Mittwoch, 28. Juli 2021
Sonntag, 18. Juli 2021

Informationsabend beim THW

Die Kameraden aus Staupitz und Melpitz mit THW-Chefin Hannelore Herfuth (links, kniend) vor den THW-Einsatzfahrzeugen. Foto: Thomas Keil

von unserem Volontär Thomas Keil

Torgau. Die Feuerwehren Melpitz und Staupitz schauen, was für Technik beim THW vorhanden ist.

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Am Freitagabend rückten die Ortsfeuerwehren aus Melpitz und Staupitz mit ihren Fahrzeugen und insgesamt 18 Mitgliedern beim Technischen Hilfswerk (THW) in Torgau an – Wissensdurst sollte gelöscht werden. „Wir  informierten uns, wie die Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr funktionieren kann“, sagte Axel Klobe. Der Staupitzer Ortswehrleiter hatte dabei vor allem die technischen Möglichkeiten und die Eintreffzeiten der THW-Mitglieder im Blick.

Dazu hat Hannelore Herfurth im Schulungsraum eine Präsentation vorbereitet. Mit dieser erläutert die Ortsbeauftragte die Geschichte des THW, dessen Organisationsstruktur und wie das THW beauftragt wird. „Wir können mittlerweile einfach über die Notrufzentrale angefordert werden“, erläutert die Leiterin des hiesigen Ortsverbandes. Diese Neuerung erleichtere die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr deutlich. „Hier habe ich eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten für Sie“, hält Hannelore Herfurth ein Blatt hoch. Axel Klobe nickt begeistert.

Bei all den administrativen Infos kommt auch immer die Technik zur Sprache. So zeigt die Ortsbeauftragte Videos mit aktueller Technik, wie zum Beispiel Großpumpen. „Die fördern 25 000 Liter pro Minute“, so Hannelore Herfurth. Für jeden Landesverband sei eine solche Pumpe eingeplant. So beeindruckend diese Zahl sein mag – Axel Klobe interessierte sich eher für die Fachgruppe Räumen. „Wo ist denn da die nächste?“, wollte der Melpitzer Ortswehrleiter wissen. „In Leipzig und Borna“, antwortet Hannelore Herfuth. Da werde die Anfahrt eines Radladers oder Baggers wohl etwas länger brauchen.

Anschließend geht es in die Fahrzeughalle. Dort untersuchen die Feuerwehrleute die Technik ganz genau. Auch das THW hat erst vor einigen Monaten neue Fahrzeuge bekommen. „Im Gegensatz zu Ihren sind unsere aber leer gewesen“, erläutert Sven Hentschel. Der Kraftfahrer und Gruppenführer der Fachgruppe Notversorgung und -instandsetzung zeigt die vorhandene Technik und erläutert Besonderheiten. So sei die Bestückung der neuen Fahrzeuge von den bisherigen Fahrzeugen übernommen worden. „Drum klappert halt manchmal auch was“, ordnet er ein. Besonders die Bootstechnik weckt das Interesse der Feuerwehrleute. „Das ist schon deutlich größer, als das was wir in Torgau haben“, staunt Axel Klobe über das Landungsboot mit Bugklappe. Dies ist mit zwei 70-PS-Außenbordmotoren bestückt und kann zwei Tonnen tragen. „Zugelassen sind seit einem Unfall aber nur noch 1,5 Tonnen“, berichtet Sven Hentschel. Von diesen Booten habe man zwei Stück – eins hier und das andere direkt im Torgauer Hafen liegend. Doch auch der neue Kleinbus weckt Träume bei den Feuerwehrleuten. „Ein bisschen rote Farbe drauf und dann nehmen wir ihn mit“, wird gescherzt.

Insgesamt sei es eine gelungenes Treffen gewesen, lehrreich für beide Seiten. „Das machen wir mal wieder“, sind sich alle einig. „Dann aber mit Gebratenem vom Holzkohlegrill.“

 


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