Samstag, 24. Juli 2021
Donnerstag, 22. Juli 2021

17 Stunden lang über den Liebschützberg

Steffen Schulte und Matthias Krüger strampeln am Sonnabend (24.7.) am Liebschützberg für einen guten Zweck.

Von unserem Redakteur Thomas Manthey

Liebschützberg. Steffen Schulte und Matthias Krüger fahren auf dem Liebschützberg am Sonnabend (24.7.) ein Everesting. Sie sammeln Spenden. Start ist 5 Uhr.

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Das Wetter passt und die Organisation steht. Am Sonnabend (24. Juli) starten die beiden Extrem-Radsportler Steffen Schulte aus Liebersee und Matthias Krüger aus Mühlberg ihr Charity-Radrennen „Everresting 2021“. Sie überfahren den am höchsten Punkt 198 Meter hohen Liebschützberg solange von Nord nach Süden her und umgedreht, bis sie 8848 Höhenmeter auf der „Uhr“ haben. Um 5 Uhr starten die beiden im Dörfchen Laas und strampeln dann los, was die Waden, die Kondition, die Kraft und der Kopf hergeben. Immer und immer wieder über den giftigen bis zu 10 Prozent steilen Liebschützberg. 

Rund 17 Stunden werden die beiden zu Gange sein, bis jeder von ihnen die 8848 Höhenmeter zusammen hat. Dies ist exakt die Höhe des höchsten Bergs der Welt, des Mount Everests. Und noch eine Zahl: Etwa jeweils 320 Kilometer werden Krüger und Schulte am späten Samstagabend auf dem Tacho mehr haben. 

Auf ihrer Tour werden die beiden von Radsportfreunden aus ganz Sachsen und Brandenburg besucht und ein Stück weit begleitet, angefeuert und motiviert. Und auch einige Schaulustige haben sich angekündigt und werden die Protagonisten anfeuern. Das Experiment von Schulte und Krüger hat einen karitativen Hintergrund: Die zwei Radsportler sammeln für den Verein Wolfsträne (www.wolfstraene.de). Der Verein gibt trauernden Kindern und Jugendlichen, die einen Elternteil oder ein Geschwisterkind verloren haben, einen geschützten Rahmen, Raum und Zeit, um ihre Trauer ausleben und bewältigen zu können. Denn nach dem Tod eines geliebten Menschen brauchen Kinder die Bestätigung, dass all ihre Gefühle berechtigt, normal und akzeptiert sind.  

Unternehmer, Interessierte und Interessierten vor Ort können pro von Schulte und Krüger zurückgelegten Höhenmeter spenden oder aber werfen vor Ort etwas in die Spendenbox. Um die Mittagszeit gibt es für die Schaulustigen und Besucher vor Ort Deftiges vom Grill und am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen gereicht. Der Erlös aus dem Verkauf kommt ebenfalls dem Verein Wolfsträne zugute. Am späten Nachmittag/frühen Abend wird Eventmoderator Stefan Bräuer mit Musik und fetziger Moderation die beiden Radsportler noch einmal motivieren, dass sie ihre Zielstellung erreichen. Ein spannendes Charity-Radrennen, das Sie unbedingt besuchen sollten, denn Ihr Besuch allein schon wird die beiden Pedaleure anspornen und ihnen zusätzlich Kraft geben.

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