Montag, 29. November 2021
Dienstag, 13. Juli 2021

Storchen-Fünflinge kurz vor dem Abflug

Es ist inzwischen eng in der Kinderstube. Die Elterntiere nächtigen auf den Dächern rund um das Storchennest. Foto: Thomas Manthey

Von unserem Redakteur Thomas Manthey

Im kleinen ostelbischen Örtchen Stehla gibt es eine große Sensation - Storchen-Fünflinge. Es ist selten, dass ein Storchenpaar Fünflinge durchbringt.

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Stehla. „Die sind kurz vor dem Abflug!“, so Peter Siegemund, Unternehmer aus Stehla, wenn er auf die diesjährigen Jungstörche schaut. Nicht wie normalerweise zwei Störche pro Gelege, sondern gleich fünf sind es, die in diesem Jahr im kleinen ostelbischen, am Ufer der Elbe gelegenen Örtchen das Licht der Welt erblicken, allesamt überlebten und von ihren Eltern großgezogen wurden. Zweifelsohne, die Storchen-Fünflinge von Stehla sind eine ornithologische Sensation, die fast täglich Besucher, Fachleute, Naturliebhaber und Storchen-Betreuer aus dem benachbarten Brandenburg und weiten Teilen Sachsens anlocken. Und langsam wird es eng im Nest, das sich auf einem Mast unmittelbar am Elbdeich befindet. Stehlas Störche haben eine exquisite Wohnlage vorzuweisen, haben einen brillanten Ausblick in die Elbaue und auf die landwirtschaftlichen Flächen. Peter Siegemund hat täglich und ständig einen Blick auf das Nest, ist Storchenbetreuer in der Region Ostelbien, und hat die Fünflinge heranwachsen sehen. „Die haben sich allesamt prächtig entwickelt. Ich denke, dass sie in wenigen Tagen abfliegen.“ Indes übt Adebar junior fleißig, breitet seine Schwingen aus, hebt ab und fliegt zwei bis drei Meter in die Höhe und landet dann wieder treffsicher im Nest.

Die Eltern-Tiere sind derzeit im Dauereinsatz und Dauerstress, um Futter aus der Elbaue für die fünfköpfige Rasselbande heranzuholen. Dabei haben sie unverhofft Unterstützung erhalten – „Da ist ein dritter Altstorch, der beim Füttern mit hilft und von den Elterntieren auch akzeptiert wird. Das ist selten. Zumeist werden fremde Störche verscheucht“, so Peter Siegemund.  Nun darf man gespannt sein, wann die sieben Störche das Stehlaer Nest verlassen, um dann in den kommenden Wochen in Richtung Winterquartier im Süden Europas oder aber Nordafrikas abfliegen. Und es steht die spannende Frage im Raum: Werden von diesen Störchen welche im kommenden Jahre nach Stehla zurückkehren? Man darf gespannt sein. Die TZ wird darüber berichten.

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