Dienstag, 28. September 2021
Montag, 12. Juli 2021

"In Flämmchen" wärmte Herzen der Metalfans

DAs Ehepaar Richter überreichte Thomas Richter (M.) eine Skulptur, natürlich aus Metall.Foto: Christina Gaudlitz

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau. "Endlich wieder unter ganz normalen Leuten zu sein, ist ein geiles Gefühl!“ Sarah (21) und Melanie (31) aus Dippoldiswalde waren nicht die einzigen, die am Wochenende im Entenfang so dachten.

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Auch Sarahs Vater (48) Daniel und der noch bis zum späten Freitag als Vermessungstechniker im Raum Dresden umherstreifende Kumpel Max (27) waren der gleichen Meinung. Dabei musste das gewohnte „In Flammen“-Open Air wegen geltender Corona-Bestimmungen in diesem Jahr zu einem Flämmchen eingedampft werden. Doch auch an diesem wärmten sich die Herzen aller Metalfans, die im Entenfang campierten und nur mit aktuellem Corona-Test Zutritt hatten. Eigens dafür war im PEP-Testzentrum – dieses hat seit gestern wegen geringer Nachfrage seinen Dienst vorerst eingestellt – die Testkapazität erweitert worden. 

Veranstalter Thomas Richter aus Torgau sprach  gegenüber der Heimatzeitung von einem grandiosen Wochenende,  das selbst bei ihm – der schon vieles erlebt habe – noch für überraschende Gänsehautmomente sorgte.  Gründe seien nicht nur die zufriedenen Fans aus der gesamten Republik gewesen oder die spontanen Bandproben, welche die gute, alte Vor-Corona-Zeit aufleben ließen. Auch das seit Jahren aus dem Westen der Republik zum Festival anreisende Ehepaar Richter hatte diesmal für Richter etwas im Kofferraum, was diesem die Sprache verschlug: Künstler Klaus  überreichte Namensvetter Thomas nämlich eine Skulptur, natürlich aus Metall. Und dann gab’s da ja auch noch ein verspätetes Weihnachtsfest zwischen all den Zelten, das selbst dem dunkelsten Metaller zwischen Klößen, Rotkohl und Hähnchenschenkel christliches Liedgut abverlangte. 

Der Entenfang war am Wochenende und selbst Tage davor für alle Camper ein Refugium der Freiheit und der guten Laune. So feierte beispielsweise der Calauer Maurice mit Freunden und einer Benjamin-Blümchen-Torte seinen 27. Geburtstag. Unterdessen wurmte es Jens (46) – Spitzname „Kutte“ –  dass er fürs diesjährige In-Flammen-Ferienlager nur die Karte mit der Nummer zwei vorzeigen konnte. Denn seit 2011 bekommt der Zittauer Edelfan fürs große „In Flammen“ stets die allererste Karte. „Das Besondere an Torgau ist nun mal das „In Flammen’“, schwärmte Christian (30) aus Erfurt von den familiären Vorzügen im Entenfang. Wo anders könne man schon längst nicht mehr mit dem Campingstuhl vor die Bühne, auch wenn diese – wie erwähnt – diesmal nicht so viel wie gewohnt hergab.  

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