Montag, 2. August 2021
Dienstag, 20. Juli 2021

DRK-Helfer in die Eifel gereist

Die Notfallseelsorger (hier bei der Verabschiedung in Torgau) sind am frühen Dienstagmorgen in der Eifel angekommen.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau. Der DRK-Kreisverband Torgau-Oschatz hat am Montag ein Quintett in Richtung Hochwassergebiete im Westen der Republik verabschiedet.

Facebook Twitter WhatsApp Mail Drucken

Der DRK-Kreisverband Torgau-Oschatz hat am Montag erste Helfer in die  Katastrophenregion des Bundeslandes Rheinland-Pfalz entsandt. Am Nachmittag traten vier Notseelsorger sowie ein Fahrer von der DRK-Geschäftsstelle aus in der Prager Straße die Reise zum ersten Sammelpunkt Neue Messe Leipzig an. Von dort aus ging es zum nächsten Treffpunkt – den Parkplatz Teufelstal an der A4. Am Dienstagmorgen, gegen 2 Uhr, waren sie vor Ort.

Insgesamt machten sich 45 Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung verschiedener Hilfsorganisationen aus ganz Sachsen auf dem Weg nach Rheinland-Pfalz, um einen Teil der dortigen Kräfte abzulösen. Die Torgauer Helfer wurden über den DRK-Landesverband angefordert, welcher wiederum eine Abforderung über das DRK-Generalsekretariat erhielt. Voraussichtlich schon am Mittwoch werden die Torgauer Notseelsorger die Heimreise wieder antreten. Im Krisengebiet sind sie nach Angabe von Anne Lissner dem Führungs- und Lagezentrum des DRK-Bundesverbands unterstellt. Konkrete Einsatzdetails waren selbst am Dienstagvormittag noch nicht bekannt. Erstes Anfahrtsziel ist das Center der psychosozialen Notfallversorgung am Nürburgring in der Eifel.

Von Torgau aus machten sich auf den Weg: Uwe Redel – seit 9 Jahren ehrenamtlich im Team Notfallseelsorge/ Krisenintervention tätig–, Jutta Gottsmann – sie ist seit einem Jahr ehrenamtlich im Team Notfallseelsorge/Krisenintervention tätig, für sie ist es der zweite aktive Einsatz –, Marcel Bodach – seit 12 Jahren hauptamtlich im DRK-Fahrdienst und ehrenamtlich im DRK-Ortsverband Torgau sowie im Katastrophenschutz tätig –, Angelika Schubert – seit fast 20 Jahren ehrenamtlich in der Notfallseelsorge/Krisenintervention tätig – sowie Ulrich Münch, der sich seit fast 20 Jahren ehrenamtlich in der Notfallseelsorge/Krisenintervention engagiert und seit 2016 Teamleiter ist.

Derweil gibt es noch keine Meldungen, wonach beispielsweise auch Feuerwehrleute oder THW-Helfer aus dem Altkreis Torgau ins Krisengebiet beordert werden. Im Gegensatz dazu packten bereits am Montag knapp 50 Kameraden aus der anhaltischen Region Jessen nach Meldung der Mitteldeutschen Zeitung die Reisetaschen. Die Kameraden kommen aus Jessen, Annaburg, Prettin sowie Zahna-Elster, nachdem dort im Hochwasserjahr 2002 unter anderem das THW aus Sinzig nahe Bad Neuenahr-Ahrweiler beim Elbhochwasser half.

Wer finanziell den Hochwassergeschädigten helfen möchte, kann dies unter der folgenden Bankverbindung tun (offizielles Spendenkonto des Landkreises Ahrweiler): Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN: DE86 5775 1310 0000 3394 57, Stichwort: Hochwasserhilfe aus Torgau

Sie interessieren sich für das Neueste aus Torgau und der Region? Dann bestellen Sie den Newsletter "Darüber wird morgen gesprochen"! Der kommt jeden Abend per E-Mail und bringt die wichtigsten Themen des nächsten Tages mit. >> Hier können Sie ihn bestellen.


Jetzt kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

Mountainbikemagazin

 

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de