Donnerstag, 22. September 2022

TORGAU

Torgauer schaffen Sprung ins Endspiel gegen Köthen

Die Torgauer (weiße Trikots) sorgten mit ihrem 2:1-Sieg über den ESV Dresden für eine Überraschung und stehen nun im Finale des Mitteldeutschen Hockeyspielbetriebes, in dem sie am Sonntag in Köthen auf den Cöthener HC 02 treffen. (privat)

von Ingo Ritter

Die Überraschung ist perfekt. Mit einem nicht erhofften, aber klug erspielten Sieg stehen die Torgauer nun am kommenden Sonntag im Endspiel um die Meisterschaft des Mitteldeutschen Spielverbundes und treffen auf den Cöthener HC 02.

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Hockey Die Überraschung ist perfekt. Mit einem nicht erhofften, aber klug erspielten Sieg stehen die Torgauer nun am kommenden Sonntag im Endspiel um die Meisterschaft des Mitteldeutschen Spielverbundes und treffen auf den Cöthener HC 02.

Das Team aus Elbflorenz war dabei der Favorit. Die blauweißen Torgauer nahmen die Außenseiterrolle gerne an und füllten diese gut aus. Beide Teams spielten aus einer sicheren Abwehrhaltung heraus, Chancen waren auf beiden Seiten spärlich. Die Hausherren hatten vier kurze Ecken zu verbuchen. Die Gäste ihrerseits standen sehr tief, hatten aber einige gute Konterangriffe, welche jedoch durch ein aufmerksames Abwehrverhalten geklärt werden konnten.

Somit stand es nach 30 Spielminuten und zwei gespielten Vierteln zur Halbzeit 0:0. Auch im dritten Viertel das gleiche Bild. In der 10. Minute setzte sich Justus Ritter gekonnt im Kreis in Szene, spielte zu Marten Anders, der durch ein Stockfoul am Torschuss gehindert wurde. Strafstoß. Den verwandelte Justus Ritter zum viel umjubelten 1:0. Die Dresdner mussten ihr Spiel öffnen. Doch die Torgauer Abwehr um Libero Felix Szymanski stand sicher. Beim Stand von 1:0 für Torgau ging es in das letzte Viertel. Und auch hier war für die Dresdner und deren Angriffsbemühungen spätestens bei Torwart Oskar Weber Schluss. Mitte des Viertels dann ein Torgauer Fehlpass im Mittelfeld, Dresden spielte den Ball steil und schnell nach vorn, dieser hoppelte an der Abwehr vorbei und der gegnerische Stürmer traf zum 1:1-Ausgleich. Als eigentlich alle schon mit einem Unentschieden und den damit verbundenen Penalty-Schießen rechneten, fing Justus Ritter einen Dresdner Pass ab und hatte Raum, allein in den Kreis zu marschieren, vernaschte zwei Gegenspieler und legte den Ball auf seinen Cousin Maximilian Ritter ab. Dieser brauchte dann nur noch zur umjubelten 2:1-Führung einschieben. Kurz darauf Abpfiff. Damit war die Überraschung perfekt und der nicht geglaubte Finaleinzug geschafft.

Torgau: O. Weber - E. Prophet, Y. Richter, M. Winkler, J. Ritter, L. Illmann, L. Schuster, F. Szymanski, O. Thielemann, M. Anders, M. Ritter

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