gut. Es lief gut, fair und objektiv. Was man auch von der Berichterstattung der Torgauer Zeitung sagen kann. Das war ja nicht überall der Fall."


+++18:35+++

Die Direktkandidatin der LINKEN in Nordsachsen, Susanna Karawanskij, zeigte sich in einer ersten Reaktion "froh, dass wir stabil geblieben sind." Ansonsten sei das prognostizierte hohe Ergebnis der AfD bedenklich. Es zeige, "dass wir nicht nur einen gefühlten, sondern einen tatsächlichen Rechtsruck in unserer Gesellschaft erleben." Die Verluste der SPD kommen für Susanna Karawanskij nicht überraschend. Als Koalitionspartner habe die Partei in den vergangenen Jahren ihre sozialdemokratische Handschrift verloren. Das würden die Wähler nun abstrafen.


+++18:33+++

Rüdiger Kleinke, SPD: "Natürlich bin ich sehr enttäuscht über das Ergebnis meiner Partei. Was aus meiner Sicht zu sehen ist: beide Regierungsparteien sind enorm abgestraft worden. Die AfD ist so stark, wie ich es auf Bundesebene erwartet habe. Das hat mich nicht überrascht. Man musste den Leuten an den Info-Ständen nur zuhören. Trotzdem: Die Leute haben ihrem Frust Ausdruck verliehen. Viele haben mit Wut gewählt, aber Wut ist nie ein guter Ratgeber. Gerade jetzt in der schwierigen Situation. Die AfD wird nicht konstruktiv mitregieren in der Opposition. Denen geht es um Krawall. Man hört es an den Worten von AfD-Spitzenkandidat Gauland "Wir werden sie jagen!". Das sind Töne, die mir Angst machen. Aber wir werden damit umgehen müssen."


+++18:31+++

Patrick Brzoska, ein Untersützer Marian Wendts zu den Prognosen: Er hat nicht mit so einem großen Verlust gerechnet, jedoch wird die CDU  ihre Politik trotzdem weiter machen. Er hofft auf eine Regierung mit gelb und grün. Und er ist schockiert über das hohe Ergebnis der AfD.


+++18:24+++

Laut Aussage der Tagesschau lag die Wahlbeteiligung bei 75 Prozent (Stand 17:12 Uhr)


+++18:23+++

Dr. Frank Henjes (SPD-Fraktionschef Torgau): "Wir hoffen, dass sich das Ergebnis noch ein wenig positiver für uns gestalten wird, wenn die Großstädte erst einmal ausgezählt sind. Die SPD sollte keinen übersteigerten Wert darauf legen, wieder in die Koalition zu gehen. Ruhig mal aussetzen."


+++18:22+++

Jörg Bornack, Direktkandidat für Bündnis 90/Die Grünen, zeigte sich in einer ersten Reaktion auf die Prognose stolz auf das Ergebnis seiner Partei - er sei nicht so optimistisch gewesen. Nun schaue er vor allem gespannt auf das Ergebnis in Sachsen und natürlich auf seinen Wahlkreis. Sein Ziel: ein besseres Ergebnis bei den Erststimmen als 2013: "Ich möchte über 3 Prozent kommen", so der Delitzscher.


+++18:21+++

Erste Statement von FDP-Kandidat Christoph Waitz: "Wir sind natürlich überglücklich über die ersten Ergebnisse der vorläufigen Hochrechnung. Damit wäre ein Wahlziel schon mal erreicht. Wir sind nun gespannt, wie sich der Abend weiter entwickelt. Was sich schon abzeichnet ist, dass sich die Regierungsbildung schwierig gestaltet. Ich gehe davon aus, dass es ein Prozess wird, der sich über Monate hinzieht."


+++18:17+++

Die Torgauer SPD-Ortsvereinschefin Bettina Klein saß im Leipziger Freundeskreis erst einmal im Dunkeln. Die Beamer-Technik streikte. Die ersten Hochrechnungen trudelten erst 15 Minuten später ein. „Nicht so doll“, kommentierte Klein beide Ereignisse.


+++18:12+++

In Arzberg wird fleißig ausgezählt:


+++18:10+++

Erstes Statement von Marian Wendt: Mit so einem Verlust hatte er nicht gerechnet und das stimmt ihn traurig. Aber es ist auch ein Ansporn, um es demnächst besser zu machen. Sie sind zwar die stärkste Partei geblieben, aber man merkt, dass die Wähler Kritik haben. Er sieht Chancen, Wähler wiederzugewinnen, wenn vor allem im Bereich der Innenpolitik und bei den Flüchtlingen mehr gemacht wird.


+++18:09+++

Auch Christoph Waitz hat die Präsentation der ersten Hochrechnung in Dresden verfolgt.


+++18:08+++

Die SPD wird nach Angaben der stellvertretenden Parteivorsitzenden Manuela Schwesig in die Opposition gehen. "Das werden wir tun", sagte Schwesig im ZDF.


+++18:00+++

Die erste Prognose der Tagesschau: CDU: 32,5 Prozent / SPD: 20,0 Prozent / Linkspartei: 9,0 Prozent / Grüne: 9,5 Prozent / FDP: 10,5 Prozent / AfD: 13,5 Prozent.


+++17:55+++

Laut Aussage des nordsächsischen Wahlleiters lag die Wahlbeteiligung im Kreis bei ca. 62 Prozent (Stand 16 Uhr). Diese wurde durch Stichproben ermittelt und liegt um ca. fünf Prozent über 2013.


+++17:54+++

Jetzt wird reingegangen und ARD geschaut, bis die ersten Ergebnisse da sind:


+++17:51+++

Die Wahlparty der CDU-Nordsachsen im Torgauer Bootshaus hat offiziell begonnen.


+++17:50+++

So entstehen übrigens die Prognosen, die ihr hier demnächst findet:


+++17:46+++

Mal was zum Schmunzeln:


+++17:40+++

FDP-Kandidat Christoph Waitz ist schon auf der Wahlparty der Liberalen in Dresden unterwegs:


+++17:37+++

Wirft man einen Blick auf Facebook, dann scheint Marian Wendt der einzige nordsächsische Kandidat zu sein, der gewählt hat:


+++17:30+++

Beim Statistischen Landesamt lassen sich genaue Zahlen zur Wahlbeteiligung einsehen:


+++17:10+++

Wie die Welt berichtet, ist die Wahlbeteiligung in Sachsen im Vergleich zu 2013 um 2,5 Prozent gestiegen und liegt bei insgesamt 51,8 Prozent (Stand 16 Uhr). Betrachtet man jedoch die Bundesrepublik als ganzes liegen die Zahlen hinter denen der letzten Wahl.


+++17:00+++

Die letzte Stunde hat begonnen, um 18 Uhr schließen die Wahllokale und es wird ausgezählt.

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